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Sommervogelflug
Ein Sommeroman auf Elba
von Eva Floris
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Erscheinungstermin 26.02.2025 | Archivierungsdatum 27.04.2025
Zum Inhalt
»Überall Schmetterlinge. Sommervögel hat ihre Mutter sie genannt. Dabei sind sie eben so wenig Vögel, wie sie ihre Mutter war.«
Mit seinem azurblauen Wasser und grünen Hügeln ist Elba ein Paradies. Doch Lilly ist nicht wegen der schönen Natur gekommen. Durch eine schwere Krankheit hat sie erfahren, dass sie adoptiert wurde. Nun ist sie genesen und lässt alles hinter sich – auch ihren Verlobten Oliver, um ihre Mutter zu suchen. Ein Buch über Schmetterlinge ist ihr einziger Anhaltspunkt. Es führt sie zu Valentina, die auf der Insel einen Schmetterlingspark leitet. Lilly ergattert dort eine Stelle und hofft, Valentina näherzukommen. Als Oliver ihr nachreist, muss Lilly herausfinden, wie viel Vergangenheit in einen Neuanfang passt.
»Überall Schmetterlinge. Sommervögel hat ihre Mutter sie genannt. Dabei sind sie eben so wenig Vögel, wie sie ihre Mutter war.«
Mit seinem azurblauen Wasser und grünen Hügeln ist Elba ein Paradies...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Taschenbuch |
ISBN | 9783596709175 |
PREIS | 13,00 € (EUR) |
SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

"Sommervogelflug" von Eva Floris,
erschienen beim Fischer Verlag Februar 2025
Lilly erfährt nach einer schweren Krankheit, dass sie adoptiert wurde. Sie lässt ihr bisheriges Leben hinter sich, um ihre leibliche Mutter zu suchen. Einziges Indiz ist ein Buch, das sie zu Valentina auf die Insel Elba führt. Valentina betreibt dort einen Schmetterlingspark. Lilly nimmt eine Stelle an und hofft, Valentina näherzukommen. Als ihr Verlobter Oliver ihr nachreist, muss Lilly sich entscheiden, wie viel Vergangenheit sie für einen Neuanfang zulassen kann.
Die Autorin hat die Schönheit Elbas und die Faszination der Schmetterlinge gekonnt eingefangen. Lillys Suche nach ihrer Identität und die Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit sind berührend dargestellt. Interessante Charaktere sorgen für sehr gute Unterhaltung, besonders Valentina und Lilly sind dafür ausschlaggebend.
Die Beschreibungen der Schmetterlinge und der Natur Elbas spiegeln Lillys innere Gefühlswelt wider. Die Schönheit und Zerbrechlichkeit der zarten Tiere symbolisieren ihre eigenen Emotionen. Die Ungewissheit und die Hoffnung, ihre leibliche Mutter zu finden, erzeugen eine starke emotionale Spannung. Valentinas zurückhaltende Art und die Geheimnisse um ihre Vergangenheit erzeugen eine Distanz, die Lilly zu überwinden versucht.
Die Enthüllung von Valentinas Geschichte führt zu emotionalen Momenten der Versöhnung und des Verständnisses.
Fazit:
"Sommervogelflug" ist ein gefühlvoller Roman über die Suche nach der eigenen Identität und die Kraft der Liebe. Die Geschichte führt in eine malerische Umgebung und berührt mit ihren emotionalen Wendungen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die gerne tiefgründige und atmosphärische Romane lesen.
Das Cover mit den schönen Farben wirkt freundlich und angenehm. Der hübsche Schmetterling im Vordergrund ist ein Blickfang.

