
Tristan Mortalis
Thriller
von Melissa C. Hill; Anja Stapor
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Erscheinungstermin 12.05.2023 | Archivierungsdatum 11.07.2023
Oetinger | Dressler
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Zum Inhalt
Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire...
Eine Anmerkung des Verlags
Nominiert für den GLAUSER-Preis 2023 in der Kategorie "Jugendkrimi"
Marketing-Plan
NetGalley Challenge 2023
#NetGalleyDEChallenge
NetGalley Challenge 2023
#NetGalleyDEChallenge
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783751301039 |
PREIS | 15,00 € (EUR) |
SEITEN | 368 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Tristan Mortalis
von Melissa C. Hill
und Anja Stapor
Dies ist mein erster Roman des Autorenduo und es wird ganz sicher nicht mein Letzter sein.
Ein wahrhaft brillanter Roman der meisterlich unterhält und mir eine ausnahmslos exzellente Zeit mit einer atemberaubenden Spannung geschenkt hat. Die Autorinnen verstehen es glänzend ihren Protagonisten Leben einzuhauchen und platzieren jede einzelne Figur perfekt in ihrer Rolle, hervorragend überzeugen hier die einzelnen Charaktere. Sie zeichnen jeden einzelnen Protagonisten so unfassbar phänomenal das ich hemmungslos verzaubert war. Der Schreibstil ist mitreißend, fokkusiert, reizend, fesselnd und rasant im Fluss. Über die komplette Buchlänge legt sich eine ausgezeichnete Spannung, die durch geniale, unvorhersehbare Wendungen immer wieder neue Fahrt aufnimmt. Ein großartiger Jugendthriller der mitreißt und unterhält.
Ich würde mich riesig freuen mehr aus der Feder der beiden zu lesen.

Die wechselnden Perspektiven und dadurch kurzen Abschnitte haben mich wieder mal begeistert - und das Tempo ordentlich hoch gehalten.
Dass wir immer wieder neue Hinweise bekommen, Geheimnisse aufgedeckt werden und nicht einmal so ganz klar ist, wie Tristan überhaupt gestorben ist, hat mein Rätselherz höher schlagen lassen.
Ein gelungener Jugendthriller, der für mich zwar nicht ganz an "Lupus Noctis" herankommt, aber auf jeden Fall dafür gesorgt hat, dass ich mir mehr Bücher von Melissa C. Hill und Anja Stapor wünsche!

Ich habe mir dieses Buch ausgesucht, da mir Lupus noctis schon so mega gut gefallen hat.
Auch hier dieses Buch fand ich mega. Der Schreibstil war echt gut, er war flüssig und leicht zu lesen.
Mir gefällt die Art des Schreibens sehr gut, dass Buch ist in 5 Teile aufgeteilt und in jedem der Teile wechseln sich die Erzählperspektiven ab. Es wird immer aus den Sichten der Freunde erzählt. So bekommt man sehr viele neue Anhaltspunkte und kann super mit Rätseln.
Ich hatte große Freude am lesen und am rätseln. Zwischendurch dachte ich "oh du weißt wer es war" und dann wurde es doch wieder verworfen und man bekam neue Anreize.
Ich kann jedem das Buch nur sehr empfehlen zu lesen. 🤗

Undurchsichtig und mitreißend
Inhalt:
„Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.“
Schreibstil/Art:
Dynamik und Lebendigkeit zieht dieser Thriller aus den abwechselnden Perspektiven, vielen ominösen Geheimnissen, fiesen Aktionen, Vertrauensbrüchen, heftigen Vorwürfen und natürlich einem spannenden und packenden Showdown.
Die Freunde durchleben eine schwierige Zeit, denn der Verdacht, dass es sich bei dem Toten um ihren Freund Tristan handeln könnte, macht was mit ihnen, mit ihrer Freundschaft. Sie werden auf eine Zerreißprobe gestellt, teilen jedoch ein gemeinsames Leid.
Die Beschreibungen hierzu haben mir äußerst gut gefallen. Grundsätzlich lebt die Erzählung von dem knackigen und lebhaften Stil.
Fazit:
Vorhang auf für einen Jugendthriller, der fesselnd, packend und mitreißend ist. Die Story entwickelt sich dramatisch und die Spannung nimmt schnell an Fahrt auf. Das Setting spielt hier eine große Rolle und die Moorböden bzw. die Umgebung drumherum, verleihen dem ganzen einen mystischen Touch. Empfehle ich gerne weiter!

Die Fakten:
Titel: Tristan Mortalis
*Rezi-Exemplar*
Autor: Melissa C. Hill , Anja Stapor
Reihe:
Verlag: Dressler
Seiten: 368
Klappentext:
„Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis. „
Rezension:
Die Autorinnen beschreiben Ihre Charaktere detailliert, als auch Facettenreich. Der Leser kann das zusammenspiele der unterschiedlichen Charaktere gut nachvollziehen. Sie schaffen es das alle beteiligt Authentisch sind und sehr echt auf den Leser wirken.
Die Orte der Handlung werden bildhaft beschrieben, so das der Leser das Gefühl hat mitten in den Ermittlungen zu sein.
Das Buch ist in sich logisch aufgebaut und die Geschichte ist von der ersten Seite an äußerst spannend geschrieben. Die Spannung baut sich sehr schnell auf so das der Leser in einen regelrechten Sog gezogen wird.Auch mit diesem Buch hat es der Autor geschafft mich voll und ganz zu Packen.
Der Schreibstil des Autorinnen lässt sich wie von Ihnen gewohnt toll Lesen. Ich hab den Thriller wirklich verschlungen wie alle seine anderen auch. Sie schaffen es gekonnt beim lesen Kopfkino auszulösen.
Fazit:
Diese Thriller ist unglaublich spannenden ich konnte mit dem Lesen nicht aufhören. Das Buch ist eine Empfehlung für alles die Thriller lieben. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorinnen.

Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian sind Theater-AG-Freunde und feiern zusammen ihren Schulabschluss in ihren Theaterkostümen. Danach trennen sich ihre Wege, jede/r beginnt ein eigenes, neues Leben. Als mehrere Monate nach der berühmt berüchtigten Abi-Feier eine Leiche im Moor an der Nordsee, nahe ihres Heimatortes gefunden wird, drängt sich ihnen der Verdacht auf, dass es sich um Tristan handeln könnte...
Jedes Kapitel hat einen Titel mit Theaterbezug wie z.B. Der Vorhang fällt, was ich ziemlich cool finde!
Der Schreibstil hat mich sofort gepackt und nicht mehr losgelassen: Er ist ungemein ausdrucksstark, lebend, geistreich sowie subtil humorvoll - absolut mitreißend.
Die Atmosphäre ist herrlich düster - sowohl das Setting (Moorlandschaft, Nordsee) als auch die Stimmung.
Die außergewöhnlichen und gleichzeitig glaubwürdigen Figuren sind sehr interessant und die rätselhafte Handlung ist total fesselnd – so muss ein (Jugend)Thriller sein!
In der Gegenwart lernt man alle kennen: Die bodenständige Alice macht eine Ausbildung zur Malerin, die organisierte Claire ist eine ambitionierte Jurastudentin, Damian ist ein ambitionierter Musiker und wenig ambitionierter Student, der vernünftige, fürsorgliche Bene arbeitet als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff, der melancholische, verträumte Tristan, der eigentlich Michael heißt, ist auf Weltreise, oder?
Rückblenden erzählen von der Theater-AG bzw. der gefeierten Aufführung von “Tristan und Isolde” sowie von der inoffiziellen, wilden Abi-Feier am Bootshaus von Claires wohlhabender Familie. Nach und nach kommt heraus was damals wirklich geschah, denn fast jede/r hat in dieser Nacht etwas getan bzw. in Gang gesetzt, was geheim bleiben soll...
Man erfährt, wie die Figuren zueinander standen, zueinander stehen und wie der Fund einer Moorleiche in dem Heimartort der ehemaligen Clique alles durcheinanderwirbelt...
Die Autorinnen beweisen viel psychologisches Gespür, denn die Innenleben der Charaktere und ihre Beziehungen zueinander sind mit viel Menschenkenntnis, faszinierend gestaltet.
Der Schauplatz bietet den perfekten Rahmen für die mysteriöse, unheilvolle Handlung, die großartig erzählt wird – spannend, ereignisreich sowie bewegend!

Der Schreibstil gefällt mir wahnsinnig gut und liest sich angenehm. Die Geschichte ging gleich spannend los und wird dann aus verschiedenen Perspektiven erzählt, sodass man nach und nach ein gutes Gesamtbild bekommt. Stück für Stück erfährt man, was auf der Partynacht geschehen ist. Im Laufe des Buches erscheint jeder irgendwie verdächtig und man weiß gar nicht so recht, wem man überhaupt trauen kann. Jeder erinnert sich an was anderes und hat auch sein eigenes Geheimnis. Es war wirklich spannend mitzurätseln, wer warum etwas getan haben könnte. Dadurch das es immer nur Häppchen waren, die man erfahren hat, wurde die Spannung bis zum Ende gehalten. Die Auflösung fand ich besonders gut und ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher des Autoren Duos. Klare Leseempfehlung.

Ich habe scjon den ersten Teil sehr geliebt und habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Die Charaktere sind nachwievor ,richtig gut beschrieben und in die Geschichte interpretiert. Für alle die ein bisschen Abenteuer brauchen!

Toller Jugendkrimi!
Das düstere Cover mit den schönen Buchstaben hat mich direkt angesprochen. Auf dem Cover ist der Tatort, das Moor, dargestellt. Es wirkt düster und geheimnisvoll.
Der Start in die Geschichte ist zunächst etwas komplex, da der Leser die vier Kids aus der eigenen Erzählweise kennenlernt und man zunächst keine Verbindung zum Geschehen oder zueinander herstellen kann. Das lichtet sich aber dann schnell.
Die gefundene Leiche im Moor ist ein Freund der vier Protagonisten. Jeder Erzählstrang aus der Sicht der vier trägt zur Auflösung des Rätsels bei, wobei es immer wieder überraschende Wendungen gibt und auch nicht vorhersehbar waren.
Mich haben der Stil und die Geschichte in den Bann gezogen. Der Schreibstil liest sich flüssig und die Geschichte ist nicht allzu komplex, so dass man gut folgen kann. Endlich mal ein Krimi für jüngere Leser, der nicht kindisch und vorhersehbar erscheint.
Die Leseempfehlung ab 14 Jahren ist gut gewählt, da viele Namen und Handlungsstränge existieren, sollte man schon ein geübter Leser sein.
Für mich ein Highlight des Jahres und hat meine klare Leseempfehlung verdient!

Auf TRISTAN MORTALIS waren wir unglaublich gespannt und freuten uns umso mehr, dass es uns im Rahmen der BloggerChallenge von NetGalleyDe bereitgestellt wurde. Ob es das Cover oder der Hype der aktuell das Buch umgibt war, können wir nicht klar beantworten. Wahrscheinlich haben beide Faktoren dazu beigetragen.
Der Einstieg in die Geschichte ist uns in der Tat ein wenig schwer gefallen. Die ziemlich langen Kapitel bzw. Abschnitte haben dies nicht einfacher für uns gemacht. Irgendwie kam oft der Wunsch in uns auf das Lesen zu pausieren. Es fehlte zwar nicht an Spannung oder Interesse am Handlungsgeschehen, aber die Aufgliederung des Buches sowie die vielen Perspektivwechsel durch die einzelnen Charaktere empfanden wir als ziemlich anstrengend.
Die Story an sich, konnte unsere Aufmerksamkeit vollends wecken und die Idee zum Buch gefiel uns ausgezeichnet. Hin und wieder hätte die Handlung an sich gerne ein wenig in ihrer Detailverliebtheit komprimiert werden können. Dies hätte dem Ausgang wahrscheinlich keinesfalls zum Abbruch geschadet.
Ihre Protagonisten hat das sympathische Autorenduo von Beginn an authentisch erscheinen lassen. In ihren Charaktereigenschaften hätten sie wohl kaum abwechslungsreicher agieren können. Auch die zahlreich auftretenden Konflikte innerhalb des Handlungsgeschehens waren spannungsgeladen und wurden durch eine angemessene Wortwahl präzise in Szene gesetzt. Im Laufe der Handlungen haben sich alle Protagonisten enorm weiterentwickelt und sie letztlich zu dem werden lassen, was sie sind.
In bestimmten Passagen des Buches hatte man oft den Eindruck, dem Geschehen auf den Grund zu gehen. Ab und an bestätigte sich dieser Eindruck, tat dem Spannungsaufbau des Buches allerdings keinen Schaden. Zum Ende hin erhielt das Buch dann sein fulminantes und für uns persönlich keinesfalls vorhersehbares Finale.
Die Szenerie und die einzelnen Handlungsorte waren für uns persönlich etwas ganz Besonderes und wurden durch die beiden Autorinnen durch eine bildgewaltige Beschreibung so unglaublich eindrucksvoll zu Papier gebracht, dass wir am Ende trotz der genannten Schwachstellen vollauf begeistert von TRISTAN MORTALIS waren.
Unglaublich ist es auch, wie es den beiden gelungen ist, solch eine enorme Mystik in das Handlungsgeschehen einzubringen, dass uns hin und wieder zum Schauern zumute war. Es bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als eine absolute Leseempfehlung auszusprechen und 9/10 zu vergeben.

Es ist das zweite Buch der beiden Autorinnen. Und dieses gefiel mir besser.
Eigentlich lese ich dieses Genre eher selten.
Man hat auch eine klitzekleine Anspielung auf ein anderes Buch der beiden, Lupus Noctis, das einzige andere Buch der beiden das ich kenne.
Es gab für mich jetzt nicht ganz so viele interessante Wendungen in der Story. Am Ende, im letzten Abschnitt sozusagen, kam es dann zum aufklärenden Auftakt.
Einiges habe ich mir schon gedacht und es war dann fast genauso.
Auch diese Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Der Freunde Bene, Alice, Damian und von Claire. Alle haben ihre eigenen kleinen Baustellen und man hat den ein oder anderen Einblick an den Abend als sie alle Tristan zuletzt gesehen haben.
An dieser Story sieht man wie alles ineinander greift und wie eine Kettenreaktion alles vernichtet und sie alle verbindet.

Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian kennen sich aus einer Theater-AG und feiern gemeinsam ihren Schulabschluss bevor jeder seines Weges geht.
Als im Moor eine Leiche mit Tristans Theater Kostüm gefunden wird, befürchten sie, es könnte ihr Freund sein und finden wieder zusammen um das Geheimnis zu lüften.
Und da kommt so einiges ans Licht.
Der Thriller konnte mich vollkommen packen. Die Charaktere sind recht unterschiedlich, was Dynamik in die Gruppe bringt und es war spannend nach und nach zu enthüllen, was jeder so zu verbergen hatte.
Ich konnte nicht nur ordentlich mitfiebern, sondern auch fleißig rätseln, wie es zu dem Tod kam.
Allein die Vorstellung, im Moor zu versinken, löst bei mir schon Beklemmung aus.
Die Frage ist nur, war er zu dem Zeitpunkt noch am Leben?
Spannende Wendungen haben mich bei der Stange gehalten und das Ende war irgendwie bedrückend aber sehr gut aufgeklärt.
Ganz klare Empfehlung von mir.

Super mitreißender Thriller, der mir sogar noch besser, als das erste Buch der Autoren gefallen hat.
Von Anfang bis Ende eine packende Story, die mit vielen Twists und Wendungen, die einen immer wissen lassen möchsten, wie das nächste Kapitel weitergeht.

Tristan Mortalis
Fesselnd bis zur letzten Seite, voller Abgründe und unerwarteter Wendungen
von Melissa C. Hill; Anja Stapor
Lupus Noctis, den Vorgänger, habe ich schon verschlungen. Dabei hat noch mit reingespielt, dass ich gebürtig ganz aus der Nähe von Gunzenhausen stamme
Diesmal ist der Handlungsort am anderen Ende von Deutschland.
Der Aufbau der Geschichte genauso gut. Mehrere Blickwinkel, kurze Kapitel machen das Tempo der Geschichte und viele kleine Puzzleteile mit Hinweisen, die trotzdem bis zum Schluss keine klare Sicht auf das Ende zulassen. Der Leser muss durchhalten bis zur Lösung, was aber auch nicht schwer fällt - gut gemacht - werde ich gerne an unsere junge Leserschaft empfehlen.

Vier Freunde, eine Leiche, kein Motiv - so erscheint es zu Beginn. Doch nach und nach, während man Alice, Bene, Claire und Damian, das verbliebene Quartett des Theater Squads aus der Kollegstufe, kennenlernt, aus deren Perspektive(n) Melissa C. Hill und Anja Stapor erzählen, setzt sich das Puzzle zusammen. Fast ebenso beiläufig zieht die Spannung an. Und immer, wenn man denkt: Jetzt weiß ich's, so muss es sich zugetragen haben, kommt ein nächstes Detail hinzu, das die Geschichte wieder und wieder eine Haken schlagen lässt. Extrem spannend, dabei aber unblutig genug, dass man den Text bedenkenlos auch Teenagern zu lesen geben kann. Sieht man von Alkoholabusus ab. Immerhin geht es auch um "Tristan und Isolde", zudem schreiben die Autorinnen, sie hätten eine moderne "Romeo & Julia"-Geschichte erzählen wollen. Ein Fest Leser mit Freude an Drama und Literaturgeschichte.

Ich weiß nicht, was ihr letzten Sommer getan habt
In Tristan Mortalis wurde eine altbekannte Idee auf eine spannende Weise neu umgesetzt. Letzten Sommer noch feierte die Fünfer-Clique aus der Theater-AG gemeinsam ihr bestandenes Abi in ihren Bühnen-Outfits. Monate später wird im Moor eine Leiche entdeckt, welche Michaels Tristan-Kostüm trägt. Angeblich wollen seine vier Freunde nicht mitbekommen haben, dass Michael alias Tristan seit der Strandparty verschwunden war. Kann das wirklich sein? Kaum vorstellbar, da muss doch mindestens eine Person lügen, oder?
Nach dem Abi in unterschiedliche Richtungen verstreut, kommen die Freunde nach dem Leichenfund wieder in ihrem Heimatort zusammen und tauschen sich seit längerer Zeit untereinander aus. Gelungene Perspektivenwechsel sorgen dafür, jeden den vier nach und nach kennenzulernen. Warum der Kontakt untereinander abbrach wird ebenso schlüssig erklärt wie der Grund, warum niemand Tristans Verschwinden mitbekommen haben will. Angeblich. Denn so nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, welche jedesmal für neue Vermutungen sorgen, was letzten Sommer geschah.
Mir hat der Einblick in die sehr unterschiedlichen Charaktere ebenso gefallen wie das schrittweise Ausgraben weiterer Details zum Sachverhalt, die jedesmal die bisherigen Überlegungen erneut über den Haufen warfen. Und trotz eines frühen Verdachts meinerseits konnten die Autorinnen mich dennoch noch gekonnt überraschen.
Ein bis zum Ende hin spannender und abwechslungsreicher Jugendthriller, welcher mit komplexen Charakteren und diversen Überraschungen punktet.

Tristan Mortalis ist für mich das erste Buch des Autorenduos und ich bin total begeistert. Der Klappentext klang schon spannend und der Inhalt hat mich voll überzeugt.
5 Freunde, eine Abschlussparty und Monate später gibt es eine Leiche im Moor: Michael. Alle glaubten, er sei auf Weltreise.
Die Freunde hat es nach dem Abi in ganz unterschiedliche Richtungen getrieben: Bene ist erstmal als Animateur auf Kreuzfahrt gegangen, Claire hat in Göttingen ihr Jurastudium aufgenommen, Alice ist in Nordenham geblieben und macht eine Ausbildung zur Malerin und Damian studiert und tritt mit seiner Band auf.
Der Fund einer Moorleiche lässt alle 4 aufhorchen und zurückkommen. Als feststeht, dass es ihr Freund Michael ist, der dort gefunden wurde, machen die 4 sich auf die Suche nach den Ereignissen der Partynacht.
Jeder der 4 hat ein Geheimnis, welches im Verlauf der Geschichte aufgedeckt wird. Und jedes Geheimnis hat mit Michael zu tun. Aber hat eines der Geheimnisse tatsächlich seinen Tod verursacht?
Dieser Frage gehen die Autorinnen nach und schaffen eine sehr spannend Atmosphäre. Abwechselnd wird aus den Perspektiven der 4 Freunde erzählt und es gibt auch Rückblenden. Man lernt dadurch die Protagonisten recht gut kennen und rätselt mit. Auch die Emotionen, die die Freunde durchleben, haben die Autorinnen toll und vor allem auch realistisch dargestellt.
Es gibt immer wieder Wendungen in der Geschichte, die die Spannung oben halten und dafür sorgen, dass der Leser gefesselt den Geschehnissen folgt.
Die Auflösung war passend und hat mir gut gefallen. Auf jeden Fall ein spannendes Buch, was ich empfehlen kann.

