
Der Märchenerzähler
von Antonia Michaelis
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Erscheinungstermin 01.02.2011 | Archivierungsdatum 04.07.2024
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Zum Inhalt
Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis
Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden? Ein temporeicher Thriller und eine zu Herzen gehende Liebesgeschichte – lässt nicht los! Eindrucksvoll, begeisternd und abwechslungsreich – eine ganz neue Antonia Michaelis.
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis (Preis der Jugendjury).
Geliebter Mörder? Atemlos spannend - ein Meisterwerk von Antonia Michaelis
Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Hardcover |
ISBN | 9783789142895 |
PREIS | 20,00 € (EUR) |
SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Mein absolutes Lieblingsbuch und das schon seit vielen Jahren!
Ich empfehle dieses Buch so gerne meinen Kunden, weil es so viel auf einmal ist: herzerwärmende Liebesgeschichte, atemraubender Thriller und fabelhaftes Märchen.

Mein absolutes Herzensbuch, dass nie komplett aus meinem Kopf verschwunden ist. Für mich ist das Buch von hinten bis vorne perfekt.
Aber leider fehlen die Triggerwarnungen, da das Buch sehr viele Problematischen Themen anspricht.
Deswegen ist es nicht leicht dieses Buch Kunden zu empfehlen.

Eine sehr untypische Geschichte mit die mir persöhnlich sehr nah gegangen ist.
Kein Typisches Opfer und auch kein Typischer Täter sorgen dafür das man unbedingt wissen muss wie die Story ausgeht.

Das Buch fesselt von der ersten Seite an mit einer Sprache, die man nicht nur liest, sondern die Bilder in den Kopf zu malen scheint! Wunderschön!!! Zum Beispiel begegnet Anna an der Mensakasse einer Frau, deren "Eis in den Augen gar nicht nach Vanille schmeckt" und die "nach Scheuermilch und kittelgestreifter Lebensenttäuschung riecht" - ich schwöre, diese Frau kenne ich auch! Auf jeden Fall hatte ich gleich ein Bild vor Augen ohne eine einzige Beschreibung ihres Äußeren.
Das ganze Buch verzaubert mit Worten und so kann man nachfühlen, wie verzaubert Anna durch die Worte Abels ist.
Gerade diese leichte Poesie macht für mich den Gegensatz zu dem, was da später erzählt wird noch größer.
Was anfänglich noch nach einer Liebesgeschichte aussieht wird zusehens immer mehr zu einem Albtraum für die Charaktere!
Es gab eine Stelle im Buch, und jene, die es schon gelesen haben wissen genau welche ich meine - da musste ich geschockt das Buch weglegen und konnte mich erst am nächsten Tag dazu durchringen wieder zu lesen. Im Folgenden konnte ich dann kaum noch glauben, was ich da las... wie schon oft geschrieben sind ab da Annas Beweggründe nur noch mit wirklich ungesunder, blinder Liebe zu beschreiben. Abel und Bertil sind die einzigen Charaktere mit nachvollziehbaren Handlungen, auch wenn ich mir diese nicht für sie gewünscht habe. Die restlichen Charaktere entglitten mir immer mehr mit vortlaufendem Geschehen.
Weiterlesen musste ich dann aber doch, ich war zu neugierig... Wer ist der Mörder? Was wird aus dieser Liebe? Wie schaffen sie das? Das Ende schockierte und ich muss sagen, dass ich mich noch lange gefragt habe, wie es anders hätte ausgehen können und ob ich mich in dem Fall nicht genau das gleiche gefragt hätte!
Fünf Sterne hab ich anfänglich gedacht nach der Mitte hätte ich zwei vergeben und am Ende drei, weil mich das Buch doch auch sehr überrascht hat und wirklich nicht viel voraussehbar war.
Als mich meine Freundin fragte, wie es war, hab ich ihr das Buch gegeben und ihr geraten es einfach mal selber zu lesen. Ich bin gespannt wie sie es findet. Man kann schwer was dazu sagen, muss es erleben beim lesen.
Jetzt eine Woche später vergebe ich vier Sterne, weil ich nach etwas nachdenken sagen muss, ich finde es auch gut, dass nicht immer alles ein rosaroter Mädchentraum sein muss. Nicht alle sehen toll aus und sind etwas ganz besonderes. Auch wenn Abel das unglaubliche Erzählertalent ist, hat es ihm im realen Leben nicht geholfen. Sie muss sich nicht zwischen zwei wunderbaren Jungen entscheiden die schmachtend in einer Reihe stenen -beide haben Fehler (und nicht zu wenig!)- sie sieht den anderen nicht mal wirklich und will ihn nicht, obwohl sie mit ihm besser dagestanden hätte. Gut ist wirklich: es ist nicht mal wieder viel zu romantische Fantasy aller Biss. Ich hätte mir das nur für Leser ab 14 nicht so drastisch gewünscht!
Der Abzugsstern muss dann sein, wie schon hundert Mal gesagt, werden wirkliche Verbrechen (!) geschönt und das geht bei dem empfohlenen Lesealter gar nicht!
In jedem Fall blieb es lange in meinem Kopf und dafür allein lohnt sich schon das lesen
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