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Eva Floris bisher nicht, mir war das bunte Titelbild (gelber Horizont, blutrote Sonne, vorne grüne Pflanzen und ein blauer Schmetterling aufgefallen, besonders der weiße Schriftzug vom Titel war nicht zu übersehen. Ich kenne mich mit Schmetterlingen nicht aus, kannte den Begriff Sommervögel nicht, war noch nie auf Elba, habe aber vor knapp 2 Monaten das Schmetterlingshaus im Frankfurter Palmengarten besucht und hatte so eine Miniatur-Vorstellung dessen, was Lilly in Valentinas Park zu sehen bekommt, wenn das Flattern losgeht. Mich hat gewundert, dass zwar immer mal von Lillys „Krankheit“ gesprochen, aber nie konkret erwähnt wird, was sie hatte. Es ging wohl um Leben und Tod, so kam die Sache mit den Blutgruppen und den nicht leiblichen Eltern ans Licht, aber es blieb in dieser Hinsicht für mich schwammig. Vermutlich tut die Krankheit selbst nichts zur Sache für die weitere Geschichte, aber es war immer so, als würde etwas verdeckt, verschwiegen. Ich kann mich nicht in Lillys Adoptiveltern reinversetzen, warum sie über all die Jahre oder gar Jahrzehnte nichts erwähnt haben, dass Lilly adoptiert ist. Das kostet sicher einiges an Kraft, Nerven und Überwindung für alle, aber ab einem gewissen Alter fände ich es dem Kind gegenüber nur fair, etwas über die Herkunft zu erfahren. So war es, zusätzlich zur Krankheit ein zweiter Schlag, mit dem Lilly fertigwerden muss. Ihr Bruder Max ist mir sehr sympathisch und auch Freund Oliver hat sicher einiges durchgemacht an ihrer Seite, meiner Meinung nach kapselt sie ihn zu sehr ab und er nimmt es hin.
Man kann sich drüber streiten, ob der Aufbruch nach Elba zu überstürzt war, ich hätte zumindest die bisherige Familie grob in Kenntnis gesetzt, anstatt einfach aufzubrechen. Lilly hat sich wohl genau in den Kopf gesetzt, wonach sie sucht, wen oder was sie finden will, daran hält sie fest. Die Situation wirkt für mich meist ziemlich angespannt, ich kann Valentina ein bisschen verstehen, nur nicht ihre
Angst vor der Prophezeiung. Rosa dagegen kann doch nicht so gefühlskalt sein, wie sie sich gibt, oder? So gar kein Interesse zeigen, weder an der Vergangenheit, aus der sie das Beste machen musste und dabei Verluste erlitten hat, noch an der Zukunft? Das nehme ich ihr nicht ab. Ich finde die Idee gut umgesetzt, anhand weniger Puzzleteile auf die Suche nach den eigenen Wurzeln zu gehen. An manchen Stellen klingt es fast zu einfach, dann wieder unheimlich schwierig, ich möchte mit keiner der Frauen tauschen. Die
336 Seiten sind flüssig zu lesen, man fühlt die ergreifende Geschichte mit, Flora und Fauna (und die italienische Küche) sind sehr schön beschrieben. Kleine Abstriche habe ich, doch auf jeden Fall gibt es eine Leseempfehlung mit 4,5-5 Sternen.

Die Geschichte spielt auf Elba und kommt ohne Kitsch aus. Lilly und Valentina sind beide bezaubernd. Die eine sucht ihre Mutter und die andere leitet einen Schmetterlingspark, der für einige Überraschungen sorgt. Ein guter Schreibstil, eine fesselnde und atmosphärisch-dichte Geschichte sorgen für gute Unterhaltung!

Seit dem 26. Februar 2025 entführt uns Eva Floris mit ihrem SOMMERVOGELFLUG auf die italienische Insel Elba. Mit seinem azurblauen Wasser und den grünen Hügeln ist die toskanische Insel ein wahres Paradies. Mit ihrem lebhaften und tiefgründigen Schreibstil gelingt es Eva Floris, mich als Leser vollkommen in ihren Bann zu ziehen.
Es ist eine herzerwärmende und höchst emotionale Geschichte, die uns Eva Floris in SOMMERVOGELFLUG erzählt. Als Lilly während einer schweren Krankheit erfährt, dass sie adoptiert wurde, bricht für sie erneut eine Welt zusammen. Sie vermutet ihre Wurzeln bei Valentina, die auf Elba einen Schmetterlingspark führt...
Viel mehr möchte ich an dieser Stelle und auch im Verlauf meiner Rezension gar nicht zum Handlungsgeschehen verraten, denn alles darüber hinaus würde zu sehr spoilern. Eva Floris geht mit unglaublich viel Feingefühl in das Handlungsgeschehen hinein und erweckt ihre Protagonisten mit starken Charaktereigenschaften zum Leben.
Besonders beeindrucken konnte sie mich mit ihrer Bildgewalt in den geschriebenen Worte, die sich darüber hinaus als nahezu poetisch entpuppten. Vorallem spürt man die Leidenschaft der Autorin beim Beschreiben und Charakterisieren der Schmetterlinge. Es ist so unglaublich, wie sie diese allein durch die Magie in ihren Worten zum Leben erweckt.
So euphorisch ich mich während des Lesens gefühlt habe, umso enttäuschter war ich dann leider vom Ende des Buches. Dabei kamen leider unerwartet wenige Emotionen hervor und ich habe mich für Lilly einfach nur hundeelend gefühlt. Schade. Hier hätte ich mir nach dem gesamten Handlungsaufbau, tiefgründigen Emotionen und schönen Handlungselementen wirklich mehr erhofft.
Hätte mich das Ende nicht so unglaublich hart getroffen, hätte SOMMERVOGELFLUG durchaus ein Roman-Highlight für mich werden können. So, so schade. Dennoch vergebe ich eine Leseempfehlung und 8,5/10.