Hill/ Stapor, Tristan Mortalis
Spannender Jugendthriller
Den Autoren ist es gelungen mich von der ersten Seite an zu fesseln und ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. In Rückblenden erfährt man, was nach der Abifeier geschah. Die Charaktere der Jugendlichen sind gut beschrieben und glaubhaft dargestellt. Der Schreibstil gefällt mir gut, wirkt leicht und locker. Das Ende war für mich etwas vorhersehbar, trotzdem ein guter Krimi, den auch Erwachsene lesen können.
Ein Jugendbuch, das mich gut unterhalten hat.

Inhalt: Nach ihrem Abi sind die Freunde Damian, Claire, Bene und Alice in alle Winde verstreut. Nur von Tristan, dem fünften in der Runde, hat niemand etwas gehört. Bis im nahegelegenen Moor eine Leiche gefunden wird, die ausgerechnet das Kostüm anhat, mit dem Tristan zum letzten Mal gesehen wurde. Die Freunde fangen an zu ermitteln und die Rätsel rund um Tristans Tod zu lösen. Und er war nicht der einzige, der Geheimnisse hatte.
Meinung: „Tristan Mortalis“ ist nach „Lupus Noctis“ das zweite Buch, welches ich von den beiden Autorinnen gelesen habe. Und auch dieses Mal konnte es mich wieder überzeugen.
Man lernt die unterschiedlichen Freunde kennen und mehr oder weniger mögen.
Am sympathischsten war mir ganz klar der hilfsbereite Bene, der hochanständig ist und alles für seine Freunde tun würde.
Aber auch Alice, die in Tristan verliebt war, mochte ich sehr, ebenso wie die vorsichtige Annäherung zwischen ihr und Bene.
Damian ist ein Möchtegernrockstar, cool und etwas arrogant.
Claire studiert Jura und ist sehr auf ihre Außenwirkung bedacht. Durch ihre strengen Eltern ist sie unglaublich ehrgeizig und versucht, immer alles richtigzumachen.
Und dann wäre da natürlich noch Michael, der nach der letzten Theateraufführung Tristan genannt wird und den der Leser durch Rückblenden und Erinnerungen kennenlernt. Er war ruhig, klug und liebte Theaterstücke.
Das Buch ist spannend und voller Rätsel und Wendungen. Nach und nach erfährt man, was am Tag der Abschlussfeier geschah und wie alles zusammenhängt.
Dabei schaffen es die Autorinnen den Leser auf falsche Fährten zu führen und so die Spannung noch zu erhöhen.
Ich habe mich hier gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorinnen.
Fazit: Spannend und voller Wendungen. Sehr zu empfehlen.

Fünf Jugendliche, wie sie verschiedener nicht sein könnten, verbunden durch die gemeinsame Begeisterung fürs Theaterspielen. Nach dem gemeinsamen Abi geht jeder seinen Weg, Kontakt besteht kaum. Bis im Schwimmenden Moor in Nordenham eine Leiche gefunden wird. Eine Leiche, die einen Harnisch trägt, den sie alle nur zu gut kennen. Gehörte er doch zu Tristans Kostüm. Ebenso verdächtig, nach der gemeinsamen Abiturfeier hat keiner mehr etwas von Tristan gehört. Beim Versuch das Rätsel, um Tristans Tod zu lösen, stoßen sie auf eine Vielzahl an Geheimnissen die alles ins Wanken bringen können.
Meine Meinung:
TRISTAN MORTALIS ist ein wirklich gelungener Jugendthriller, der auch für ältere Leser durchaus spannend zu lesen ist. Die Geschichte wird aus den Perspektiven der verschiedenen Protagonist:innen erzählt, so dass man einiges über das Geschehen, aber auch über die Personen und ihre Verbindung zum Toten erfährt. Die Charaktere sind in ihrer Verschiedenheit unglaublich gut und authentisch ausgearbeitet und das Gefühlschaos, in dem sie sich befinden lässt, sich gut nachvollziehen. Erzählt wird aus wechselnder Perspektive der verschieden Jugendlichen, so dass man einen guten Einblick in deren Beweggründe und die Geschehnisse bekommt. Die Handlung ist wendungsreich und unvorhersehbar und der Spannungsbogen grandios gelungen. Mehr als einmal war ich, was den Täter betrifft deutlich auf der falschen Spur. Die tatsächliche Auflösung war dann vielleicht doch ein bisschen zu viel des Guten, ist aber trotzdem gut gelungen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es sich bei TRISTAN MORTALIS um einen spannenden Jugendthriller handelt, der auch für mich als erwachsene hartgesottene Thrillerleserin wirklich unterhaltsam und spannend war.

Eine düstere Geschichte, in deren Verlauf sich immer mehr Geheimnisse und Schuldgeständnisse sammeln. Das Buch hat mich definitiv in seinen Bann gezogen.
Eine verhängnisvolle Abifeier, ein Abschied von der Jugend und letztendlich auch von einem Freund, wenn es zu dem Zeitpunkt auch noch niemand wusste.
Als 8 Monate später seine Leiche gefunden wird, kommen seine Freunde wieder zusammen und nach und nach rekonstruieren sie, was in dieser Nacht passiert ist und welche Rolle jeder von ihnen in diesem Drama hatte.
Keine leichte Geschichte, gefüllt mit häuslicher Gewalt, der Macht von Social Media und viel Alkohol. Aber auch von Freundschaft, Ehre, Wahrheit und all den Zweifeln, die man so als Herachwachsender mit sich herum trägt.
Von mir 4,5* (gerundet auf 5)

Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.
Meinung:
Das Cover ist ein Hingucker und es ist mir gleich aufgefallen. Der Klapptext verspricht dazu eine interessante Geschichte.
Es ist als Thriller eingestuft, aber als dieses empfinde ich es nicht. Dafür fehlt mir hier eindeutig meht Nervenkitzel und Spannung.
dennoch ist eine Interessante Geschichte, in der ich die Charaktere mochte und die Handlung. Die Freunde als Gruppe haben mir gut gefallen und jeder für sich hat sich gut entwickelt und hat seine eigene Persönlichkeit.
Der Schauplatz ist toll gewählt und hin und wieder war es tatsächlich recht "gruselig"- im leichten Sinne.
Bis zum Schluss bleibt es spannend und ich habe gerne mitgerätzelt.
Für mich eine tolle Geschichte, aber Thriller für mich nicht ganz.

Wo beginnt Schuld? Und ist die des Einen größer als die des Anderen?
Die Geschichte wird aus (größtenteils) vier Sichtweisen erzählt, so dass man sie immer wieder neu betrachtet. Und auch wenn sie vielleicht mit ein wenig vielen ungünstigen Umständen verbunden ist, wurde ich trotz der ein oder anderen Ungereimtheit gut unterhalten und habe das Buch in einem Zug gelesen.

Nachdem mir "Lupus Noctis" der sympathischen Autorinnen gut gefallen hat, war für mich klar, das ich "Tristan Mortalis" auch lesen werde, denn auch hier verspricht der Klappentext wieder einen spannenden Jugendthriller.
Ich mag das Cover, schlicht und auf den ersten Blick sagt es wenig aus, aber es stellt einen wichtigen Schauplatz in der Geschichte dar.
Der Schreibstil von Anja und Melissa [keine Ahnung, wer was geschrieben hat) ist gewohnt modern und fließend, mich hat der Erzählstil wenig gestört, obwohl ich das eigentlich eher nicht lese, dennoch gaben mir die wechselnden Perspektiven einen Einblick in jeden einzelnen Protagonisten, sodass am Ende keine Fragen offen blieben, denn als Leser*in kommt man jede*m auf die Spur.
Die einstige Theater-AG verliert sich nach dem Abschluss aus den Augen, was ziemlich traurig ist, denn so unterschiedlich sie auch sind, wenn es drauf ankommt sind die eine Einheit, was hier eindrucksvoll bewiesen wurde. Der verlorene Kontakt ist ebenso wie die gesamte Handlung authentisch und realistisch dargestellt, es passt wirklich alles lückenlos zusammen, auch die eingeblendeten Erinnerungen waren sehr gut platziert um das Rätsel um Michael/Tristan voran zu treiben.
Meine erste Vermutung entstand schon ziemlich weit am Anfang der Geschichte nach einer bestimmten Szene, die andere so ziemlich weit hinten und am Ende konnte ich dann feststellen, das zumindest zwei meiner Vermutungen stimmt, der andere Teil war dann auch für mich überraschend und unvorhersehbar.
Ich habe dieses Buch voller Spannung verschlungen, mitgerätselt, mitgefiebert, ich war traurig und wütend und am Ende hatte ich, wegen des tollen Epilogs ein Lächeln auf dem Gesicht.
Ich bin schon jetzt gespannt, was Anja und Melissa als nächstes für uns im Gepäck haben werden.
Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das über Netgalley Deutschland bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine Meinung in keinster Weise!

[Eins fortan in Glück und Not,
eins im Leben und im Tod.]
*Tristan und Isolde*
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder getraut einen Thriller zu lesen und ich bereue es nicht.
Das Autorenduo Melissa C. Hill & Anja Stapor hat einen einnehmenden Schreibstil der den Einstieg in die Story wahnsinnig leicht macht.
Wir begleiten Claire, Damian, Alice und Bene auf ihrer Suche nach dem Mörder ihres Freundes Tristan. Erfahren was in ihnen vorgeht. Erleben das eine wahre Freundschaft unerschütterlich ist. Und versuchen mit ihnen gemeinsam das Rätsel um die Moorleiche zu lösen. Dabei finden wir heraus das jeder von ihnen Geheimnisse hütet.
Die Gruppendynamik war für mich besonders toll umgesetzt und jeder Charakter hat sich mit seiner eigenen Art in mein Herz geschlichen. Von Anfang an war es spannend und voller Rätsel die ich unbedingt lösen wollte und somit war ich auch schnell durch die Geschichte durch.
Für mich eine super Geschichte die ich definitiv weiterempfehlen kann.

Eine gute Freundschaft hält eventuell ewig. In diesem Fall haben 5 junge Menschen eine ganz besondere Partynacht erlebt. Danach ist nichts mehr so wie es vorher war. Doch die Vergangenheit lässt sich verdrängen, aber nicht unvergessen machen. Irgendwann holt die Vergangenheit alle ein und nach und nach erfahren die Leser alles.
Nichts ist so wie es scheint. In der Story geht es um die vier jungen Erwachsenen Alice, Claire, Bene und Damian, welche sich in der Theater AG der Schule angefreundet haben. Ihr 5. Freund Tristan alias Michael ist seit der Partynacht verschwunden. Nach dieser Partynacht haben sich die Lebenswege der verbliebenen Freunde getrennt. Doch ein Leichenfund in ihrem Heimatort setzt alte Wunden frei. Handelt es sich bei dem Toten um Tristan? Was war damals geschehen?
Die jungen Erwachsenen sind sehr typisiert dargestellt worden und richten sich an ein junges Publikum. Mir persönlich hat Bene am besten gefallen, welcher als Pflegekind bis heute ein sehr gutes Verhältnis zu seinen Pflegeeltern hat und stets versucht die Dinge in die Hand zu nehmen, anstatt zu schweigen oder zu hadern.
Der Aufbau der Story ist sehr stringent und es sind nur wenige Zeitsprünge erkennbar. Die Geschichte richtet sich an junge Menschen und dies ist wahrscheinlich auch der wesentliche Grund, warum ich mit der Handlung an sich nicht so warm geworden bin. Für junge Leute ist ein interessanter Spannungsbogen aufgebaut worden, welchen ich persönlich als eher mäßig empfunden habe. Das Ende ist aber durchaus spannend.
Der Schreibstil der Autorinnen ist locker und gut lesbar. Einige Vorgänge in dem Roman sind mir etwas zu subtil dargestellt und ich hätte mir etwas mehr Tiefe in der Geschichte gewünscht. Das Fazit ist mittelprächtig. Für junge Menschen könnte ich diesen Roman durchaus empfehlen, für Erwachsene Thriller-Fans würde ich von diesem Roman tendenziell eher abraten.

Bene, Alice, Claire, Damian und Michael alias "Tristan" sind beste Freunde und der harte Kern der Theater AG der Schule. Nach dem Abitur und der letzten Aufführung von "Tristan und Isolde" feiern sie mit ihren Klassenkameraden Abschied im alten Bootshaus von Claires Familie, bevor jeder in sein neues Leben aufbricht. Einige Monate später wird eine Leiche im nahen Moor gefunden, die das Tristan-Kostüm trägt, und Bene, Alice, Claire und Damian kehren voller Sorge in ihren Heimatort zurück. Als feststeht, dass es sich bei dem Toten tatsächlich um Tristan handelt, möchten die Vier herausfinden, was in der Partynacht damals geschehen ist. Wurde Tristan ermordet oder gab es einen tragischen Unfall? Jeder der Vier hat Erinnerungen an diesen Abend, die er bisher vor den anderen verborgen hat, und die nun wieder ins Bewusstsein drängen.
Obwohl einige Wendungen der Handlung sehr vorhersehbar sind, bleibt die Geschichte dennoch bis zum Schluß spannend. Das liegt daran, dass die Verflechtungen der vier Freunde in die Geschehnisse der Partynacht geschickt konstruiert sind und nach und nach zutage treten. Hierin liegt die große Stärke des Romans. Bene, Alice, Claire und Damian sind glaubhaft gezeichnet, was auf die Nebencharaktere Eske, Nils Lehmann und Emilia Lehmann leider gar nicht zutrifft. Diese sind eindimensional und überzogen geraten, und wirken sich negativ auf den Gesamteindruck des Krimis aus. Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass der Sprachduktus einzelner Personen nicht passend gewählt ist. Das größte Problem bei diesem Buch ist für mich, dass die Handlung zu viele Fehler in der Logik aufweist. Nur weil eine angeblich uralte Moorleiche gefunden wurde, ruft Damians Oma ihn mitten in der Nacht an? Wie kann man eine Moorleiche, die gerade mal 8 Monate dort lag und in billige Köstüme aus dem Schulfundus gekleidet ist, ernsthaft mit einem jahrhundertealten Ritter verwechseln? Sämtliche Medien berichten überregional, aber der lokale Imbissbesitzer Nika weiß nichts von Tristans Tod? Wieso zweifeln die vier noch auf der Trauerfeier daran, dass der Tote Tristan ist? Ein Abiturient sollte wissen, dass Tote per DNA-Abgleich identifiziert werden. Im Zeitalter von Internet ist es auch unglaubwürdig, dass die vier im Laufe der Geschichte immer nur einzeln und zufällig auf Neuigkeiten zum Fall in den Medien stoßen.
Wirklich nachdenklich gestimmt hat mich das Ende der Geschichte, und ich muss gestehen, daß ich das Buch mit einem sehr unguten Gefühl geschlossen habe. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich hier nicht näher darauf eingehen.
Insgesamt ein spannender, sehr unterhaltsamer und im Kern raffiniert konstruierten Roman mit deutlichen Schwächen in der Logik und Figurenzeichnung und einem Ende, das viel Anlass zu Diskussionen bietet.

Melissa C. Hill, Anja Stapor - Tristan Mortalis
Erscheinungsdatum: 12.05.2023
Verlag: Dressler
Seitenzahl: 368
Inhalt:
Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.
Meinung:
>>> Ein gelungenes Buch mit der Theaterstückthematik, die ich persönlich so noch nicht gelesen habe. Der Schreibstil ist super bildhaft und sehr flüssig zu lesen. Der Perspektivenwechsel in die Sichtweise des jeweiligen Protagonisten erlaubt mehr über jeden Einzelnen und dessen Gefühle und Gedanken zu erfahren. Auch die immer wieder eingeworfenen Erinnerungen machen das Ganze nochmal spannender und lebhafter. Die Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein und da jeder im tiefsten inneren seine eigene Ziele verfolgt, wird man auch hier an Individualität nicht enttäuscht. Ich hab wieder diverse verschwurbelte Theorien aufgestellt und am Ende kam dennoch alles ganz anders. Für die vollen 5 Sterne fehlt mir hier dennoch etwas mehr Nervenkitzel. <<<

"Tristan Mortalis" ist der zweite (eigenständige) Roman des Autorenduos Hill/Stapor, das mir bis hierher unbekannt war, wobei ich Autorenduos/-teams gegenüber generell, frei nach "Viele Köche verderben den Brei", eher skeptisch bin: Dieses Buch hat mich nun aber dazu bewegt, auch den ersten Jugendthriller dieser beiden Autorinnen direkt auf die Liste der Bücher, die ich noch lesen möchte, zu setzen.
Dabei fand ich den Anfang ein wenig stolperig: Hier wird nämlich eingangs doch noch etwas länger vom spektakulären Fund einer uralten Moorleiche berichtet, die "absolut guterhalten" ist, und als Bene auf einem Foto einen Zipfel des von der Leiche getragenen Harnisch als mutmaßlichen Teil von Tristans Theaterkostüm, das jener während ihrer letzten gemeinsamen Party trug, identifizieren kann, ist das Mysterium um den überraschenden Zustand dieser Moorleiche für die Lesenden nicht mehr sonderlich groß. Dadurch, dass die Kurzbeschreibung (und wohl auch der Titel) bereits verrät, dass sich die Geschichte rund um Tristans Todesumstände dreht, fand ich es ein wenig zäh, mich erst noch durch diverse "Ist er’s? Ist er’s nicht?"-Seiten lesen zu müssen. Zudem: Ich weiß es wirklich nicht, aber wäre eine Leiche nach einem halben im Jahr im Moor tatsächlich schon so ausgetrocknet und verknöchert, dass man sie mit einem jahrhundertealten Ritter verwechseln könnte? Und wie krass authentisch muss dieses Kostüm denn gewesen sein, dass offensichtlich auch dessen Material nicht sofort auffiel? Mir schien das doch dubios, dass hier recht lange gebraucht wurde, um festzustellen, dass die gefundene Leiche kein echter Ritter gewesen war.
Auch im weiteren Verlauf habe ich mich ein wenig schwer damit getan, dass dieser Fund hier zunächst schon über die Grenzen hinaus Schlagzeilen machte, sich dann herausstellte, dass es sich beim Toten um einen jungen Erwachsenen handelte, der auf ungeklärte Weise ums Leben gekommen war – aber als Tristans Freunde aus der Theater-AG dann teils sehr abrupt von ihren Studienorten etc. aus gen ihr Heimatörtchen aufbrachen, fragte nie jemand, ob sie den Toten gekannt hatten, der ja offensichtlich ihrer Altersgruppe zugehörig war, oder Ähnliches. Völlig skurril fand ich es allerdings, als die verbliebenen Freunde sich später in ihrem alten Stamm-Imbiss trafen und vom dortigen Betreiber gefragt wurden, wo denn das fünfte Mitglied ihrer Truppe wäre!? Als ob grad in einer Kleinstadt SO ein Tod nicht mitbekommen werden könnte und als ob in einem Fall wie diesen Tristans Foto nicht groß durch sämtliche Medien gejagt worden wäre… darin bestand für mich letztlich eigentlich auch das einzige Manko des Romans, dass der rätselhafte Tod eines Abiturienten während einer Abschlussfeier nicht öffentlich dermaßen ausgeschlachtet worden sein sollte, nachdem man ihn versehentlich schon als einen echten Ritter erkannt hatte.
Perspektivisch ist "Tristan Mortalis" durchaus interessant gemacht: hauptsächlich spielt er im Hier und Jetzt und abwechselnd werden Tristans vier Freunde beleuchtet; dabei sind die Figuren hier doch sehr unterschiedlich und man kann sich leicht vorstellen, dass es außerhalb ihres gemeinsamen Engagements in der Theater-AG eher unwahrscheinlich gewesen wäre, dass sich ausgerechnet diese fünf Menschen zu einer Clique zusammengefunden hätten. Immer wieder wird aber zur fraglichen Partynacht zurückgeschwenkt und geschildert, an was sich die Vier da erinnern.
Dabei wird schnell klar, dass jeder ein etwas anderes Bild jener Nacht in sich trägt und diejenigen, die das Buch lesen, entwickeln da wohl alsbald eine Ahnung, dass jemand aus dieser Gruppe für Tristans Tod verantwortlich sein könnte, wobei bis zum Schluss alles sehr ominös bleibt und es einige unerwartete Enthüllungen gibt, dass man tatsächlich letztlich doch nur raten kann, wer hier eventuell der/die Böse war oder ob es eventuell doch alles ganz anders gewesen ist.
Da fand ich diesen Roman nun doch recht fesselnd und auch vielschichtig; gefallen hat mir auch, dass hier doch von den vier Hauptfiguren auch regelmäßig reflektiert wurde, wie sehr sie sich (alle) in den letzten Monaten bereits verändert hatten und ob ihre Prioritäten womöglich noch ein wenig zurechtgerückt werden sollten bzw. in welche Richtung sie sich ferner bewegen wollten. Niemand blieb von Tristans Tod da unberührt, obschon es seit dem Abschluss eigentlich auch gar keine Berührungspunkte zwischen dieser Gruppierung mehr gegeben hatte.
Für mich war das einfach eine gelungene, ohne Blutrünstigkeit auskommende, Mischung zwischen Thriller und Psychodrama! Zudem wie gesagt so überzeugend, dass ich auf alle Fälle ferner jetzt auch den anderen bislang erschienen Jugendroman des Duos noch lesen will.

Wie auch schon das erste Buch des Autoren-Duos ist "Tristan Mortalis" ein spannend gemachter Thriller, der den Leser bis zum Schluss über die Auflösung rätseln lässt.
Die Spannung wird geschickt über die verschiedenen Perspektiven und Erzählpersonen geschaffen und aufrecht erhalten. Immer dann, wenn man meint, die Lösung zu kennen, gibt es eine neue Wendung und man muss wieder von vorne anfangen, zu rätseln.
Ein spannender Thriller in toller Optik (wie der Vorgänger auch schon). Definitiv eine Leseempfehlung!

Was geschah in der Nacht der Abschlussparty?
Die Theaterclique um Tristan feiert das Abitur, den Start in ein neues Leben... Doch danach schlagen die Freunde jeweils ganz eigene Wege ein. Doch 8 Monate später holt sie das Geschehene ein. Und Tristan ist tot.
Sind die Freunde unschuldig? Oder werden sie zurecht von der Polizei unter die Lupe genommen?
Toller Aufbau der Story; viele Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen...
Hier hat keiner eine ganz reine Weste.
Super!

Spannender Jugendthriller
Nach einer feuchtfröhlichen Abiparty gehen die Freunde der Theater-AG Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian getrennte Wege. Als im Moor eine Leiche mit Michaels Kostüm gefunden wird, wird den anderen vier klar, warum niemand etwas von Tristan gehört hat. Gemeinsam stellen sie sich der Aufgabe, herauszufinden, was genau mit Tristan geschehen ist. Was zunächst gar nicht so einfach ist, denn jeder von ihnen trägt ein Geheimnis mit sich herum, das er eigentlich nicht preisgeben möchte...
Das Cover passt gut zum Setting im Moor und ist schön gestaltet, sodass es Neugierde beim Leser weckt.
Der Schreistil ist flüssig und die Kapitel haben eine angenehme Länge, was es einem leicht macht, durch die Geschichte zu fliegen. Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt, wobei jeder Teil eine zu einem Theaterstück passende Überschrift hat. Die verschiedenen Perspektiven und Rückblicke in die Vergangenheit halten das Spannungslevel konstant hoch. Auch wenn einige Wendungen vorhersehbar sind, fiebert man trotzdem mit und man möchte die Auflösung erfahren. Besonders, dass die Geheimnisse nur nach und nach ans Tageslicht treten, ist gut gelungen. Manchmal war mir das jugendliche Drama ein wenig zu viel, aber das gehört auch irgendwie zu einem Jugendroman dazu. Die Auflösung hat mir gut gefallen - jeder bekommt, was er verdient.
Alles in allem ein fesselnder Thriller gemischt mit Psychodrama, der ein paar Schwächen aufweist. Das Ende ist zudem eine diskussionswürdige Thematik. 3,5 Sterne

Neben dem sehr ansprechenden Titelbild hat mich auch der Inhalt sofort angesprochen, wegen des Theatersettings. Und die Story hat überzeugt! Die Geschichte war spannend bis zum Ende und obwohl ich recht früh eine Auflösung schon erraten habe, war die Auflösung am Ende auf jeden Fall überraschend und unerwartet! Ich fand es super, dass man aus den Perspektiven der vier Hauptcharaktere gelesen hat, das war gerade richtig, dass es nicht zu viele Charaktere waren und man jede Figur und ihre Gedanken gut kennenlernen konnte. Das Theatertheme hat sich auch im Aubau der Geschichte durchgezogen - ein Drama in fünf Akten! Sehr zu empfehlen.

"Tristan Mortalis" ist ein Jugendthriller, der von den Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor geschrieben wurde. Das Buch erzählt die Geschichte von vier Freunden, Michael, Alice, Claire, und Bene, die nach dem Tod ihres Freundes Michael alias Tristan wieder zusammenkommen, um herauszufinden, was in jener Nacht wirklich geschehen ist. Dabei geraten sie nicht nur in Gefahr, sondern entdecken auch, dass jeder von ihnen seine eigenen Geheimnisse hat.
Ein Aspekt, der mich besonders begeistert hat, ist die Erzählstruktur des Buches. Es ist in fünf Teile unterteilt, und in jedem Teil wechseln sich die Erzählperspektiven der Freunde ab. Diese wechselnden Perspektiven sorgen für ein hohes Tempo und halten die Spannung konstant aufrecht. Zudem werden durch diese Perspektivenwechsel neue Hinweise geliefert und Geheimnisse aufgedeckt, was mein Rätselherz höher schlagen ließ. Das Buch war dadurch sehr fesselnd und ließ mich immer weiterlesen, um die Wahrheit zu erfahren.
Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und leicht zu lesen. Die Figuren und Schauplätze werden lebhaft und bildreich beschrieben, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die bedrückende Atmosphäre, die über die gesamte Handlung hinweg herrscht, wurde gut transportiert und war für mich spürbar. Die Autorinnen haben es geschafft, mich in die Geschichte hineinzuziehen und mich an den Seiten zu fesseln.
Das Buch bietet eine Mischung aus Spannung und Rätseln. Es gab Momente, in denen ich dachte, den Fall gelöst zu haben, nur um dann von neuen Wendungen überrascht zu werden. Die Autoren haben es geschafft, mich immer wieder zu überraschen und meine Neugier aufrechtzuerhalten. Allerdings muss ich sagen, dass die Spannung an einigen Stellen für meinen Geschmack zu schnell abflachte. Dennoch habe ich die Freunde gerne auf ihrem Weg begleitet und ihre Geheimnisse entdeckt.
Obwohl "Tristan Mortalis" für mich persönlich nicht ganz an den Vorgänger "Lupus Noctis" herankommt, hat es mich dennoch begeistert. Es ist ein gelungener Jugendthriller, der die Leser mitnimmt auf eine Reise voller Geheimnisse, Spannung und Rätsel. Die interessanten Charaktere und die bedrückende Atmosphäre tragen zur Faszination der Geschichte bei. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Jugendthriller liest und Freude an Rätseln und Spannung hat. Nach dem Lesen von "Tristan Mortalis" wünsche ich mir definitiv weitere Bücher von Melissa C. Hill und Anja Stapor.

5 Freunde, 5 Geheimnisse die es in sich haben, und was hat es mit der plötzlich aufgetauchten leiche im Moor auf sich?
Die 5 Freunde, treffen sich zu einer Abi Patry an Clairs altem Hausbot. Doch was ist genau gesehen? Warum ist jeder der Freunde bedacht alles geheim zu halten? Und warum rückt keiner so recht mit der Sprache raus?
Die Charaktere brauchen ein wenig Zeit um beim Leser anzukommen, und bei einigen muss die sympathie noch wachsen, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Man muss hierbei bedenken das die komplette Geschichte an sich sehr komplex ist und es daher nur so Sinn ergibt.
Das Autorenduo hat es geschafft mich bis zum Schluss an der Nase rum zu führen, und mich immer wieder auf neue Theorien gebracht hat, was mit dem toten im Moor passiert sein könnte.
Welche rolle spielt Eske?
Was ist passierte damals?
Warum kommen alle ausgerechnet jetzt alle zusammen als der Knabe im moor gefunden wird?
Alles fragen hierzu beantwortet euch das Buch, doch ich möchte euch hier nicht zu viel verraten da es wirklich extrem spannend und sehr komplex ist. Die Spannnung wird von der Seite wo die Leiche im Moor das erste mal erwähnt wird, sehr hoch gehalten.
5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir. Ein ablolutes Highligt in diesem Jahr, nach Lupos Noctis.

Tristan Mortalis ist ein spannender Jugendthriller. Neben dem Tod von Tristan spielen auch andere düstere Themen wie häusliche Gewalt, Alkoholmissbrauch und die Abgründe von Social Media eine Rolle. Auf der anderen Seite geht es auch um Freundschaft, Loyalität und Liebe. Das Buch richtet sich ganz klar an eine junge Zielgruppe und ist ein super Einstieg für Jugendliche in das Thrillergenre. Für Vielleser*innen und Kenner*innen des Genres werden die meisten Wendungen daher keine große Überraschung sein. Trotzdem schaffen die Autorinnen durch die Erzählweise und die Charaktere eine spannende Geschichte zu erzählen.
Das Buch bleibt dabei dem Theater Theme treu und ist in 5 Akte aufgeteilt. Dabei wechselt regelmäßig die Perspektive und es gibt auch Blicke in die Vergangenheit. Was mir besonders gefallen hat, ist dass die Geschichte vielschichtiger ist als man am Anfang glaubt. Alle Charaktere haben Geheimnisse und haben kleine Fehler gemacht und am Ende fügt sich alles in eine schlüssige Ereigniskette zusammen.
Pluspunkte gibt es von mir auch für die Charaktere, die alle sehr divers und vielschichtig waren. Besonders gut hat mir auch die diskriminierungssensible Sprache gefallen.
Eine kleine Sache, die mir allerdings aufgefallen ist und die mich kurz aus dem Buch rausgeholt hat, war die Erwähnung des Worts "Semmel" von einer Person die im Buch als typisch "Norddeutsch" beschrieben wird. Hier musste ich kurz auflachen, da ich diese Wort eher mit Süddeutschland verbinde.

Nachdem eine Leiche im schwimmenden Moor am Jadebusen gefunden wird, glaubt jeder sofort an eine Sensation. Doch rasch stellt sich heraus, dass die Leiche nicht wie angenommen mehrere Jahrhunderte lang im Moor lag, sondern erst wenige Monate. Zudem hat sie ein Kostüm an, das einigen jungen Leuten nur zu bekannt vorkommt. Es ist das Kostüm von Michael, der vor dem Abitur den Tristan in der Theater-AG der Schule gespielt hat. Statt wie geplant auf Weltreise zu gehen, lag er offenbar all die Monate tot im kalten Schlick, und gibt nun nicht nur der Polizei viele Rätsel auf.
Als seine ehemaligen Schulfreund:innen und Theaterkolleg:innen von Tristans Tod erfahren, kehren sie alle in ihre Heimatstadt zurück, die sie bis auf Alice für Studium, Musikkarriere oder die Arbeit auf einem Kreuzfahrtschiff gleich nach dem Abitur verlassen haben. Alice, Claire, Bene und Damian sind es auch, die die Polizei über die Identität der Moorleiche aufklären. Doch dabei wollen sie es nicht bewenden lassen. Sie sind entschlossen herauszufinden, was damals mit Tristan geschah - offenbar am Tag ihrer feucht-fröhlichen Abifeier im Strandhaus von Claires Familie. Was sie nicht ahnen: jede:r von ihnen birgt selbst ein Geheimnis, das tunlichst nicht an die Öffentlichkeit geraten sollte...
Sehr unterschiedlichen Charaktere bilden die Clique um die damalige Theater-AG: Die toughe und selbstbewusste Claire aus gutem Hause, die zielstrebig ihre berufliche Karriere als Juristin angeht; die schüchterne und zurückhaltende Alice, die es nicht in die weite Welt zieht, sondern die es sich nach ihrer Arbeit als Azubi in einem Malerbetrieb gern in ihrem Lieblingssessel mit einem Buch bequem macht; der rebellische und oberflächliche Damian, der eher seine Band und seinen Jack Daniel's im Kopf hat als sein Studium; der feinfühlige und herzliche Bene, der stets die richtigen Worte findet und auch als Animateur auf dem Kreuzfahrtschiff gut ankommt; und schließlich Michael alias Tristan, der in einem Waisenhaus aufwuchs und der sehr ernsthaft und oftmals leicht melancholisch wirkte, aber von allen gemocht wurde. Und der nun unfreiwillig im Mittelpunkt polizeilicher wie privater Ermittlungen steht.
Erzählt wird hier aus ständig wechselnden Perspektiven, was das Bild um die Geschehnisse am Tag der Abifeier allmählich abrundet, aber auch ein LIcht auf die Charaktere der Gegenwart trifft. Die Kapitel der einzelnen Charaktere umfassen dabei meist nur wenige Seiten, was für viel Abwechslung sorgt und kaum Längen zulässt. Man erhält kaum Einblicke in die polizeiliche Ermittlungsarbeit und erfährt nur so viel wie die jeweilgen Charaktere, so dass man die Überlegungen und Spekulationen der vier Freund:innen verfolgt, als stehe man gleich daneben.
Die Spannung entsteht zunächst aus der Frage, woran Tristan gestorben ist und schließlich aus dem Rätsel, was genau geschah. Dabei erweisen sich vermeintliche Erkenntnisse jedoch oft nicht lange als korrekt, weil immer mehr Geheimnisse gelüftet werden, die sich als bedeutsam für den Todesfall erweisen. Das waren mir zuletzt doch 1-2 Schleifen zu viel, das wirkte auf mich dann doch zunehmend konstruiert. Während einige Entwicklungen oder Hintergründe recht vorhersehbar waren, bietet gerade das Ende eine handfeste Überraschung. Eine, bei der jede:r Leser:in für sich werten muss, was er/sie davon hält - diskussionswürdig ist das Ende allemal. Mir hat es letztlich gefallen, auch wenn ich weiß, dass das wohl nicht so sein sollte...
Alles in allem ein über weite Strecken düsterer Jugendthriller, der flott zu lesen ist und der mich gut unterhalten hat.
© Parden

Tristan Mortalis von Melissa C. Hill & Anja Stapor
Meinung
Nun ist es mit „Tristan Mortalis“ schon das zweite Buch des Autorenduos Melissa C. Hill und Anja Strapor, welches meine Aufmerksamkeit erregte und gerade nach „Lupos Noctis“ war die Freude auf den neuen Jugend Thriller riesengroß.
Abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Alice, Claie, Damian und Bene in der dritten Person erleben wir die Geschichte, welche gerade zu Anfang durch Rückblenden der damaligen Partynacht und was dort geschehen ist untermalt wird. Die Charaktere sind vielseitig ausgearbeitet und mir gefiel insbesondere die Dynamik der ehemaligen Freunde, aber auch wie sie wieder aufeinandertreffen und wie ihre Beziehungen einst waren.
Zum Teil entwickeln sich neue Beziehungen, zum Teil wurde an damals angeknüpft. Durch die wechselnden Einblicke entstand keineswegs Verwirrung, sondern ein interessantes Konstrukt, das sich auch mit Spannung in den Rückblicken zeigt. Wer „Tristan und Isolde" kennt, der wird die Einarbeitung in dieses Buch als sehr gelungen empfinden. Auch verleiht das Moor und seine Umgebung der Story eine düstere Atmosphäre.
Der Verlauf zeigte sich leider sehr vorhersehbar und konnte daher kaum mit Überraschungen für mich glänzen. Dadurch fehlte auch der Nervenkitzel etwas. Das Ende wirkte auch etwas unstimmig und so konnte die Geschichte mit „Lupos Noctis“ nicht gänzlich mithalten.
Fazit
Tristan Mortalis zeigt sich insbesondere charakterstark und atmosphärisch, wodurch ich zumeist sehr gut unterhalten wurde. Leider fehlten für mich Überraschungsmomente und Nervenkitzel, die die Story insgesamt noch mehr hervorgehoben hätten.

Inhalt:
6 Monate nach dem Abi-Abschluss taucht eine Leiche im Moor auf. In der Nähe, in der die Jugendlichen es so richtig haben krachen lassen. Die vier Freunde aus der Theater-AG haben einen schlimmen Verdacht und hoffen, dass er sich nicht betätigt …
Stil:
Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf und bleibt, durch immer neue Verdächtigungen, für lange Zeit rätselhaft. Es werden immer wieder neue Fährten gelegt und Geheimnisse gelüftet, doch irgendwann ist klar, was wirklich passiert ist und es scheint wie aus dem Leben gegriffen – leider. Das Ende bzw. der Epilog ist mir allerdings zu dünn. Eine wichtige Figur bleibt absolut unerwähnt und das passt nicht, so spielte sie in der Geschichte zwar keine so große Rolle, aber dennoch hätte ich gerne noch mehr über ihren Werdegang erfahren. Die Ausdrucksweise ist, für ein Jugendbuch, absolut passend und auch, dass Tristan und Isolde in einem Buch so stark thematisiert werden, ist angenehm – die alte Sage wird so dramaturgisch neu aufgelegt.
Charaktere:
Jeder hat so sein kleines Geheimnis und hütet es fleißig, aber nicht alle Geheimnisse sollte man verschweigen, schon gar nicht unter Freunden. Ich fand es schwierig mit den Figuren warmzuwerden, sie waren mir irgendwie alle zu gestellt, ob es eine gewollte Überzeichnung war, um darzustellen, dass sie alle nicht so sind, wie sie sind oder, ob es eher unbewusst geschehen ist, kann ich nicht deuten. Fakt ist, dass sie alle nicht so waren, wie sie nach außen taten und das kam rüber. Auch fand ich die Freundschaft der Jugendlichen generell schwierig zu beurteilen, entweder man ist befreundet, dann teilt man auch seine Gedanken, Wünsche und Hoffnungen oder man ist es nicht. Praktisch wussten alle „Freunde“ viel zu wenig von den anderen.
Cover:
Das Cover passt zur Geschichte, ein Steg der ins Ungewisse führt und ... Auch passt das Cover zu den beiden Autorinnen – bereits in Lupus Noctis machte das Cover auf die beiden aufmerksam.
Fazit:
Ein flotter Jugendthriller mit vielen falschen und wichtigen Fährten, allerdings etwas zu oberflächlich, daher bekommt das Buch nur 4 Sterne und eine Leseempfehlung geht an Jugendliche, die sich an Thriller / Krimis wagen wollen.