Emotional, empathisch und…
… mit einigen Überraschungen gespickt entwickelt sich die Geschichte in diesem Roman: Lilly, 29 Jahre alt, behütet in einer liebevollen Familie aufgewachsen, beruflich erfolgreich und verlobt mit Oliver, hat soeben eine schwere Krebserkrankung überstanden. Nicht nur die Krankheit hat ihr Weltbild ins Wanken geraten lassen, denn sie hat in der schwersten Zeit ihres Lebens erfahren, dass ihre Eltern sie als Baby adoptiert haben… Plötzlich fühlt sich Lilly entwurzelt und zweifelt alle Beziehungen in ihrem Leben an, auch die zu Oliver. Nachdem sie einen Hinweis auf ihre leibliche Mutter erhalten hat, macht sie sich auf den Weg nach Elba und tritt eine Anstellung bei der 20 Jahre älteren Valentina im Schmetterlingspark an…
Ein wenig seicht ging es ins Geschehen, ich erwartete schon eine vorhersehbare Handlung mit flachen Charakteren, aber der erste Eindruck täuschte mich. Die Autorin hat mit Lilly und Valentina zwei sensible, mit ihren Erfahrungen hadernde Protagonistinnen gezeichnet, die aus unterschiedlichen, persönlichen Gründen an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Aus der Sicht der beiden Frauen mit interessanten Berufen, eingebettet in eine traumhafte Umgebung, nimmt die Handlung an Fahrt auf und spart nicht an Nebencharakteren, sorgfältig und lebensnah dargestellt mit Ecken und Kanten und einigen Überraschungsmomenten.
Die Umgebung des Schmetterlingsparks und das sorgfältig recherchierte Wissen, dass hier hauptsächlich aus der Perspektive der zurückgezogen lebenden, akribisch arbeitenden Forscherin Valentina zum Besten gegeben wird, verbindet sich als Hauptmotiv wunderbar mit der Handlung und entfaltet diese mitsamt den Figuren wie ein frisch geschlüpfter Schmetterling sich in seiner wunderbaren Pracht entfaltet, jedoch ohne uns vergessen zu lassen, dass sich nicht immer alles nur zum Guten wenden kann und die Farbpalette zwischen Tag- und Nachtfaltern sehr breit ist.

Das Cover ist sehr passend gestaltet und springt ins Auge. Elba ist mit seiner Natur ein Paradies. Lilly ist nicht der Schönheit wegen hier. Eine schwere Krankheit führt sie hierher, sie hat erfahren, dass sie adoptiert wurde. Sie ist gesund und will alles hinter sich lassen auch ihren Verlobten Oliver. Sie will ihre Mutter ausfindig machen. Ihr Anhaltspunkt ist ein Buch über Schmetterlinge. Ihr Weg führt sie zu Valentina die den Schmetterlingspark führt und wo sie einen Job findet. Oliver reist ihr nach und nun muss sie herausfinden, ob und wieviel Vergangenheit auch in einen Neuanfang passen. Beim Lesen dieses rührenden Buches wird eine Geschichte, die ans Herz geht, erzählt. Man kann die Magie und die paradiesische Landschaft der Insel beim Lesen spüren. Für mich ein besonderes Buch mit besonderen Protagonisten. Man spürt die Inneren Kämpfe die Lilly mit sich ausmacht. Fasziniert hat mich, dass Eva Floris versteht eine besondere Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schaffen. Die Beziehung der beiden Frauen wird sehr gefühlvoll dargestellt und ergeben so eine besondere Tiefe zu der Geschichte. Für mich ein einfühlsames Buch, das sich lohnt zu Lesen.