Hierbei handelt es sich um die Geschichte von 5 Freunden, die ihren Abschluss mit einer großen Party in einem Bootshaus feiern wollen. Direkt nach der Party starten alle 5 in ihr neues Leben. Als knapp ein Jahr später an genau diesem Ort eine Leiche im Moor gefunden wird beginnt für die Freunde ein Alptraum aus dem es scheinbar kein Erwachen zu geben scheint.
Das Buch ist interessant geschrieben und die Geschichte hat mich auch schnell in ihren Bann gezogen. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass das Buch etwas langatmig wirkt. Mir fehlte an manchen Stellen etwas Überraschung und der typische Nervenkitzel, den Thriller einem sonst bieten. Die Auflösung wiederum war mal etwas Anderes als erwartet und das gefiel mir sehr gut. Denn so einfach, wie man denken mag, lässt sich dieser Fall nicht auflösen.
Das Cover des Buches passt gut zum ersten Teil und ist sehr ansprechend gestaltet. Ich hatte den ersten Teil bisher nicht gelesen, aber denke das ich das nun noch nachholen werde. Denn der Schreibstil der Autorinnen gefällt mir gut und auch die Idee des Buches war fesselnd.
Wer Jugendthriller mag kann hier einen Blick riskieren und wird es sicher nicht bereuen.

Überwiegend sogartige Spannung
Die Freunde Tristan (Michael), Claire, Alice, Bene und Damian freundeten sich während der Schulzeit an. Vor allem durch die Theater-AG sind sie ein eng miteinander verbunden. Am Tag ihres Abschlusses feiern sie gemeinsam in ihren Kostümen aus dem Stück Tristan und Isolde den Schulabschluss am Bootshaus. Danach beginnt für alle ein neuer Lebensabschnitt, der kaum Zeit für die Pflege ihrer Freundschaft lässt. Claire studiert Jura, Bene fährt auf eine Kreuzfahrtschiff um die halbe Welt, Alice macht eine Ausbildung zur Malerin und Damian kümmert sich vorwiegend um seine Band. Doch alle vier horchen auf, als im Moor nahe dem Bootshaus eine Leiche mit Tristans Kostüm gefunden wird. Doch wollte dieser nicht ebenfalls reisen. Sofort kehren die Freunde in die Heimat zurück, um zwischen Hoffen und Bangen gemeinsam herauszufinden, was am Abend der Feier passiert sein könnte, mit ungeahnten Folgen.
Den ersten Jugendthriller des Autorenduos Hill und Stapor "Lupus Noctis" habe ich im letzten Jahr verschlungen und war sehr gespannt auf das neue Werk der beiden. Der Klappentext las sich wieder sehr spannend. Das Cover ist ähnlich gestaltet, wie das vorherige. Während der Beginn der Geschichte in meinen Augen dem letzten Buch ziemlich nahe kommt - Jugendliche, die gerade den Abschluss gemacht haben und dann in alle Winde verstreut sind, um noch einmal in ihrem Heimatort zusammenzukommen - änderte sich der Verlauf dann jedoch grundlegend, da schnell feststeht, dass sich bei der Abschlussfeier etwas Furchtbares zugetragen haben muss. Ausgehend von diesem Ereignis versuchen Bene, Claire, Alice und Damian dem Rätsel das Schicksal von Tristan auf den Grund zu gehen.
Sehr geschickt wechseln die beiden Autorin dabei immer wieder den Blickwinkel zwischen den vier Protagonist*innen. Man erfährt dabei sowohl einiges über ihre gegenwärtige Situation, als auch nach und nach über den Abend der Feier am Bootshaus. Natürlich ermittelt auch die Polizei in dem Fall und weitere Personen scheinen in den Fall verwickelt zu sein. Jeder Perspektivwechsel ist durch Angabe des Namens, des Datums und sogar der Uhrzeit gekennzeichnet. Letzteres wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig, da die Rückblicke und Erinnerungen innerhalb der Gegenwart erzählt werden. Es gibt also nur eine Zeitebene. Die Charaktere von Claire, Bene, Alice und Damian werden - damals wie heute - nachvollziehbar offenbart. Trotzdem lassen sich die vier jungen Leute nur wenig hinter die Fassade blicken. Dauernd hat man das Gefühl, dass jeder von ihnen etwas zurückhält. Recht schnell kristalisiert sich jedoch ein Hinweis auf einen möglichen Täter heraus, den auch unerfahrene Thrillerleser*innen sofort bemerken. Dennoch kann die Geschichte noch mit einigen Twists aufwarten, die tragisch sind und mich überrascht haben.
Obwohl das Puzzle einer tragischen Nacht mich gefesselt hat und ich auch das Setting - diesmal im Norden mit viel Meeresbrise und Moorstimmung - toll fand, blieb ich am Ende etwas unzufrieden zurück, was die Schuldfrage betrifft und die Gefühle der einzelnen Beteiligten. Diese fand ich im Gegensatz zum Rest des Buches etwas unglaubwürdig und sehr einfach gewählt. Manche Folgen, die es geben müsste, wurden am Schluss ganz ausgeklammert, z.B. die Frage, wie eine Klassenkameradin Privates ungestraft im Netz veröffentlichen kann usw. Trotz der kleinen Mängel hat mir das Buch vom Spannungsgrad her aber wieder gut gefallen und mich sehr zum Nachdenken über die Freundschaften im Buch angeregt. 4 Sterne

Tragisch. Freundschaftlich. Düster.
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"Tristan Mortalis" ist das zweite, gemeinsame Buch des Autorenduos Melissa C. Hill und Anja Strapor und wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten Alice, Claie, Damian und Bene in der dritten Person erzählt. Dabei werden auch immer wieder Rückblenden eingebaut, durch die man nach und nach erfährt, was in der damaligen Partynacht geschehen ist.
Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Dynamik zwischen den ehemaligen Freunden zu verfolgen, nachdem sie wieder aufeinandertreffen bzw auch wie ihre Beziehung in der Vergangenheit einst war.
Teilweise wird an frühere Zeiten angeknüpft, andere Beziehung entwickeln sich neu. Durch die schnell wechselnden Perspektiven, entsteht ein schöner Lesefluss und die Rückblenden erzeugen zusätzliche Spannung.
Die Einarbeitung von "Tristan und Isolde" ins Buch empfand ich als sehr gelungen. Das Moor und seine Umgebung verleiht der Geschichte eine düstere und mystische Atmosphäre.
Der Handlungsverlauf war für mich leider etwas vorhersehbar und konnte mich daher nur selten überraschen. Der Nervenkitzel fehlte mir dadurch etwas.
Das Ende war ebenfalls nicht ganz so meins, wodurch das Buch insgesamt nicht ganz meine Erwartungen nach "Lupus Noctis" erfüllen konnte.
Fazit :
Ein fesselnder, sehr charakterstarker Jugendthriller, der mich gut unterhalten hat, aber gerne ein wenig mehr Nervenkitzel und Überraschungsmomente hätte haben dürfen.

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf einen Thriller und dieses Mal fiel meine Wahl auf den Jugendthriller “Tristan Mortalis” von Melissa C. Hill und Anja Stapor – ein Autorinnen-Duo.
Die Freunde Bene, Damian, Alice, Claire und Michael alias Tristan kennen sich aus Theater-AG Zeiten aus der Schule. Nachdem alle ihren Schulabschluss gemacht und diesen gemeinsam gebührlich gefeiert haben, geht jeder von ihnen seinen bzw. ihren eigenen Weg. Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen, Damian und Claire studieren, Bene ist als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs und Tristan wollte eine Weltreise machen.
Als nun im Moor ihres Heimatortes eine Leiche in einem Tristan-Kostüm gefunden wird, reisen alle Freunde zurück in die Heimat. Kann es wirklich ihr Tristan sein, der dort im Moor gefunden wurde? Hat er die Partynacht nicht überlebt? Was ist passiert? Gemeinsam machen sie sich auf den Weg das Geheimnis um Tristans Tod zu lüften.
Meine kleine Zusammenfassung hier verrät nicht mehr oder weniger als der Klappentext. Jedoch “verrät” sie schon einen wichtigen Teil des Buches, nämlich, dass Tristan alias Michael tot ist. Zu Beginn der Geschichte, als wir die einzelnen Charaktere näher kennenlernen und alle zurück in ihren Heimatort kommen, wird der Lesende zumindest im Buch noch ein wenig auf die Folter gespannt, ob die Leiche im Moor tatsächlich Tristan ist oder nicht. Ich weiß nicht, ob es wirklich so gedacht war, dass der Klappentext so viel verrät, denn da ich schon wusste, dass Tristan tot ist, brauchte ich dieses ganze Herumgerätsel um die Moorleiche nicht mehr. Das machte den Anfang des Buches leider etwas langatmig. Liest man den Klappentext nicht bevor man das Buch beginnt, ist der Anfang der Geschichte sicherlich ganz spannend.
Das Autorinnen-Duo nimmt sich viel Zeit die einzelnen Charaktere einzuführen und der Leserschaft bekannt zu machen. Hätten die fünf Freunde sich nicht in der Theater-AG kennengelernt, sie wären vermutlich nie Freunde geworden- so unterschiedlich sind sie alle. Und genau deswegen fand ich es so interessant zu lesen, wie die verbliebenen Vier sich auf die Suche nach Antworten machen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig, leicht und gut zu lesen. Perfekt für ein Jugendbuch. Auch die Spannungskurve passt prima, genau so wie der Anteil an “Brutalität”. Es war meiner Meinung nach weder zu blutig noch zu hart zu verdauen, was die vier Freunde herausgefunden haben. Auch wenn ich sagen muss, dass es mich zeitweise emotional gepackt hat.
Teile der Auflösung um Tristans Tod habe ich bereits vorausgeahnt. Die anderen Teile haben mich positiv überrascht. Das schafft definitiv nicht jeder Thriller, egal ob Jugend oder nicht.
Insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen und auch die Auflösung fand ich stimmig und gut überlegt. Die Geschichte war mir gerade zu Beginn etwas zu langatmig und an einigen Stellen nicht zu 100% logisch, daher gibt es einen kleinen Sterneabzug.
Nichtsdestotrotz kann ich das Buch auch erwachsenen Leser*innen empfehlen, wenn es mal nicht ganz so blutig, aber dennoch spannend sein darf.
Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

Genau wie in Lupus Noctis wird die Geschichte aus verschiedenen Sichten erzählt was mir ja einfach unglaublich gut gefällt.
Die Protagonisten sind auch hier sehr gut beschrieben und ich konnte mich in jeden hineinversetzen. Jeder hat seine Macken und seine Geheimnisse.
Der Aufbau der Story war unfassbar gut. Zwischendrin gab es ein paar Stellen, an denen es etwas langatmig war, aber das hielt sich noch in Grenzen. Das Ende war zwar echt gut, allerdings gab es noch etwas zu viel Drama für meinen Geschmack, den die Story gar nicht gebraucht hätte.
Doch ansonsten war ich mit der Story, dem Aufbau und der Umsetzung sehr zufrieden, ebenso wie mit dem Schreibstil, der wieder sehr flüssig und fesselnd war.

Ich war sehr gespannt auf das Buch als ich es das erste Mal gesehen hatte. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und das Cover gefiel mir auch.
Beim Lesen des Prologs hatte ich das erste Mal Gänsehaut. Es war so packend und emotional geschrieben. Dann springt die Geschichte etwas in der Zeit und in der kleinen Stadt wird eine Moorleiche gefunden. Was erst als historischer Fund anmutet wird schnell Gewissheit. Es ist die Leiche von Michael der den Tristan in der Schulaufführung vor einem halbe Jahr gespielt hat. Seine Freunde Claire, Alice, Bene und Damian hat es in den halben Jahr in unterschiedliche Richtungen verstreut und bis zu dem Fund hat niemand mehr Kontakt. Trotzdem haben alle gleich als sie von dem Fund hören, ein ungutes Gefühl und kommen wieder nach Hause.
Und ab diesem Punkt beginnt die Achterbahnfahrt der Gefühle und Emotionen. Ich als Leser werde hier in eine ausgeklügelte Geschichte gezogen, die immer wieder mit vorhersehbaren und nicht vorhersehbaren Elementen spielt. So kommt keine Langweilige auf und die ganze Geschichte bleibt spannend und temporeich. Es werden immer wieder kleine Puzzleteilchen enthüllt die aber erst am Ende das Große und Ganze ergeben.
Die Geschichte schickt mich außerdem durch ein Wechselbad der Emotionen und zeigt die inneren und äußeren Konflikte der Protagonisten auf sehr packende, reale und nachvollziehbare Weise. Ich finde sie ist definitiv gut durchdacht, der Spannungsbogen flacht nie zu sehr ab und es gibt für mich bis auf ein zwei kleine Längen im Buch wirklich nichts was mein Lesevergnügen gemindert hätte. Das erste Buch des Autorenduos wird definitiv noch einziehen.

Bereits Lupus Noctis hatte mich überrascht, aber Tristan Mortalis? Hat es noch übertroffen, denn ich hab wirklich das Buch beendet und dachte mir: WTF?!?!
so ein Ende hab ich wirklich nicht gesehen, denn ich bin oft vorne dabei, wenn es darum geht, zu spekulieren was passiert ist und wer, was getan hat.... sehr oft hab ich da Recht oder es geht in die richtige Richtung aber hier... nope.
Dieses Buch liest man, bis es zu Ende ist und erst dann kann man schlafen... oder die Geschichte gedanklich sogar noch weiterspinnen....
Eins dee Lesehighlights 2023 für mich!

Tristan Mortalis ist ein von einem jungen Autoren-Duo verfasster Jugendthriller, in dem es um den rätselhaften Tod eines Abiturienten geht, dessen Leiche erst knapp ein Jahr später nach seinem Tod im Moor gefunden wurde und somit der Anlass ist, für seine einstigen engsten Freunde sich wieder im heimatlichen Nordenham einzufinden und zum ersten Mal nach Schulabschluss wieder aufeinanderzutreffen.. Wir lernen diese vier Protagonisten hintereinander kennen, denn die Geschichte wird abwechselnd aus der jeweiligen Sicht dieser vier Personen geschrieben. Befreundet hatten sich die fünf ehemaligen Abiturienten durch ihren Besuch der Theater-AG, in der sie damals noch zu Schulzeiten Mitglied waren. Theater zu machen ist eine sehr intensive gemeinsame Zeit und daher entwickelte sich eine tiefe Freundschaft unter ihnen. Besonders ihr letztes Stück "Tristan und Isolde" hat einen bleibenden Eindruck bei jeden von ihnen hinterlassen, was sogar zur Folge hatte, dass der junge Mann, der leblos aus dem Moor geborgen wurde von seinen Freunden seither nicht mehr mit seinem eigentlichen Namen Michael bezeichnet wurde, sondern nur noch Tristan, in Anlehnung an seine letzten Rolle.
Wir begleiten die vier verbliebenen Freunde reihum wie sie in ihren jeweiligen neuen Lebensmittelpunkten von dem Fund der Leiche erfahren und sich dann auf dem Weg in die Heimat machen, um sich dort miteinander zu treffen und gemeinsam die Geschehnisse jener rätselhaften Abiturfeiernacht zu rekonstruieren. Dabei wird nach und nach immer mehr deutlicher, dass auch jeder von ihnen eine eigene geheimnisvolle Verwicklung in diesem Fall. hat. Während sich der Roman langsam immer aus abwechselnder Sicht der Figuren aufbaut, dreht sich der Kreis der Ereignisse mit Fortschreiten des Romans immer schneller und ich geriet als Leser richtig in einen Sog, bis ich das Buch letztendlich nicht mehr aus der Hand legen konnte, bevor ich es nicht ausgelesen hatte.
Die Leseempfehlung des Verlages ist ab 14 Jahren und ich finde dieser Titel ist ein sehr gelungener Jugendroman, allerdings würde ich es vorrangig den weiblichen jungen Leserinnen empfehlen, da es doch sehr viel um zwischenmenschliche Ebenen geht, und auch Liebe und Gefühle einen großen Raum einnehmen.
Ich habe dieses Buch gerne gelesen. Mir hat es gut gefallen, immer in die jeweilige Sicht der einzelnen Freunde einzutauchen und sie somit viel besser kennenzulernen, um somit auch ihre jeweiligen Gefühle und Beweggründe nachvollziehen. zu können. Auch hat mich der Schauplatz des Geschehens sehr inspiriert. Ich musste direkt erstmal das schwimmende Moor in Nordenham nachrecherchieren, von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört hatte.
Ich empfehle diesen Jugendthriller gerne weiter.

Inhalt
Nach einer privaten Abschlussfeier taucht einer der fünf Freunde nicht mehr auf. Ein halbes Jahr lang schlägt niemand Alarm, bis plötzlich seine Leiche gefunden wird. Was ist damals passiert und warum hat ihn niemand vermisst gemeldet? Als die vier sich wieder treffen wird klar, dass jeder von ihnen ein Geheimnis hat.
Eigene Meinung
Der Schreibstil hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es lässt sich total flüssig lesen und man wird direkt in die Geschichte gezogen.
Es wird abwechselnd aus der Sicht der vier Freunde erzählt, wobei wir oft am spannendsten Punkt den Erzähler wechseln und so erst einmal hingehalten werden. Auch erfahrene wir so nach und nach, dass jeder der Freunde Dreck am Stecken hat. Doch wer wie tief in welcher Sache steckt, wird erst an Ende klar.
Auch, wenn ich mir schon von Anfang an denken konnte, in welche Richtung die Geschichte geht und mir das grobe zusammenreimen konnte, bin ich der Geschichte sehr gerne gefolgt.
Am Ende hat es sich von den Ereignissen etwas zu sehr überschlagen, dennoch ein zufriedenstellender Abschluss.
Fazit
Wer einen guten Jugendthriller sucht und sich nicht daran stört, dass es an einigen Stellen etwas an den Haaren herbeigezogen wirkt, ist hier richtig.
Ich hatte jedenfalls Spaß!

Gleich zu Beginn hatte ich eine Vermutung was mit Tristan / Michael passiert ist. Immer wieder musste ich meine Hobby-Detektivisches Kenntnisse anpassen. Und am Ende war es doch nicht so, wie ursprünglich gedacht. Auf jeden Fall ein Thriller bei dem man bis zum Schluss unwissend bleibt, sich das Geschehen nach und nach ergibt und nichts ist wie es scheint.
Ich fand es spannend, dass man nie in die Rolle der Polizei schlüpft, sondern stets bei den Freunden von Tristan bleibt. Deren Geheimnisse sind nicht ohne und sorgen für ein paar kleinere Spannungsmomente. Jedoch hielt sich die Spannung für meinen Geschmack ein wenig in Grenzen. Daher konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Nichtsdestotrotz war ich relativ gut unterhalten.

Ein Thriller in den man leicht einsteigen kann, ohne übermäßig brutale Szenen. Perfekt für Jugendliche. Die Geschichte rund um Tristan und seiner Freunde hat mir sehr gut gefallen; sie lies sich leicht lesen und war eher leichte Kost. Leider habe ich es empfunden, als würde sich die Geschichte nach ca. der Hälfte etwas in die Länge ziehen, ohne das die Aufklärung des Falles voran kam. Das Ende der Geschichte hat mir leider nicht gefallen und ich muss ehrlich zugeben, dass ich es auch nciht so richtig verstanden habe. Hier hat mir eine schlüssige Aufklärung gefehlt. Vielleicht müsste ich das Buch noch ein zweites Mal lesen um die Auflösung zu 100% verstehen zu können, aber dazu hat mich die Story als ganze nicht genug gefesselt.

Nach den Schulabschluss geht eine Gruppe von Freunden eigene Wege. Doch später stellen sie fest, dass einer die Party damals nicht überlebt hat. Die Gruppe setzt alles daran, um das Geheimnis um seinen Tod zu lüften. Ich fand das Buch sehr aufregend und spannend mit besonderen und interessanten Figuren, bei denen nicht so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch das Cover finde ich gelungen. Perfekte Unterhaltung.

Inhalt
In "Tristan Mortalis" haben sich Michael, alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in ihrer Schulzeit in der Theater-AG angefreundet. Nach ihrem Schulabschluss trennen sich ihre Wege: Damian und Claire beginnen ein Studium, Bene arbeitet als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff und Alice startet eine Ausbildung zur Malerin. Nur von Tristan weiß niemand Genaueres. Acht Monate später wird im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden, die Tristans Kostüm trägt. Die vier Freunde vermuten, dass Tristan die Partynacht nicht überlebt hat und sind entschlossen, das Rätsel um seinen Tod zu lösen. Doch schon bald erkennen sie, dass jeder von ihnen ein eigenes Geheimnis hat.
Meinung
"Tristan Mortalis" ist ein fesselnder Thriller, der die Spannung von Anfang bis Ende aufrechterhält. Die Geschichte wird aus den wechselnden Perspektiven der vier Freunde Claire, Alice, Bene und Damian erzählt. Zu Beginn kann dies etwas verwirrend sein, da man sich erst an die unterschiedlichen Charaktere und ihre Verbindungen gewöhnen muss. Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto klarer wird, warum diese Erzählweise gewählt wurde. Jede Perspektive bringt eine neue Facette der Geschichte ans Licht und trägt dazu bei, die komplexen Beziehungen und die verborgenen Geheimnisse der Charaktere zu enthüllen.
Die Charaktere sind vielschichtig und glaubwürdig dargestellt. Ihre individuellen Stärken und Schwächen machen sie zu sympathischen und interessanten Protagonisten. Die gemeinsame Vergangenheit in der Theater-AG und die damit verbundene tiefe Freundschaft fügen eine emotionale Tiefe hinzu, die den Leser fesselt. Die Schuldgefühle und die Neugier der Freunde treiben die Handlung voran und sorgen für eine konstante Spannung.
Der Schreibstil von Melissa C. Hill und Anja Stapor ist flüssig und packend. Die Autoren verstehen es, die Leser durch unerwartete Wendungen und überraschende Enthüllungen immer wieder zu überraschen. Die Atmosphäre des kleinen Heimatortes und die düstere Stimmung des Moors tragen zur Spannung bei und schaffen eine beklemmende Kulisse für die Geschichte.
Ein kleiner Kritikpunkt könnte sein, dass einige der Wendungen etwas konstruiert wirken, doch dies mindert nicht die Gesamtwirkung des Thrillers. Die verschiedenen Handlungsstränge sind gut miteinander verwoben und führen zu einem befriedigenden und überraschenden Abschluss.
Fazit
"Tristan Mortalis" ist ein gelungener Thriller, der durch seine komplexe Handlung und die vielschichtigen Charaktere überzeugt. Die wechselnden Perspektiven sorgen für eine spannende und dynamische Erzählweise, die den Leser bis zum Schluss fesselt. Obwohl einige Wendungen etwas vorhersehbar sein könnten, ist die Geschichte insgesamt gut durchdacht und packend. Eine klare Leseempfehlung für alle, die spannende und emotionale Thriller mögen.
⭐⭐⭐⭐ (4/5 Sterne)

Die Freunde Alice, Claire, Bene und Damian kehren in ihre Heimatstadt zurück, als eine Leiche mit den Kleidern ihres Freundes Tristan im Moor gefunden wurde. Tristan ist auf Weltreise. Oder etwa nicht? Die Freunde versuchen die damaligen Umstände, bei denen sie Tristan gesehen hatten, zu rekonstruieren. Wobei jeder ein Geheimnis in sich trägt, dass niemals ans Tagelicht kommen sollte.
Dieser Jugendthriller wurde von dem Autorinnenduo Melissa C. Hill und Anja Stapor geschrieben. Ich fand die Geschichte vorhersehbar und vereinzelt mit Logikfehlern gespickt. Die Charaktere zeigten sich auch eher platt. Einzelne Passagen empfand ich durch wiederkehrende Rechtfertigungen der Protagonisten in die Länge gezogen. Obwohl der Schreibstil angenehm zu lesen war, konnte mich die Erzählung aber leider nicht so richtig überzeugt.
Mein Fazit: Weniger Beteiligte, weniger Konstrukt, aber dafür mehr Tiefe. Das sind die Dinge, die ich mir nach dem Lesen gewünscht habe. Für Zwischendurch ist das Buch aber okay. 3 Sterne.

Eine Theatergruppe. Eine Abschlussparty. Ein Todesopfer. Aber wer ist der markierte und wie verstarb er? Ein Rätsel das es zu lösen gibt. Das Autoren Duo hat es wieder geschafft. Spannend bis zur letzten Seite.

Nach dem Schulabschluss trennen sich die Wege der Freunde Michael ("Tristan"), Alice, Claire, Bene und Damian. Als im Moor Tristans Leiche gefunden wird, sind die Freunde geschockt. Sie beschließen, die Wahrheit hinter seinem Tod zu finden. Dabei stoßen sie auf Geheimnisse und Lügen, die ihre Freundschaft zerreißen könnten.
Die Story hält die Spannung bis zum Schluss und zieht die Leser mit überraschenden Wendungen und Enthüllungen in ihren Bann.
Ein Pageturner mit Tiefenwirkung: es geht um Freundschaft, Verlust und um die Suche nach der Wahrheit!

Sehr gut geschriebenes Buch mit guten Plot und spannenden und interessanten Figuren. Guter Spannungsaufbau.

Ich liebe Jugendthriller und war einfach super gespannt auf Tristan Mortalis und bin wirklich überrascht worden. Die Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, die Spannung war für mich von der ersten bis zur letzten Seite hoch und alles in allem hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Die Charaktere mochte ich alle auch wenn mir bei ihnen teilweise etwas die Tiefe gefehlt hat. Dennoch mochte ich die Geschichte und ihre Charaktere wirklich gerne und kann jedem Fan von Jugendthriller das Buch nur ans Herz legen.

schöner Jugend-Thriller mit wechselnden POV.
Das Cover kam mir anfangs etwas futuristisch vor, obwohl es inhaltlich gar nicht so ist. Das liegt meiner Meinung nach an den Goldenen Linien. Nach Beenden des Buchs fühle ich das Cover aber mehr.
Ich mag viele verschiedene POV, obwohl ich hier anfangs meine Schwierigkeiten hatte. sobald man sich aber einen gewissen Überblick verschafft hat, klappt es wunderbar.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm, die Geschichte lässt sich so runterlesen. Die kurzen Kapitel unterstützen das zügige Tempo des Buchs - trotz wechselnder POV. Von Anfang an ist dem Lesenden auch klar, dass hier etwas im argen ist. Unabhängig von der Moorleiche hat jeder Charakter etwas zu verbergen und man fängt direkt an zu rätseln, worum es geht und was wohl die Geheimnisse sind.
Diese Spannung und die Charaktere mit ihren Eigenarten und Geheimnissen zeichnen für mich das Buch aus. Als klares Jungendbuch eher was für zwischendurch, der Thriller-Aspekt kommt aber nicht zu kurz.
Wenn man eher weniger schwere Thriller mag und gerne Jungendbücher liest, ist dieses Buch definitiv ein Empfehlung.

Inhalt: Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.
Also vorab muss ich sagen, dass ich Thriller zwar lese, aber es jetzt nicht mein bevorzugtes Genre ist. Somit kann ich nicht anhand von anderen Autoren und Büchern viel vergleichen, sondern geh einfach nur von meinem Lesegefühl aus.
Dieses Buch fand ich für einen Thriller sehr spannend, jedoch fehlte mir der Nervenkitzel. Hätte es in der Kategorie Krimi gestanden, hätte ich gesagt, ja das passt.
Es war wirklich ein gutes Buch und auch sehr spannend, nur für mich halt kein Genre Thriller.
Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen und sehr flüssig. Kaum begonnen, war ich schon flott am Ende.
Ansonsten war es für mich stimmig. Ein Stern weniger, da mir der Nervenkitzel gefehlt hat.
Ansonsten alles top.

Inhalt:
Alice, Claire, Bene, Damian und Michael, der seit ihrem Theaterstück von allen nur noch Tristan genannt wird, freunden sich in der Theater-AG ihrer Schule an. Als sie gemeinsam ihren Abschluss machen, feiern sie mit ihren Schulkameraden eine Feier am Bootshaus von Claires Eltern. Am nächsten Tag geht jeder seiner Wege. So scheint es zumindest. Bis im Moor nahe des Boothauses eine Leiche gefunden wird, die Tristans Kostüm trägt. Was ist in jener Partynacht wirklich geschehen?
Meine Meinung:
Das düstere, bedrohliche Cover des Buches hat mich ebenso wie der Klappentext auf Anhieb angesprochen. Der Schreibstil der Autorinnen ist angenehm zu lesen und schon nach wenigen Seiten ist man als Leser so eingetaucht in die Geschichte, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann und mag. Die Handlung wird abwechselnd aus Sicht der vier Jugendlichen Alice, Claire, Bene und Damian erzählt. Dadurch lernt der Leser sie alle sehr gut kennen und bekommt einen Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Mir waren die vier sehr sympathisch, insbesondere Alice und Bene, weshalb ich im Laufe des Buches mit ihnen mitgefühlt und -gebangt habe.
Der Plot des Buches ist spannend, verzwickt und sehr gut konstruiert. Jeder der vier Freunde scheint Geheimnisse zu haben, die größtenteils mit dem Abend der Abiturfeier zu tun haben. Entsprechend ist zwischenzeitlich jeder aus der Clique irgendwie verdächtig. Nach und nach kommt - teils durch Erinnerungen der Jugendlichen an besagten Abend, teils aufgrund der Ermittlungen der Polizei oder der Freunde selbst - immer mehr über den Abend ans Licht, das zum Teil überrascht und neue Fragen aufwirft. Oder gar alles wieder auf den Kopf stellt. Dadurch macht es auch als Leser sehr viel Spaß, mitzurätseln und eigene Theorien über die Geschehnisse aufzustellen. Die schlussendliche Auflösung ist stimmig und ein gelungener Abschluss des Buches.
Fazit:
Spannender (Jugend-)Thriller, der so einige Wendungen für den Leser bereithält. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen!

In dem Roman wird die Geschichte von fünf jungen Erwachsenen erzählt, die in der Schulzeit in der Theater-AG kennengelernt hatten.
Nach dem Schulabschluss gingen alle ihre Wege. Alle haben ihre Ziele, nur von Tristan hört und sieht man nichts mehr. Wie vom Erdboden verschluckt.
Als im Moor eine Leiche mit seinem Kostüm entdeckt wurde, ahnen seine ehemaligen Freunde etwas. Fest entschlossen dem Rätsel auf die Spur zu kommen, werden unerwartet weitere Geheimnisse offenbart.
Schreib- und Erzählstil der Autorin erachte ich als flüssig und angenehm. Dennoch hatte ich manchmal meine Schwierigkeiten mit dem Buch. Die Kapitel haben ihre jeweiligen kürze. Mit der ständigen Wechsel der Charakter, kam ich leider nicht ganz so gut klar.
War dennoch schön die Sichtweisen aller abwechselnd zu erleben und man kam der Figuren näher.
Alle vier hatten etwas zu verbergen, das war klar.
Gesamt gesehen war das Buch als Thriller sehr seicht erzählt, aber da es ein Jugendthriller ist, vermutlich so gewollt. Insgesamt unterhaltsam und ein schönes Buch für Zwischendurch.

Tristan Mortalis war das zweite Buch, das ich von Melissa C Hill und Anja Stapor gelesen habe und es hat mir wieder gut gefallen. Es war durchgehend spannend und auch den Schreibstil fand ich angenehm zu lesen. Von mir gibt es 4/5 ⭐️ Sternen und eine Leseempfehlung.

Ein Thriller für die Jugend? Okay, dachte ich mir, schauen wir mal... Erwachsenenthriller kenn und lieb ich ja eh.
Wir haben eine Clique, allesamt relativ frische Abiturienten und begeisterte Theater-AGler, Zum Abschluss wird noch einmal privat richtig gefeiert, bevor sich die fünf Freunde in alle Richtungen und ihren neuen Lebensabschnitt zerstreuen...
Im Buch wird man gleich zu Beginn auf die Folter gespannt, denn das Auftauchen einer Moorleiche ein Jahr später in der alten Heimat sorgt überall für Unruhe. Jeder einzelner Charakter der Clique wird uns gleich nahe gebracht und man merkt die plötzliche Anspannung, vor allem, da jeder wieder nach Hause zurückkommt aufgrund der schrecklichenNachrichten. Schnell stellt sich heraus, dass der Tote einer der fünf war und ab da an wird es nicht mehr langweilig! Wie kam es zu dem Tod? Was geschah an dem Abend der inoffiziellen Abschlussfeier? Welches Geheimnisse hat jeder einzelne aus der Clique? Vermutungen werden angestellt, Freundschaften in Frage gestellt und Ängste erwachen... Ich wurde geschickt an die Wahrheit herangeführt, herumgeführt und dabei mit realistischen Charakteren und spannenden Sequenzen bestens unterhalten. Freundschaft, Liebe und der Drang der Jugend sind toll in die Geschichte eingearbeitet, es fühlte sich nie krampfhaft an, sondern lebensnah.
Ganz ehrlich, mich hat dieses Buch komplett positiv überrascht ‐ ein Thriller, der sich nicht verstecken braucht und bestimmt etliche Jugendliche auf den Geschmack bringen kann!

Das erste Buch der Autoren hat mir sehr gut gefallen und war auf die nächste Geschichte aus deren Feder gespannt.
Nach einer Abifeier trennen sich die Wege der fünf Freunde einer Theater AG. Alle ziehen weiter, nach Monaten wird im Moor eine Leiche gefunden mit einer Rüstung. Die Freunde kommen wieder in ihren Heimatort um herauszufinden was passiert ist.
Die Charaktere haben alle ihre Geheimnisse und jeder erinnert sich anders an die Nacht der Feier. Für mich hatten sie alle Ecken und Kanten und wirkten sehr realistisch. Durch die einzelnen Kapitel aus der Sicht des jeweiligen Protagonisten, kann man sich gut in sie einfühlen und auch die Rückblenden lassen einen mehr an den Figuren teilhaben.
Der Schreibstil ist flüssig und durch die Kapitel sehr fliegt man nur so. Durch die bildhafte und detaillierte Beschreibung der Situationen, konnte man sich alles gut vorstellen. Die Wendungen haben mich überrascht und einzelne Puzzlestücke haben sich nur langsam zu einem Bild entwickelt. Man wurde aber auch sehr oft an der Nase herum geführt und so war es nicht leicht herauszufinden was in der Nacht passiert ist.
Der Schluss hat dann das ganze Ausmaß des Abends enthült und ich habe damit nicht gerechnet.
Fazit
Ein packender Jugendthriller mit viel Rätsel Spaß. Die Charaktere wirken alle sehr real und es ist spannend sich mit ihnen auf Verbrecherjagt zu begeben.

Meine Meinung:
Das Cover ist dunkel gestaltet was perfekt zu diesem Thriller passt , es ist geheimnisvoll. Ich hatte am Anfang fragen: Was werden die Jugendlichen erleben? Wie ist die Stimmung ? Wird das Geheimnis gelüftet?
Ich habe schon mehrere Jugendthriller gelesen und schonmal vorweg, dieser, es
zog einen in den Bann zog. Mir fehlte zeitweise die anhaltende Spannung, weil dies genau zum Lesen einlädt vor allem die Jugendlichen. Die Story an sich die Seetings, fand ich passend. Wir begeben uns auf ein Abenteuer auf der Suche nach dem Mörder. Wir erfahren viel über die Jugendlichen und auch über den Toten, was ich gut fand, war das es aus verschiedenen Perspektiven und in verschiedenen Jahren geschrieben. Man macht eine Reise in die Vergangenheit, Gegenwart. Es waren Jugendliche die Hauptrollen in diesem Seeting haben, es war interessant, wie die Autorin ihre Probleme ihre Sorgen widergespiegelt hat, das hat mich bewegt. Man lernt alle sehr genau kennen, es gab Geheimnisse und Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. Konnte die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen, trotzdem fehlte mir etwas die Tiefe, der anhaltende Spannungsbogen, dass die Leiche ab und an mehr im Mittelpunkt steht, zeitweise war der Fokus zufiel
auf den Jugendlichen, mir fehlten die Thriller Momente manchmal. Es ließ sich aber gut lesen, man konnte abtauchen in das Buch.

Man wird von Anfang an in die Geschichte reingezogen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man kommt schnell voran. Die Story wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt was alles spannender macht, da man weiterlesen muss um rauazufinden was bei den einzelnen Perspektiven passiert, da die Kapitel teilweise mit kleinen Cliffhangern enden. Das gefiel mir sehr gut da ich so immer weiterlesen wollte.
Jeder der Freunde hat was zu verbergen und nach und nach erfährt man alles. Das Ende war mir etwas zu hastig und durcheinander aber trotzdem blieben keine Fragen offen. Ein tolles Lesevergnügen.
Fazit:
Wer Thriller oder Jugendthriller mag ist bei diesem Buch absolut richtig. Tolle Charaktere, spannende Story und super Erzählweise.
Ich vergebe 5/5 Sternen

Ich habe lange keinen Jugendthriller mehr gelesen, dachte immer ich wäre da „rausgewachsen“. Allerdings hat mich dieser wirklich sehr angesprochen, sodass ich ihn gerne lesen wollte. Tatsächlich muss ich sagen, das er mir gut gefallen hat. Ich mochte, das hier einfach nichts zu sehr in Länge gezogen wurde.
Der Einstieg war leider etwas dürftig, denn man ist direkt am Fundort der Leiche, was für mich sehr viel Spannung rausgenommen hat. Auch das man einfach viel zu schnell wusste, um wen es sich bei der Leiche handelt, war für mich etwas störend.
Die Freunde reisen nun recht schnell aus aller Welt an und spekulieren wild. Hier hatte ich anfangs Probleme, bei den ganzen Charakterwechseln, auch die Spannung war am Anfang für mich dürftig gewesen.
Ab etwa der Hälfte ging der Spannungsbogen steil nach oben, was mir gut gefallen hat. Zwar war für mich das Geschehene sehr vorhersehbar, aber das hat der Spannung nicht geschadet.
Abschließend ist für mich zu sagen, das es sich hier um eine spannende Geschichte handelt, die Raum zum rätseln lässt. Zwar gibt es kleine Kritikpunkte, die ich aber gerne in Kauf genommen habe.

Wer die leichte Spannung mit Gänsehautfaktor mag, wird mit diesem Buch zufrieden sein. Sowohl Plot als auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen.

Den Start empfand ich als etwas holperig und ich musste mich zunächst in der Geschichte zurecht finden. Ein bisschen schade fand ich, dass man relativ schnell erfährt, bei wem es sich bei der Moorleiche handelt.
Ansonsten war die Geschichte aber doch recht spannend, denn es entwickelt sich - dadurch, dass immer neue Details ans Licht kommen und die vier Freunde immer mehr verraten - ein regelrechter Sog beim Lesen. Zum Ende hin ging es dann richtig zur Sache.
Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Damian, Bene, Claire und Alice. Den Schreibstil fand ich angenehm und flüssig zu lesen und ich kam zügig mit der Geschichte voran.
Fazit:
Ein gelungener Jugendthriller, mit leichten Schwächen, der aber gut unterhalten kann.

Die Autorinnen sind einfach gut! Sie schaffen eine spannende besondere Atmosphäre. Man muss einfach weiterlesen. Wem "Lupus Noctis" gefallen hat, sollte unbedingt zugreifen.

Ich hatte keine großen Erwartungen an diesen Jugendthriller, umso positiver wurde ich überrascht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den unterschiedlichen Perspektiven der ehemaligen Theater-AG-Mitglieder erzählt. Dazu kommen neben der Gegenwart und den Ermittlungen zum Tod von Tristan (Michael) auch Rückblenden zur Abschlussparty am Bootshaus. So lernt man Stück für Stück die einzelnen Charaktere besser kennen, wobei mir Bene und Alice noch am sympathischten waren.
Relativ schnell dachte ich die Story durchschaut zu haben bzw den Täter entlarvt zu haben. Aber die Autorinnen haben so viele Twists eingebaut, die auch noch glaubwürdig sind, dass man sich von dem Gedanken verabschieden konnte. Immer wieder wurde man auf eine andere Fährte gelockt und jede hat Sinn ergeben. Respekt! Das schaffen wirklich nicht viele, eine am Ende sinnvolle und zufriedenstellende Arflösung zu bieten, ohne sich auf dem Weg zu verzetteln.

Ich fand das Buch anfangs etwas holprig, aber nach ein paar Seiten bin ich dann doch ganz gut reingekommen. Alles in allem war es ein wirklich solider Jugendthriller, der an vielen Stellen wirklich sehr spannend und ein echter Pageturner war. Auch das Cover und der Schreibstil haben mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, dass ich noch mehr von diesem Autorenduo lesen kann!

An sich gut geschrieben, allerdings kann die Handlung leider nicht mit dem ersten Buch "Lupus Noctis" mithalten. Die Charaktere sind außerdem für meinen Geschmack etwas zu sehr an die aus "One of us is lying" angelehnt: Es gibt den netten Sportler, der sich kümmert, dann den sozial schwierigen "Außenseiter", der mit Alkohol und Drogen zu tun hat, die schüchterne und etwas zu Nette beliebte und die enorm ehrgeizige und kluge Streberin. Außerdem noch das gay-Thema, nur dass in dieser Geschichte das Geschlecht der Person ein anderes ist.
Auch von der Spannung her kann dieses Buch leider nicht mit Lupus Noctis mithalten, wo der Druck auf die Figuren deutlich größer ist als hier. Auch, wenn immer mal wieder erwähnt wird, dass sie sozusagen Mordverdächtige seien, unternimmt die Polizei vergleichsweise sehr wenig dazu, auch die Medien greifen das bis auf eine einzige Ausnahme kaum auf. Sehr schade, da wäre sicher deutlich mehr möglich gewesen.

Zunächst vorne weg: das Buch war nicht mein Fall - aber es war auf keinen Fall schlecht.
Den Schreibstil war flüssig und so konnte man gut in die Geschichte starten.
Die Story war interessant - es gab viele Geheimnisse zu entdecken.
Mir persönlich war es an einigen Stellen aber einfach zu viel und zu rasant.
Das Buch ist nicht besonders dick, hat aber sehr viele Charaktere. Diese konnten für mich in der Kürze nicht richtig rüber gebracht werden. Ein paar weniger Charaktere oder mehr Seiten hätten mir besser gefallen - aber auch das ist reine Geschmacksache.

🪻 Rezensionsexemplar
Spannendes Jugendbuch mit einigen ungenutzten Momenten.
Das erste Buch der Autorin für mich und ich wurde nicht enttäuscht!
Der Einstieg fiel mir etwas schwerer als gedacht?m, nach einer Weile konnte dann Fuß in der Geschichte fassen und mich hineinversetzen.
Jedoch wurde die Geschichte (meiner Meinung nach) etwas zu sehr in die Länge gezogen und wirkte oft zu künstlich.
Im Großen und Ganzen ein angenehm spannendes Buch, welches noch eine gute Priese Spannung und Entwicklung vertragen kann.
Danke an NetGalley sowie dem Dressler Verlag für das bereitstellen des Rezensionsexemplars.

Tristan Mortalis war mein erstes Buch von dem Autorenduo und ich weiß, dass es nicht mein letztes Buch von den beiden war.😍
Ich war absolut begeistert von der Idee, dem Setting, dem Schreibstil oder den Charakteren.
Der Schreibstil ist wunderbar locker und leicht und man fliegt wirklich komplett durch dieses Buch.
Hier geht es um 5 Freunde, die endlich ihren Abschluss haben und nun eine richtig große Party am Wasser machen.
Alice, Bene, Claire, Damian und Michael feiern ordentlich und nach dieser Party, geht jeder von ihnen seinen Weg. Monate später wird eine Leiche gefunden und schnell stellt sich raus, dass es Michael ist.
Die vier Freunde dachten, dass er auf Weltreise ist, doch dem scheint nicht so.
So kommt es, dass die vier Freunde wieder zusammenkommen, denn sie wollen rausfinden, was genau mit Michael passiert ist…
Erklären können sie es sich nicht, doch schnell merkt man das jeder von ihn ein Geheimnis hat und jedes Geheimnis hat mit Michael zu tun.
Die Autorinnen haben es einfach komplett geschafft, mich in ihren Bann zu ziehen. Während des lesen kommen, so viele Fragen auf und nach und nach findet sich alles zusammen.
Die Rückblenden fand ich richtig großartig, denn dadurch hat man noch mehr von den 5 Freunden erfahren. Ich habe mit jeden einzelnen mitgefiebert und auch mitgelitten, denn viele Beweggründe konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Bis zum Ende wusste ich nicht genau, wie es ausgehen würde und war dann kurz geschockt.
Dieses Buch war ein absolutes Highlight und ich freue mich schon auf das nächste Buch von den Autorinnen.

Ein Leichenfund im Moor gefunden wird der lang vermisste Tristan (Michael) ,der seit der Theater AG Abschlussfeier vermisst wurde. Die Freunde Claire, Alice, Bene und Damian finden dann raus das es sich um Tristan handeln .
Nun wollen sie das Rätsel um den Tod von Tristan lösen doch hierbei kommen auch verborgene Geheimnisse auf .
Bis zum Ende kann man immer wieder auf neue raten wer der Täter ist .
Spannend ist der Jugendthriller immer aus einer anderen Sicht eines Protagonisten geschrieben.
Mir hat es gefallen ,klar weiter Empfelung,

Nach Lupus Noctis musste ich unbedingt auch das zweite Buch des Autorinnen-Duos Melissa C. Hill und Anja Stapor lesen. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn auch diese Story konnte mich in ihren Bann ziehen.
Die Freunde Michael, Claire, Alice, Damian und Bene feiern groß ihren Abschluss, bevor sie alle getrennten Wege gehen und sich weit verstreuen. Bis eine Leiche im Moor gefunden wird – mit einem Kostüm des Tristan. Die Rolle die Michael in ihrem Theaterstück verkörpert hat. Kann das möglich sein?
Schon die Ausgangssituation mit den Freunden und der Leiche klingt spannend, auch wenn der Aufbau etwas an Lupus erinnert. Da jedoch jede der Autorinnen einen Teil der Charaktere übernimmt, macht das natürlich auch Sinn und irgendwie muss es ja erklärt werden, dass sie nicht weiterhin ständig zusammen waren.
Anfangs musste ich mich etwas zurecht finden mit den verschiedenen Namen, doch als ich diese dann im Kopf sortiert hatte, hat mich die Story nicht mehr los gelassen. Es gab einige Überraschungen, doch es gab auch so manches das mir von vornherein klar war. Auch wenn mich das Ende an sich dann doch noch überraschen und mitreißen konnte. Hier ging es mir nur etwas zu schnell, denn am Ende überschlagen sich die Ereignisse, was natürlich einen hohen Spannungsbogen erzeugt, aber alle Erlebnisse sind relativ schnell abgehandelt. Hier hätte ich gerne etwas mehr Luft gehabt, einfach um allem besser folgen zu können. Und doch habe ich mich in die Charaktere verliebt und fand auch die Rückblicke zur Partynacht spannend, da sie nach und nach die Geheimnisse lüften und man immer tiefere Einblicke in die Verstrickungen bekommt. Wie gesagt gab es Details, die mir fast zu schnell klar waren und andere mit denen ich nicht gerechnet habe. Alles in allem ist es eine Geschichte, die ich empfehlen kann, gerade auch durch den Handlungsort, den ich unbedingt mal in natura besuchen möchte. Persönlich finde ich auch das Ende interessant, denn es gibt viel Spielraum für Diskussionen. Wieso, wird aber nicht verraten.
Ich freue mich auf weitere Werke des Autorinnen-Duos. Spannend, atmosphärisch, wenn auch einen Tick schwächer als Lupus Noctis. Dennoch wieder ein fantastisches Leseerlebnis!

Inhalt:
Die fünf Freunde Tristan, Bene, Claire, Alice und Damian feiern ausgelassen ihren Schulabschluss. Danach sind sie zum Reisen und Studieren auf der ganzen Welt verstreut - dachten sie jedenfalls. Doch einer von ihnen hat es nicht geschafft. Wollte die Welt sehen, doch jetzt sind seine Augen für immer geschlossen. Tristan wird tot in einem Moor nicht unweit der damaligen Abschlussfeier aufgefunden. Die Clique kehrt in ihren Heimatort zurück, um aufzuklären, was es mit dem mysteriösen Tod auf sich hat. Schnell müssen sie feststellen, dass jede*r von ihnen ein Geheimnis hat. Die Frage ist nur: Für welches Geheimnis musste Tristan sterben?
Charaktere:
Die vier Hauptfiguren der Geschichte liefern unterschiedliche Blickwinkel auf die Geschehnisse, was die Story sehr dynamisch macht. Und jede*r hat etwas vor den anderen zu verbergen.
Claire hat die Kleinstadt verlassen, um Jura zu studieren, muss sich jedoch in Acht nehmen. Tristans Tod könnte ihrer angestrebten Karriere einen Strich durch die Rechnung machen.
Damian, angehender Rockstar, scheint ein Geheimnis zu haben. Immer wieder erinnert er sich an die Nacht der Abschlussfeier zurück.
Bene war Tristans bester Freund, weshalb er sich große Vorwürfe macht sein Verschwinden nicht früher bemerkt zu haben. Doch dafür gibt es einen Grund, den er zunächst vor seinen Freund*innen verheimlicht.
Alice ist loyal und pflichtbewusst und will Tristans Tod unbedingt aufdecken. Aber in der Nacht der Abschlussfeier ist etwas passiert.
Das Autorinnenduo schafft es - trotz der häufigen Wechsel der Sichtweisen - die einzelnen Figuren individuell zu zeichnen. Sie geben ihnen eine Geschichte, Geheimnisse, emotionale Ängste und Träume. Ich konnte richtig mitfiebern! Alice und Bene sind meine beiden Lieblingsfiguren.
Schreibstil:
Das Buch konnte mich von Beginn an abholen und hält konstant die Spannung bis zum Schluss. Obwohl ich schon ziemlich zeitnah einen Verdacht hatte, der sich letztlich auch bestätigt hat, habe ich das Finale nicht kommen sehen. Hier geht es nochmal heiß her und die vier Freund*innen müssten um Leben und Tod kämpfen.
Das Buch lässt sich flüssig lesen, die Erzählstimmen sind dem Alter der Protagonist*innen angepasst, was mir sehr gut gefallen hat!
Fazit:
Spannung, Action und Herzklopfen. Der Jugendthriller „Tristan Mortalis“ kommt mit einem interessanten Storysetting und lebhaften Figuren daher. Neben dem Nervenkitzel aufgrund von Tristans mysteriösem Tod, kommen auch Gefühle und Drama nicht zu kurz - wie das bei jungen Erwachsenen eben so ist.
Ich kann das Buch definitiv empfehlen! Einen kleinen Abzug gibt’s dennoch dafür, dass mich die Auflösung nicht überraschen konnte.

Bei „Tristan Mortalis“ handelt es sich um einen in sich abgeschlossenen Jugendthriller von den Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor. Das Buch ist im Dressler Verlag erschienen und umfasst 368 Seiten.
Im Zentrum des Romans stehen fünf junge Erwachsene, die sich zu Schulzeiten in der Theater-AG angefreundet haben und deren Wege sich nach dem Abitur - zunächst - getrennt haben: Claire aus guten Hause, die jetzt in die Fußstapfen ihres erfolgreichen Vaters tritt und Jura studiert; Damian, der ebenfalls weggezogen ist und neben seinem Studium das Leben als Musiker mit allen Vorzügen genießt; Bene, der um die Welt reist und zuletzt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs ist; Alice, die als einzige in der Heimat geblieben ist und dort eine Ausbildung zur Malerin angefangen hat; und Michael alias Tristan, den alle im Ausland beim Work-and-Travel vermuten, der aber tatsächlich unweit des Ortes ihrer inoffiziellen Abi-Abschlussfeier als Moorleiche auftaucht. Dieses Ereignis bringt die Freunde nun wieder zusammen und gemeinsam versuchen Sie die Hintergründe um Tristans Tod zu entschlüsseln… und dabei kommen immer mehr Geheimnisse zu Tage.
Passend zum Hintergrund der Theater-AG ist das Buch nicht in klassische Kapitel aufgeteilt, sondern neben Prolog und Epilog in fünf „Teile“, deren Bezeichnung an die Abschnitte eines Theaterstücks erinnern. Das Buch ist in der Erzählerperspektive geschrieben, wobei innerhalb der Teile abschnittweise immer ein anderer der Protagonisten im Vordergrund steht.
Den Schreibstil habe ich als flüssig und angenehm zu lesen empfunden. Leider hatte ich aber so meine Probleme mit den Figuren. Das mag der „Kürze“ des Buches und den verhältnismäßig vielen Hauptfiguren geschuldet sein, aber ich konnte mit keinem der Charaktere sympathisieren. Sie blieben für mich alle farblos und oberflächlich. Ich konnte auch nicht wirklich nachvollziehen, wie sich diese überaus bunte Mischung an Personen verschiedener sozialer Schichten und Hintergründe während der Schulzeit zusammengerauft hat, nur um nach dem Abitur vollständig und ausnahmslos den Kontakt abzubrechen.
Unabhängig davon war die Geschichte aber durchaus interessant konstruiert. Mit dem Lüften der verschiedenen Geheimnisse, die alle mit sich herumtragen, kommt es zu verschiedenen Wendungen. Viele davon empfand ich als zu vorhersehbar, einige nicht. Insgesamt fand ich es dann zum Schluss aber ein bisschen zu dick aufgetragen. Das Ende kam für mich sehr rasant und plötzlich daher. Der gewählte Schluss hat mir zugegeben nicht besonders gefallen und ließ mich eher unzufrieden zurück. Allerdings passt es durchaus zu den dargestellten Charakteren und regt möglicherweise zum Nachdenken an.
Im Großen und Ganzen habe ich das Buch als kurzweilig empfunden. Für mich ist „Tristan Mortalis“ trotz einiger Schwächen ein solider Jugendthriller.

Alice, Claire, Bene, Damian und Michael haben eins gemeinsam- sie lieben das Schauspiel und sind zusammen in der Theater-AG der Abschlussklasse ihrer Schule in Nordenham. Zur finalen Krönung ihres Miteinanders der „Bretter, die die Welt bedeuten“, gibt die Gruppe das anspruchsvolle Stück „Tristan und Isolde“ von William Shakespeare. Die fünf Hobbyschauspieler vertiefen sich so intensiv in das Werk, das es mehr wird als irgendeine gewöhnliche Bühnenarbeit. Seither wird Michael nur noch Tristan genannt, den er hingebungsvoll darstellt.
Einige Monate später haben sich die Bande der fünf Freunde merklich gelockert. Sie gehen in vielfältige Ausbildungen, haben die unterschiedlichsten Vorstellungen und leben sich sehr schnell völlig auseinander.
Als nahe ihrem Heimatort eine Leiche aus dem schwimmenden Moor geborgen wird, ist das ein Schock für die ganze Gemeinde - denn der Tote trägt Tristans Kostüm. Instinktiv findet sich die ehemalige Laienspielgruppe wieder zusammen, und den vier Beteiligten wird klar, dass sie Tristan das letzte Mal auf der Abschiedsparty der Schule gesehen haben.
Wie ehrlich sind sie zu sich selbst und zu den anderen Betroffenen?
Dieser spannende, intelligente Jugendkrimi erzählt eine dramatische Geschichte über eine Gruppe ehemaliger Abiturienten, die voller Hoffnungen, Wünsche, Elan und Ansprüche in ihren nächsten Lebensabschnitt gehen und von dem Fund der Moorleiche völlig aus der Bahn geworfen werden.
Die Autorinnen bauen ausgezeichnet Spannung auf. Flüssig und dabei geordnet werden die Handelnden vorgestellt, sodass man das Gefühl hat, die jungen Menschen intensiv zu kennen und lernt, sie zu verstehen.
Besonders gut hat mir der Bezug zu den klassischen Zitaten gefallen, die in den Stoff eingearbeitet sind. Damit ist der Roman viel lebendiger und, trotz der Dramatik, schöner.
Die Verfasserinnen haben den Lesenden noch mehr zu sagen: es gibt einen warnenden Blick auf das Internet, das niemals etwas vergisst und durch Vorverurteilung, Diffamierung und Bloßstellung Lebenspläne zerstören kann.
Mir gefällt das Buch sehr gut, trotz des vagen Endes.

Endlich mal wieder ein Thriller, der mich begeistern konnte.
*Klappentext (übernommen)*
Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.
*Meine Meinung*
Haltet eure Nerven bereit, denn "Tristan Mortalis" von Melissa C. Hill und Anja Stapor wird euch bei jeder Wendung Adrenalin durch die Adern jagen! Die Geschichte beginnt mit dem Schulabschluss von Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian. Sie haben eine starke und unzertrennliche Freundschaft aufgebaut, doch als sie später ihre Wege gehen und sich in verschiedene Richtungen entwickeln, scheint ihre Zukunft ungewiss zu sein.
Doch das Schicksal hat andere Pläne für sie, als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt. Der Verdacht liegt nahe, dass er die Partynacht nicht überlebt hat und die vier Freunde sind entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald wird klar, dass dies kein gewöhnlicher Fall ist.
Während ihre Ermittlungen fortschreiten, entdecken sie unerwartete Abgründe und Geheimnisse, die tiefer gehen als sie jemals gedacht hätten. Bald stellen sie fest, dass Tristan nicht der Einzige war, der ein dunkles Geheimnis hatte. Mit jedem Schritt, den sie näher an die Lösung des Falls herankommen, geraten sie in immer größere Gefahr.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wir lernen nach und nach die vier Freunde kennen. Sie sind sehr unterschiedlich und ich bin nicht immer einer Meinung mit ihnen. Im Laufe des Buches werden sie mir alle sympathisch. So langsam versteht man auch, warum sie nach dem Abschluss keinen Kontakt mehr haben.
*Fazit*
"Tristan Mortalis" ist ein meisterhafter Thriller, der den Leser unmissverständlich in die Welt der dunklen Geheimnisse zieht. Die unerwarteten Wendungen und versteckten Abgründe werden euch bis zur letzten Seite in Atem halten. Wer sich auf dieses literarische Abenteuer einlässt, wird belohnt mit einem Erfahrungsschatz, der einen noch lange begleitet und nicht so schnell vergessen wird.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
Mein Dank geht an NetGalley und dem Dressler Verlag, die mir das eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Ich bin ein großer Fan von Jugendthrillern. Zum einen, weil sie genug Raum lassen zum selber interpretieren und weil sie manches nicht in die epische breite ziehen, sondern ziemlich flott zum Punkt kommen. Natürlich muss man an der einen oder anderen Stelle ein Auge zudrücken, aber generell ist das Spannungsniveau schon recht hoch. Eine Erwartungshaltung an einen Jugendthriller ist daher immer ein wenig niedriger einzustufen, als für Erwachsene.
Deswegen mache ich bereits den ersten kleinen Gedanklichen Abzug beim Anfang.
Der Einstieg in dieses Buch ist nicht ganz glatt, denn es beginnt eigentlich direkt mit dem Fund der Leiche im Moor. Die dort gut ein halbes Jahr gelegen hat. Hier haben sich mir ein paar Fragen aufgetan, die nicht ganz so gut beantwortet wurden. Zum einen kann ein Kostüm so lange im Moor überleben und ist es dann noch so gut erhalten, dass jemand dieses nur aufgrund eines kleinen Zipfels erkennen kann? MMH…nicht ganz glücklich herausgearbeitet und dadurch auf jeden Fall kein guter Einstieg in dieses Buch. Hätte es gerne etwas kompakter gehabt und weniger in die Länge gezogen. Zumindest schließt sich hier schon einmal der Kreis in Bezug auf den Buchtitel.
Der zweite kleine Abzug kam dann doch recht schnell, als klar wurde, um wenn es sich bei dem toten handelt. Die Freunde sind dann alle sehr abrupt aus den vier Himmelsrichtungen angereist und haben sich in ihrem alten Stammimbiss getroffen. In einem kleinen Ort, wo eigentlich jeder wissen sollte, was passiert ist. Vor allem weil eine Moorleiche nicht jeden Tag auftaucht. Wie kann der Imbissbesitzer dies nicht wissen? MMH…schwierig…auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, ist es nicht wirklich gut durchdacht und ich hätte mir gewünscht, dass hier mehr Raffinesse an den Tag gelegt wird.
Das sind übrigens, auch die einzig beiden Punkte, bei denen ich nicht wirklich bin. Denn ansonsten wurde dieses Buch und auch die Idee gut umgesetzt.
Ich mochte die Art, wie das Buch aufgebaut ist. Es spielt in der Gegenwart und nimmt sich die Zeit, jeden der Freunde ein wenig mehr unter sie Lupe zu nehmen. Denn die Figuren sind absolut unterschiedlichen und haben wirklich nichts gemeinsam. Das Einzige, was sie verbindet war ganz klar, die Liebe zum Theater. Dies wird aber erst im Verlauf des Buches klar.
Gerade in Bezug darauf, wie sie sich alle in den letzten Monaten verändert haben. Was ihr neuen Prioritäten sind und wie sich ihr Leben gewandelt hat. Auch wenn sie sich voneinander entfernt haben, bleibt eines ganz klar im Fokus, nämlich dass der Tod von Tristan alle berührt und sie gerade deswegen den Weg zurück in die Heimat finden.
Es gibt dann immer wieder Rückblicke, die zur fraglichen Partynacht zurückkehren und alles schildern, was dort passiert ist. Bzw. an was sich die vier dort wirklich erinnern können.
Schnell wird klar, jeder von Ihnen hat eine andere Sicht auf diese Nacht und erinnert sich an andere Dinge. Dem Leser wird schnell auffallen, dass etwas ganz und gar nicht dabei stimmen kann. Denn wie es scheint, muss der Täter sich innerhalb der Freundes Gruppe befinden.
Und ab hier…fand ich es spannend und die beiden Kritikpunkte sind ein wenig in den Hintergrund gerückt. Bis zum Schluss bleibt es spannend. Es kommt zu unterschiedlichen Wendungen, Enthüllungen die einen ein wenig verwirrt zurücklassen, denn man hat sich Gedanken gemacht, die dann plötzlich über den Haufen geschmissen werden. Denn am Schluss ist es alles ein wenig anders als wirklich gedacht.
Ich mochte den Schreibstil, da er wirklich klar und deutlich ist. Auf verschachtelte Sätze komplett verzichtet und den Leser einfach mitnimmt auf eine Reise ins Moor und ein stückweit in die Vergangenheit. Ein Buch, ohne Blut, ohne Mordes Lust, dafür aber mit ganz viel Spannung.
Meine Bewertung: 4 Sterne
Wie eingangs bereits erwähnt, muss man bei einem Jugendthriller ein paar Abstriche in Kauf nehmen. So auch hier. Meine Kritikpunkte habe ich geäußert und hätte mir bei beiden eine bessere Ausarbeitung gewünscht. Trotzdem ist es ein Buch, welches fesselt, welches mit der Psyche des Menschen spielt und welches am Ende den Leser mit dem Ergebnis zufrieden zurücklässt. Mir hat die Story gefallen und die Idee wurde ebenfalls gut umgesetzt, was wahrscheinlich viele andere Leser auch so unterschreiben werden. Spannung garantiert und Rätseln mit inbegriffen. Kommst du auf die Lösung?

durchgehend spannend
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Nach einem Schulfest trennen sich die Wege einer Theaterclique. Sie verlieren sich aus dem Augen. Als im Moor eine Leiche gefunden wird, scheint klar zu sein, dass es aufgrund der Kleidung Tristan sein musste... Langsam - Stück für Stück - kommen alle Einzelheiten zu Tage... Es kommt quasi in jedem Kapitel eine Schnipselchen hinzu Ich musste mich anfangs an die vielen Charaktere gewöhnen. Trotzdem kann ich eine Kaufempfehlung geben!

Dieses Buch versprüht dezente Pretty Little Liars-Vibes: Im Mittelpunkt steht eine Clique, die sich nach einer legendären Abifeier aus den Augen verloren hat und nun wieder aufeinander trifft. Denn einer von ihnen ist in dieser Partynacht im Moor gestorben. Doch wie kam es dazu und wieso hat keiner der Freunde etwas davon mitbekommen?
Wir haben hier vier Protagonisten, Claire, Alice, Damian und Bene. Der Erzähler ist ein personaler, der zwischen den Perspektiven der Protas hin und her wechselt. Und obwohl das Werk von zwei Autorinnen geschrieben ist, merkt man überhaupt nicht, wer hier wen geschrieben hat. Die beiden beweisen mit diesem Buch also definitiv ihr Schreibtalent.
Die Figuren waren jede für sich sehr einzigartig, ihre Charaktere wurden gut ausgearbeitet und man findet schnell seine Favoriten unter ihnen. Auch die Spannung lässt nicht lange auf sich warten und früh wird klar: Hier hat jeder von ihnen sein eigenes Geheimnis und weiß mehr von der Partynacht als die anderen denken. Das Buch verspricht also Spannung und Miträtseln pur!
Das Hauptsetting stellt ein Moor nahe eines Sees in Norddeutschland dar und diese düstere, vereinsamte Atmosphäre kommt sehr gut rüber, da das Moor im Winter - in dem der Roman spielt - alles andere als einladend wirkt.
Es gibt sogar ein klein wenig was für‘s Herz, aber wirklich nur im Hintergrund und vollkommen kitschfrei. Das hat mir sehr gut gefallen!
Relativ früh kam mir zwar schon ein Verdacht, wer der Mörder ist, am Ende haben mich die Autorinnen aber doch sehr überrascht, denn mein Verdacht bestätigte sich nur zum Teil. Stattdessen kam für mich wirklich Unerwartetes ans Licht. Das Ende ist ein wenig offen gehalten, es gibt einen Epilog, der uns in etwa aufzeigt, wie es für unsere Protagonisten endet. Tatsächlich hätte ich aber gern noch viel mehr von den Vieren gelesen und auch am Ende noch gern haargenau erfahren, wie es für sie ausgeht.
Nichtsdestotrotz konnte ich das Buch spätestens ab der Hälfte nicht mehr aus den Händen legen, ich habe mich regelrecht verloren in der Geschichte. „Tristan Mortalis“ bekommt von mir fünf Sterne.

Nach der Abifeier trennen sich die fünf Freunde aus der Theater AG.
Sie alle haben bereits Pläne, wie es nach der Schule mit ihnen weitergehen soll.
Doch nach Monaten wird plötzlich im Moor, nicht weit von der Stelle an der die Abifeier stattgefunden hatte, eine Leiche entdeckt.
Die Leiche trägt sogar noch die Ritterrüstung aus dem Theaterfundus. Soll es wirklich Tristan sein?
Ich hatte manchmal meine Schwierigkeiten mit dem Buch.
Zunächst einmal gefiel es mir sehr gut, dass die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der verbliebenen vier Freunde (Claire, Bene, Damian und Alice) erzählt wird. So kommt man den Figuren als Leser besonders nah, trotzdem schafft man es nicht, hinter deren Fassade zu blicken und die Geheimnisse zu lüften, die offensichtlich da sind. Denn, dass sie alle vier gehörig etwas zu verbergen haben, ist schnell klar.
Nein, was mich störte war, dass alles so künstlich in die Länge gezogen wurde.
Aus dem Klappentext weiß man bereits, dass es sich bei der Leiche um Tristan handelt. Trotzdem wird noch seitenlang gerätselt, ob er es nun ist, oder nicht. Die Geschichte hätte man ruhig an einem viel späteren Punkt beginnen lassen sollen, dann hätte ich nicht so das Gefühl gehabt, meine Lesezeit zu verschwenden.
Es gibt auch einzelne Passagen, die mir nur wie Seitenfüller vorkamen: Ellenlange Monologe, innere Zerrissenheit, schlechtes Gewissen, ...
Jeder der vier Freunde hat in der berühmten Nacht der Abiparty andere Dinge erlebt, die in regelmäßigen Zeitsprüngen in die Vergangenheit Stück für Stück aufgedröselt werden.
Manche dieser Punkte waren für mich total vorhersehbar, dafür waren andere echte Wendungen, die überraschend und plötzlich daher kamen. Die haben dann auch dafür gesorgt, dass ich weiterlesen wollte. Den Fall wollte ich dann aber auch bis zum letzten Detail aufgeklärt haben.
Am Ende wird dann endlich mal das Tempo angezogen, da passiert dann alles Knall auf Fall.

Leider konnte mich dieses Buch nicht so sehr von sich überzeugen wie das andere Buch der Autorin. Hier hat mir etwas die Rahmenhandlung gefehlt. Etwas was das ganze eingeschlossen hat.
Dennoch war das Buch spannend auch wenn das Ende für mich schon relativ früh ca bei der Hälfte klar war. Die Charaktere hier sind aber auch wieder sehr unterschiedlich und facettenreich was ich sehr mochte. Das pacing war wieder sehr gut wodurch man sehr schnell durch das Buch durchkommt und die Seitenanzahl war für mich auch absolut passend für diese Geschichte.

Der tote Freund
Zum Inhalt:
Im Moor wird eine Leiche gefunden, die als Mitglied einer Schüler-Theatergruppe identifiziert wird. "Tristan" war ein freundlicher Mensch, - warum fand er den Tod?
Mein Eindruck:
Zuerst das Positive: Die Geschichte ist gut konstruiert, die Fäden entwirren sich langsam genug, um eine moderate - und damit für ein Jugendbuch absolut passende - Spannung zu erzeugen. Die Konsequenzen der (Lebens)Lügen zeigen Melissa C. Hill und Anja Stapor für jede einzelne ihrer Figuren auf und das Ende ist in sich abgeschlossen und schlüssig. Allerdings übertreiben die Autorinnen die politische Korrektheit und ihr absolutes Ringen um größtmögliche Inklusion wirkt eher bemüht als glaubhaft: Eine Hauptperson ist schwarz, eine lesbisch, eine weitere arbeitet als Frau in einem Männerberuf und das Mordopfer ist adoptiert. Das absolute Non plus Ultra auf der nach oben offenen Nerv-Skala ist jedoch die Angewohnheit, dass die jungen Männer und Frauen zum Beispiel von "Freunden und Freundinnen" sprechen. So redet niemand in einer normalen Unterhaltung und Teile der Jugendlichen lassen eher Präpositionen weg, als dass sie sich die Mühe machen, korrekt zu gendern. Diese Attitüde raubt somit nicht nur Glaubwürdigkeit, sondern stört den Lesefluss erheblich.
Mein Fazit:
Gute Geschichte mit zu viel sprachlicher "Haltung"

Die Abiturienten Claire, Bene, Alice, Damian und Michael (Tristan) freunden sich in der Theater AG ihrer Schule an. Als letztes gemeinsames Glanzstück ihrer Schullaufbahn spielen sie „Tristan und Isolde“, in der Michael die männliche Hauptrolle übernimmt. Danach trennen sich die Wege der jungen Leute, bis eines Tages eine Leiche im Moor auftaucht, die ein Theaterkostüm trägt. Nachdem der Verdacht nahe liegt, dass es sich bei dem Toten um Michael handelt, kommen die Freunde umgehend nach Hause, um den Mörder zu finden. Doch bald stellt sich heraus, dass jeder etwas zu beichten hat...
Im Grunde mag ich diese wendungsreichen Geschichten, in denen jede Figur den Täter repräsentieren könnte. Erfahrungsgemäß kann ich so ein Buch dann nicht mehr aus der Hand legen, bis der Schuldige enttarnt und das Motiv geklärt wurde.
Doch in diesem Werk fehlte mir definitiv der Nervenkitzel! Die Geschichte machte mich lediglich neugierig, war mir aber nicht spannend genug. Ich legte beim Lesen sogar mehrere Pausen ein, um mich einem anderen Buch zu widmen.
Nicht, dass ich die Geschichte grundsätzlich schlecht fand. Insgesamt bewegten sich die Figuren und die Handlung aber nicht mehr als in einem durchschnittlichen Rahmen, währenddessen kein Charakter in irgendeiner Weise herausragte, und in dem es für mich keine Momente gab, die mir den Atem stocken ließen. Und ja, es gab Wendungen - aber keine, die mich tatsächlich in Erstaunen versetzten. Zudem hatte die Auflösung von Tristans Todestragödie meines Erachtens eine Tendenz in Richtung Slapstick, was mich etwas irritierte. Am Ende konnte mich die komplette Story einfach nicht packen. Und selbst der Showdown, und die damit verbundene lebensgefährliche Situation, in der sich die Freunde befanden, konnte mich nicht mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Mir war dieses Ende einfach zu langatmig und uninteressant, wobei ich bis zuletzt hoffte, dass vielleicht doch noch etwas völlig Unerwartetes geschehen würde.
Andererseits mochte ich die einzelnen Problematiken, welche die Autorin sehr gut und authentisch eingearbeitet hatte. Vor allem die karriereorientierte Eske, die ohne weiteres Grenzen überschritt, fand ich ausgezeichnet dargestellt, wie auch die Individualität der Figuren, deren Lebenswege und Situationen optimal eingefangen wurden. Hier zeigten sich überdies die Beweggründe hinter den einzelnen Geheimnissen, und welche Prägungen Schatten auf den jungen Seelen hinterließen.
Schließlich wurde das ganze Werk wunderbar durch das tragische Bühnenstück „Tristan & Isolde“ eingerahmt, dessen Kernthemen sich im Geschehen des Thrillers widerspiegelten, und durch die jungen Schauspieler, die sich immer wieder an ihre Rolle erinnerten, und dabei passende Zitate aus dem Stück zum Besten gaben. Ich gebe zu, man muss es mögen.
Gesamt gesehen war mir dieses Buch als Thriller aber eindeutig zu seicht. Mir fehlte es deutlich an Spannung und überraschenden Momenten, die ich bei dieser Art des Konzepts eigentlich erwartet hatte. „Tristan Mortalis“ ist zwar schön geschrieben und gut lesbar, aber Figuren und Handlung werden mir wohl nicht in Erinnerung bleiben. Ihr könnt es lesen, müsst ihr aber nicht.

Zum Inhalt:
Zum gelungenen Abschluss ihres Abiturs feiern die Freunde Michael, Alice, Claire, Bene und Damian, die sich in der Theater-AG angefreundet haben, eine Party. Anschließend trennen sich ihre Wege, bis einige Monate später eine Leiche im Moor ihrer Heimatstadt gefunden wird. Da diese Michaels Tristan-Köstum trägt, ist allen klar, dass es sich bei dem Toten nur um Micheal handeln kann. Doch wer hat ihn auf dem Gewissen? Und was passierte wirklich in der Partynacht? Die vier Freunde wollen unbedingt herausfinden, wer am Tod von Michael schuld ist. Dabei decken sie Geheimnisse auf, die lieber verborgen geblieben wären.
Meine Meinung:
Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der vier Freunde Alice, Claire, Bene und Damian erzählt. Dadurch erfahren wir, wie es ihnen nach der Party zum bestandenen Abitur ergangen ist und lernen sie alle nach und nach immer besser kennen.
Mit ihnen sind den Autorinnen vielschichtige Figuren gelungen, die ihre Stärken, Schwächen und Ecken haben, durch die sie auf mich umso authentischer gewirkt haben. Alle haben ihre individuellen Charakterzüge, die nur sie auszeichnen. Zudem fand ich es interessant, hinter ihre Fassaden zu blicken. So wird beispielsweise klar, wie sehr Claire unter den Druck, sich und ihre Familie immer im guten Licht dastehen zu lassen, leidet und daran fast zerbricht. Ebenso, dass Damian gar nicht der coole Rockstar ist, den er vorgibt zu sein, sondern einen ziemlich weichen Kern hat und stellenweise mit allem, was so rauskommt, recht überfordert wirkt. Ich konnte die Beweggründe für das Handeln der Freunde aus ihrer jeweiligen Sicht durchaus nachvollziehen und wieso sie keine andere Möglichkeit sahen, also so zu handeln, wie sie es taten, auch wenn ich nicht alles gutheißen kann.
Für Spannung ist auch gesorgt, denn die vier Freunde wollen natürlich dahinterkommen, was am Abend der Party geschah und wieso ihr Freund sterben musste. Dabei begeben sie sich nicht nur in Gefahr, weil sie jemand im Visier hat, der ihnen mit seinen Aktionen nicht nur Angst einjagen will, sondern nach dem Leben trachtet. Außerdem hat jeder der Freunde seine Geheimnisse, die sie oder er unbedingt beschützen möchte. So ist die ganze Geschichte über für eine gewisse Spannung gesorgt, die für meinen Geschmack aber einige Male zu schnell wieder abflaute.
Die Figuren und Schauplätze wurden von den Autorinnen lebhaft und bildreich beschrieben, sodass ich alle vor Augen hatte. Zudem haben sie es geschafft, die bedrückende Atmosphäre, die die gesamte Handlung über herrscht, über die Seiten hinweg zu mir zu transportieren, sodass sie für mich spürbar wurde.
Fazit:
Ein gelungener Jugendthriller über vier Freunde, die nach dem Tod ihres Freundes Michael wieder zusammenkommen, um herauszufinden, wie dieser ums Leben kam. Ich fand es interessant, die Freunde kennenzulernen und war gespannt, welche Geheimnisse noch ans Licht kommen. Gerade da jeder der Freunde etwas zu verbergen hat, ist für eine gewisse Spannung gesorgt. Ebenso dadurch, dass sie alle von einer fremden Person ins Visier genommen werden, die ihnen nach dem Leben trachtet. Leider flaute die Spannung für meinen Geschmack an einigen Stelen wieder zu schnell ab. Dennoch habe ich die Freunde gerne auf ihrem Weg begleitet.

Eine Clique, eine Party und später.. eine Leiche im Moor..Ist das ein Mitglied aus der Clique ? Nach dem Schulabschluss gehen alle getrennte Wege, berichten sich aber regelmäßig.. nur von "Tristan" hört man nichts. Aber wieso? Was ist in der Party-Nacht passiert? Wieso trägt die Leiche genau dasselbe Kostüm, wie "Tristan" auf der Party? Und was haben die anderen aus der Clique für Geheimnisse? Wissen sie mehr, als sie zugeben?
Insgesamt eine spannende Story, mit vielen Wendungen.
Zwischendurch gibt es viele ungeklärte fragen, die durch kleine Details weitere Fragen aufwerfen. Durch die vielen Perspektiv-Wechsel bleibt aber Bewegung und Spannung drin.
Die verschiedenen Blickwinkel und Personen zu Beginn fand ich anfangs sehr spannend. Dadurch wurde deutlich, dass alle Charaktere sehr unterschiedlich sind. Beachtlich, dass alle trotzdem eine Clique waren. Die Aufklärung des Todes wirft viele Fragen auf und es kommt immer ein neuer Anhaltspunkt dazu.
Dennoch hat mich das Buch nicht komplett in den Bann gezogen. Der Leseflow ist nicht eingetreten und so habe ich relativ lange für dieses Buch gebraucht.
Jeder hat seine eigene Meinung und sicherlich bewerten das Buch viele anders. Für mich war der Schreibstil allerdings nicht so, dass genug Spannung aufgebaut wurde, sodass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Lediglich die letzten Seiten, die für Aufklärung sorgten, wollte ich dann doch noch lesen.

Im Moor bei Nordenham wird eine Leiche gefunden. Sie trägt ein Theaterkostüm.
Alice, Claire, Bene und Damian ahnen, dass etwas nach ihrer Party zum Abschluss passiert sein muss. Sie waren eine Theatergruppe. Nach der Schule geht jeder seinen eigenen beruflichen Weg. Nur von ihrem Freund Tristan hören sie nichts.
Es kommen nach und nach immer mehr Details zu der Partynacht heraus. Jeder hier hat ein Geheimnis...
Dieses Buch hat keine klassichen Kapitel. Es hat Teile die relativ lang sind und dann jeweils Abschnitte zu den verschiedenen Protagonisten. Das stresst meinen inneren Monk weil ich eigentlich immer ganze Kapitel lese und NIEMALS NIE mitten im Kapitel aufhöre.
Es ist aber spannend geschrieben und obwohl man zwischen den Personen hin und her hüpft kommt man gut mit.
Es lässt sich gut runterlesen.
Die Stimmung ist düster, das Setting mit Moorlandachaft passt dazu.
Das Buch bietet auch wie ich finde ein schönes Ende. Spannung, alles wird zusammengefügt. Eine Frage bleibt aber offen 🤔
Guter Thriller. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Das Cover ist ja mal ein Hingucker. Hat mich direkt angesprochen.
Sie kannten sich aus der Theater AG und hatten sich angefreundet. Sie wollten noch zusammen ihren Schulabschluss feiern und zogen zum letzten Mal ihre Kostüme an. Danach trennten sich ihre Wege. Als im Moor eine Leiche gefunden wird, die dann auch noch das Kostüm von Michael alias Tristan trägt, wissen sie, dass er die Partynacht nicht überlebt hatte. Fest entschlossen wollen sie das Rätsel um Tristans Tod lösen. Doch schnell stellt sich raus, dass nicht nur er Geheimnisse hatte... Der Schreibstil ist flüssig und sehr fesselnd. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es entsteht beim Lesen so eine Spannung, dass man es gar nicht weglegen möchte. Die Figuren passen perfekt in die Story. Die Gruppe hält zusammen bis zum Ende, das hat mir gut gefallen. Dieses Buch hat mich gut unterhalten. Klare Leseempfehlung!

Grundsätzlich kennt man diese Art und auch den Ablauf von anderen Büchern und / oder TV-Serien. Aber ich finde es trotzdem immer wieder spannen diese Art zu lesen. Weil es eben sehr viel Spielraum für den Autor gibt. Irgendwie ist alles möglich. Und das hat dieses Autorinnen-Duo genutzt und ja, auch extrem gut umgesetzt.
Es ist die typische Jugend-Gruppe, die in der Schulzeit zusammenhing, durch deren Leidenschaft im Theater. Hier ist es allerdings so, dass irgendwann der Schulabschluss kam, alle sich irgendwie getrennt haben und dann ihr eigenes Leben gelebt haben. Bis zu diesem Zeitpunkt wo, das Buch beginnt.
In der Erzählsicht springen wir immer weder zwischen Alice, Claire, Bene und Damian hin und her. Das finde ich sehr genial gemacht. Wir lesen auch zwischendurch im Zeitenwechsel, was mich allerdings leicht verwirrt hat. Es stehen da zwar ein Datum drüber, wenn sich der Charakter ändert, aber ich habe da zum Teil einfach nicht drauf geachtet. Weil ich eben so im Lesefluss drin war und wirklich nur kurz über den jeweiligen Charakter geachtet habe, der gerade erzählt. Irgendwann mittendrin viel mir dann auf, dass die Zeit sich gerade geändert hat. War zwar leicht verwirrend, aber nicht dramatisch.
Ich mag den Schreibstil der beiden Autorinnen total gerne. Man merkt gar nicht, dass hier zwei verschiedene Autorinnen am Werk sind. Sie passen perfekt zusammen und ergänzen sich wirklich extrem gut. Ich fand es auf jeden Fall extrem spannend geschrieben. Wie oben schon geschrieben, war ich oft so im Lesefluss drin, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen und nicht mal die Zeitenwechsel mitbekommen habe. Richtig, richtig gut.
Dieses Buch ist als zweiter Band beschrieben. Allerdings würde ich sagen, dass es ein Einzelband ist. Denn im ersten Band ist eine ganz andere Geschichte, ganz andere Charaktere und generell komplett anders. Ich kenne den “1. Band” nicht und es ist auch überhaupt nicht schlimm. Das Buch endet logisch und ganz anders als erwartet. Auch mitten drin sind immer wieder Wendungen, mit denen ich niemals gerechnet habe.
Ich möchte das Buch auf jeden Fall an jeden empfehlen, der mal einen leichten Thriller lesen mag.

Tolle Geschichte. Tolle Charaktere, mit denen man sich sofort verbunden fühlt und mitfiebern kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut.

Ein unvergesslicher Sommer. Claire, Alice, Bene, Damian und Tristan waren das Theater-Squad. Unzertrennlich. Nach dem Abi haben sie sich aus den Augen verloren. Bis eine schockierende Nachricht sie wieder zusammenführt: ein Toter im Moor. Im Kostüm von Tristan…
„Tristan Mortalis“ war mein erster Jugendthriller von Melissa C. Hill und Anja Stapor und hat mir weitestgehend gut gefallen. Man merkt dem Roman deutlich seine Zielgruppe an. Die Erzählweise ist gelungen und an manchen Stellen so zielführend, dass ich schon früh erkannte, wie es ausgehen wird. Schade für mich! Jedoch möchte ich anmerken, dass die Spuren gut gelegt worden sind und mir meine jahrelange Übung als Thrillerfan zu Gute kam!
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Alice, Claire, Bene und Damian geschildert. Alle vier tragen Geheimnisse mit sich herum und versuchen, aus der Situation das beste und moralisch anständigste zu machen. Das fand ich toll!
Schade ist, dass das Ensemble bis auf ein paar Highlights eher blass bleibt. Die verschiedenen Hintergründe des Squads bleiben im Dunkeln. Da hätte ich mir mehr Details gewünscht.
Das Ende ist logisch und war für mich ein gelungener Abschluss.
Für jugendliche Leser, die gern mal in das Genre Thriller reinschnuppern möchten, eine gute Empfehlung!

Nach Lupus Noctis, von den beiden Autoren, musste ich auch unbedingt Tristan Mortalis lesen.
Auch dieses Buch wird aus mehreren Sichten erzählt, was einem einen umfangreichen Einblick in die Geschichte liefert. Diesmal begleiten wir Claire, Alice, Bene und Damian die nach dem Tod ihres Freundes Tristan wieder in ihre Heimatstadt zurückkehren. Als wegen Mordes ermittelt wird stellen die vier ihre eigenen Ermittlungen an.
Das Buch hat mich unglaublich gefesselt.
Das Moor verleiht der Story noch eine düstere Wirkung, wodurch mir ab und zu auch ein Schauer über den Rücken geglitten ist. Die Geschichte hat viele unerwartete Plottwists, welche ich nicht alle kommen sehen habe.
Ich habe dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen und hoffe wir können noch mehr davon lesen!!

In Tristan Mortalis erwartet uns ein spannender Jugendthriller, 5 Freunde haben vor ihrem Abitur bei einem Theaterstück mitgespielt und im Anschluss eine tolle Abschlussparty im Bootshaus im Moor gefeiert. 8 Monate später wird im Moor eine Leiche gefunden, und vier der fünf kehren in ihren Heimatort zurück und müssen sich der Vergangenheit stellen und vor allem einsehen, was in der Nacht des Abschluß passiert ist, denn Geheimnisse haben sie alle.
Für mich eine gelungene Geschichte, die definitiv spannende Momente hatte und atmosphärisch sehr gut gepasst hat. Ich mochte es als Leser aus allen Perspektiven lesen zu können und so alle Charaktere kennzulernen. Der Aufbau der Geschichte war sehr gut und schlüssig. Teilweise gab es für mich jedoch ein bisschen zu viele Zufälle, die mir nicht immer ganz realistisch vorkamen. Das Ende bzw. manche Wendungen waren etwas vorhersehbar. Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen. Wir haben es mit einem spannenden Jugendthriller zu tun, den ich gerne weiterempfehle.

Tristan Mortalis handelt von 4 Freund*innen, die versuchen den Tod von ihrem Freund Tristan (eigentlich Michael) aufzuklären. Eigentlich dachten alle, dass Tristan als Backpacker durch die Welt reicht, doch als seine Leiche im Moor gefunden wird, stellt sich das als falsch heraus.
Ich fand es einfach nicht wirklich glaubwürdig. Vorab will ich aber auch sagen, dass ich älter bin als die Zielgruppe und es mich zu Anfang meiner lesezeit nicht so gestört hätte wie heute.
Ich werde hier nichts Spoilern, deswegen kann ich nicht wirklich Beispiele liefern. Es war viel Klischee - die Jura-Besessene Claire aus reichem Haus zum Beispiel - und ich fand es auch sehr vorhersehbar. Schade!

Nachdem mir 'Lupus Noctis' vom gleichen Autorinnenteam letztes Jahr so gut gefallen hatte, war ich gespannt ob der (gänzlich unabhänige) Nachfolgeroman mithalten kann. Dank eines Leseexemplars ließ sich das schnell überprüfen.
Zunächst bekommt man den gewohnten Aufbau, der schon bei Lupus Noctis geholfen hat, nur so durch die Seiten zu fliegen: Die Hauptpersonen bekommen eigene Kapitel zugewiesen, die nicht zu lang sind und sich somit perfekt runterlesen lassen.
Diesmal haben wir die Mitglieder einer Schultheatertruppe, die nach ihrem Abschluss vor gut einem halben Jahr getrennter Wege gegangen sind, sich nun aber erneut zusammen finden. Aus traurigem Grund: Einer von ihnen wurde im schwimmenden Moor tot aufgefunden.
Wie schon in Lupus Noctis haben die beiden Autorinnen einen einmaligen realen Ort als Schauplatz ihres Jugendthrillers gewählt. Das ist per se schonmal spannend. Doch auch der eigentliche Mordfall konnte mich (größtenteils) überzeugen. Wie die Puzzleteile nach und nach zusammengefügt werden, was großteils durch Erinnerungen nach Flashbacks geschieht, war stimmig und hat dem ganzen mehr Tiefe verleiht. Ein klitzekleines bisschen war ich davon enttäuscht, dass ein wichtiger Aspekt schon sehr früh offensichtlich war, auch wenn er erst kurz vor Schluss aufgedeckt/gelüftet wurde. Zum Glück war das aber nicht das Ende vom Lied, so dass mich die letztendliche Auflösung zufriedenstellen konnte.
Die Hauptakteure, ihre Darstellung und Handlungen fand ich schlüssig und ihre Charakterentwicklung hat mir gut gefallen. Besonders schön fand ich, dass es sich um eine bunt zusammengewürfelte Mischung handelt: einflussreichen Elternhaus, Waisenhaus, adoptiert, andere Hautfarbe, lesbisch. So sieht es eben in unserer Gesellschaft aus. Mehr Realität in (Jugend-) Büchern finde ich nur richtig und wichtig. Vor allem wenn es so ungezwungen und natürlich rüberkommt wie hier.
Ich kann diesen Jugendthriller also erneut guten Gewissens empfehlen.
Und mache demnächst vielleicht mal Urlaub beim schwimmenden Moor. Solange es noch existiert ...

Das Cover verspricht Geheimnisvolles und mit der ersten Seite ist man schon mittendrin im Geschehen- 4 Jugendliche aus dem beschaulichen Nordenham, nach dem Abi geht jeder seiner Wege. Doch dann wird eine Leiche im Moor gefunden und die Erinnerung an die inoffizielle Abifeier werden wach. War es ihr Freund und Mitschüler? Jeder von ihnen kehrt heim, um den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Ich fand den Perspektivenwechsel - die Geschichte wird aus den Blickwinkeln der vier Mitschüler erzählt - tatsächlich gelungen und nicht anstrengend. Auch, dass die vier sehr unterschiedlich sind und eigentlich außer der Theatergruppe augenscheinlich wenig gemein hatten, war sehr interessant. Trotz der vorhandenen Spannung war das Buch für mich zwischendurch recht langatmig, endet dafür aber in einem spannenden Finale. Die Lösung des Ganzen war gut gemacht, deutete sich aber schon an. Ein guter Thriller für alle ab 13,14.

Tod im Moor
Nach dem Abitur haben sich die Wege des Theater Squad getrennt. Und wie es nunmal so ist, geraten Schulfreundschaften oftmals in Vergessenheit, wenn ein neuer Lebensabschnitt beginnt. So studiert Claire mittlerweile Jura, was schon immer ihr großer Traum war. Außerdem ist sie mit Mara zusammen, was ihre Eltern aber nicht wissen.
Damian ist Musiker und studiert eher so nebenbei und macht sich Gedanken, ob das mit Romy nun etwas Ernstes ist oder nicht.
Bene arbeitet auf einem Kreuzfahrtsschiff als Animateur und möchte eigentlich zum Abschluss noch Urlaub in Südafrika machen.
Lediglich Alice ist in Nordenham geblieben, wo sie eine Lehre als Malerin begonnen hat.
Von Tristan haben alle nach dem Abitur bis auf eine Postkarte nichts mehr gehört.
Doch dann wird eine Moorleiche gefunden, die das Kostüm von Tristan trägt, der eigentlich Michael heißt. Ist er es wirklich? Und wer ist für seinen Tod verantwortlich oder war es ein Unfall oder gar ein Selbstmord?
Die Schulfreunde treffen sich in Nordenham und wir erfahren die Geschichte abwechselnd aus ihren Perspektiven.
Durchweg spannend und einige gelungene Überraschungen, einiges andere habe ich mir so oder so ähnlich recht früh gedacht.
Ein spannendes Buch und eine gute Zusammenarbeit zweier Autorinnen. "Lupus Noctis" werde ich wohl auch bald lesen.

Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis. (Klappentext)
Dieses sehr spannende und mit Emotionen gut bestückte Buch hat mich schnell in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Handlung ist sehr gut aufgebaut, ist fesselnd und vor allem geben interessante Ereignisse und Wendungen der Handlung ein gewisses „Feuer“. Die Seiten fliegen nur so dahin und man will das Buch gar nicht aus der Hand legen. Man will wissen, was noch alles ans Tageslicht kommt, wie es sich weiter entwickelt und vor allem, wie es endet. Dazu tragen auch die sehr gut und real beschriebenen Charaktere bei, egal ob sympathisch oder nicht. Man ist gleich mitten dabei, erlebt vieles hautnah mit und vor allem man macht sich so seine Gedanken.

6 junge Erwachsene, die nach ihrem Abi getrennte Wege gehen. Nur über Tristan weiß keiner so genau, wo er abgeblieben ist.
Als eine Leiche in einem Kostüm gefunden wird, dass Tristan in der Nacht der Abifeier getragen hat, sind die anderen schockiert...
Das Buch startet mit vielen Protagonisten. Jeder der 6 Personen kommt zu Wort außer Tristan.
Die Spannung kommt nicht so recht auf und auch, wenn es "nur" ein Jugendthriller ist, hätte ich mir hier etwas weniger Langatmigkeit gewünscht.
Es gibt einige Wendungen und die zweite Hälfte der Story wird dann spannender.
Alles in allem ein solider Jugendthriller.

Dies wärmen erster Krimi für Jugendliche und ich muss sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Thema und Aufbau der Handlung sind überaus geschickt gewählt und tatsächlich spannend bis zum Schluss, dabei denkt man man wüsste schon rasch was tatsächlich passiert ist.
Nur der Schluss gefiel mir selbst nicht so gut. Auch wenn er sicher so stimmiger wirkt und sich Tristan nichts dagegen gehabt hätte, dass sein Tod so wenigstens noch einen Nutzen hat, finde ich es auf psychologischer Ebene, gar nicht mal so sehr auf rechtlicher, nicht gut gelöst. Denn wäre es kein Buch, wäre diese Geschichte mit der letzten Seite nicht zu Ende und die Beteiligten müssten mit ihrer Entscheidung weiterleben. Schwierig.
Und dennoch fand ich das Buch sehr toll und der perfekte Einstieg für Jugendliche in die Welt der Krimis.

Ein toller Jugendthriller, aber natürlich auch für Erwachsene. Spannung und guter Schreibstil führen durch dieses Buch. Aus diesem Grund gebe ich 8 von 10 Sternen. Warum keine 10? Ich wusste nicht genau auf was ich mich mit diesem Buch einlasse und habe mit einem heftigen Thriller gerechnet. Aber bildet euch eure eigene Meinung

Zerstörerische Geheimnisse
Mit Lupus Noctis konnten mich die beiden Autorinnen Melissa C. Hill und Anja Stapor fesseln. Daher war ich auf ihr nächstes Buch sehr gespannt.
Nach dem Abitur trennen sich die Wege von Tristan (Michael), Alice, Claire, Bene und Damian. Doch als eine Leiche im nahegelegenen Moor gefunden wird, steht die Vermutung nahe, dass Tristan nicht zu seiner geplanten Reise aufgebrochen ist.
Ich liebe es, wie die Autorinnen die verschiedenen Charaktere gestalten. Sie haben ein Händchen für einen gelungenen Mix aus Zusammenhalt und Misstrauen aus Geheimnissen und Wünschen. Jeder der Freunde hat sein Geheimnis zur Nacht ihrer Abiturfeier. Befeuert von Polizisten, Reportern und Mitschülern steht ihre Freundschaft auf einer harten Probe.
Der Spannungsaufbau hat mir sehr gefallen, ich war gefesselt von den vielen kleinen Puzzleteilen, die nach und nach ein Bild ergeben. Teilweise habe ich die ein oder andere Entwicklung richtig geschätzt, doch wurde ich ebenso überrascht.
Die Auflösung war packend und ich hoffe darauf, bald mehr von den beiden Autorinnen zu lesen.

Inhalt:
Nachdem sich Michael alias Tristan, Alice, Claire, Bene und Damian in der Theater-AG angefreundet haben, feiern sie gemeinsam ihren Schulabschluss. Danach trennen sich ihre Wege. Damian und Claire studieren, Bene gondelt als Animateur auf einem Kreuzfahrtschiff durch die Welt und Alice hat eine Ausbildung zur Malerin begonnen. Nur von Tristan weiß niemand etwas Genaueres. Als im Moor nahe ihrer Heimat eine Leiche gefunden wird, die Michaels Tristan-Kostüm trägt, ahnen die vier, dass ihr Freund die Partynacht nicht überlebt hat. Sie sind fest entschlossen, das Rätsel um Tristans Tod zu lüften. Doch schon bald stellt sich heraus: Er war nicht der Einzige mit einem Geheimnis.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sehr flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Die Handlung und deren Verlauf haben mir gut gefallen. Das Puzzle setzt sich Stück für Stück zusammen, nach und nach erlangt man immer mehr Erkenntnisse, die auf den richtigen Weg führen. Mit hat das Rätseln Spaß gemacht. Es gab einige überraschende Momente und Wendungen.
Ein spannender Jugendthriller, der mich gut unterhalten hat.

𝙈𝙚𝙞𝙣𝙪𝙣𝙜
Dieser Jugendthriller wird abwechselnd aus den Perspektiven der ehemaligen Freunde erzählt. So konnte man alle gut kennenlernen und durch die Kapitel fliegen.
Die Autorinnen haben dabei verschiedene, individuelle Charaktere gewählt, die sie uns sehr nahe gebracht haben. Man hatte für alle ein gutes Bild vor Augen und gleich Symphatie gespürt.
Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass alle etwas zu verheimlichen haben. Dabei spielen einige Rückblenden zu der Zeit vor Tristans Tod auch eine Rolle. Diese Zeitsprünge haben Abwechslung und neue Spannung gebracht. Allerdings wurden mir einige Dinge immer nur zu kurz angerissen und erst viel später weitergeführt. Das hat meine Spannung in dem Buch immer wieder unterbrochen.
Mir hat auch nicht gefallen, dass alle so gute Freunde waren und jetzt plötzlich alles voreinander verheimlicht haben.
Die Geschichte verläuft eher ruhig und endet in einem Showdown. Insgesamt ein solider Jugendthriller.
𝙁𝙖𝙯𝙞𝙩
Mir hat die Spannung eines Thrillers gefehlt. Dafür waren die Charaktere super. Der andere Thriller von @schreibduo_hillstapor "Lupus Noctis" hat mir durch die durchweg angespannte Stimmung deutlich besser gefallen. Daher hierfür 3/5

Ein richtig spannender Thriller, mit einigen unerwarteten Wendungen.
Der Schreibstil ist lebendig und packt einen ab der ersten Seite.
Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet.
Die Story ist spannend und das Ende überrascht.
Meiner Tochter hat das Buch sehr gut gefallen.
Alles in allem ein spannender und interessanter Jugend-Thriller, den wir sehr gerne weiterempfehlen.