Haus Waldesruh

Roman

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Erscheinungstermin 12.03.2025 | Archivierungsdatum 23.03.2025

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Zum Inhalt

In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch rasch schon brechen alte Konflikte auf, zu unterschiedlich sind die Lebenswege der Freunde verlaufen. Nur zögerlich werden Geheimnisse preisgegeben – und bald wird klar, dass hier einer fehlt, um den alles kreist: Max, Annas Exfreund, der sich kurz nach der Matura das Leben genommen hat.
Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant.
Doch als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.

In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude...


Eine Anmerkung des Verlags

Rezensionen außerhalb von NetGalley bitte erst ab 10.03.2025 veröffentlichen.

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783711721587
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 232

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Nach fast 15 Jahren lädt Marco seine Schulfreunde zum Treffen in einer abgelegenen Jagdhütte in der Steiermark ein. Sie sind vier, Anna, Ferdinand, Lea und ihr Gastgeber Marco. Lea hat noch ihre Zugbekanntschaft, Frank, unangekündigt mitgebracht.
Schnell stellen die ehemaligen Freunde fest, dass sie kaum noch etwas verbindet, außer ihrer Vergangenheit während ihrer Matura-Zeit. Und über die durften sie laut den von Marco aufgestellten Regeln für das Treffen nur zur Sprache kommen, wenn alle 4 im Raum anwesend sind und Regel Nummer 2 - es muss immer die Wahrheit gesagt werden. Anna bringt spontan noch eine dritte Regel mit ein. Jeder soll sein schmerzlichstes Geheimnis offenbaren. Ich fand diese Regel für das Miteinander in der Hütte und für mich als Leser am spannendsten. Wider Erwarten kommen so Tatsachen zum jetzigen Leben der Teilnehmer ans Licht, das ich so nach ihrem Äußeren und Auftreten nicht erwartet habe. Mit den Beichten von Anna und Fredi habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Bei Lea und Marco kamen mir die persönlichen Antriebe bei diesem Treffen mitzumachen. Ich denke dadurch kamen mir diese beiden Figuren etwas zu oberflächlich worunter die Dramatik des Wiedersehens etwas auf der Strecke geblieben ist. Dabei werden die Stunden in der Hütte doch für alle zur Zerreißprobe. Eine vermeintlich alte Rechnung soll beglichen werden, nur gerät das Ganze außer Kontrolle.
Ich habe die Entwicklung, die dieses Treffen genommen hat, so nicht erahnt und doch hätte es für mich ruhig noch ein wenig dramatischer sein können. Gerade der dunkle Ort und der alte Groll einiger Teilnehmer wie auch die Schuldzuweisungen hätten durchaus ausgebaut werden können. Insgesamt gebe ich 3,5 Lese-Sterne.

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Kurzbeschreibung (Quelle: Verlagsseite)
In einem Forsthaus treffen einander nach fünfzehn Jahren vier ehemalige Klassenkolleginnen und -kollegen wieder. Anna, Marco, Ferdinand und Lea hatten seit der Matura nur wenig Kontakt. Die Freude über das Wiedersehen ist groß, doch rasch schon brechen alte Konflikte auf, zu unterschiedlich sind die Lebenswege der Freunde verlaufen. Nur zögerlich werden Geheimnisse preisgegeben – und bald wird klar, dass hier einer fehlt, um den alles kreist: Max, Annas Ex-Freund, der sich kurz nach der Matura das Leben genommen hat.
Marco, der den sadistischen Klassenlehrer für den Tod des Freundes verantwortlich macht, hat das Wiedersehen offensichtlich nicht ohne Hintergedanken geplant. Denn als ein unerwarteter Gast das Haus betritt, kippt das Treffen in die Katastrophe.

Autor (Quelle: Verlagsseite)
David Krems, 1977 geboren in Wien, aufgewachsen in Kaisermühlen. Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft, seit 2009 Medienarchivar und Lektor an der Universität Wien. »Falsches Licht«, sein erster Roman, war für den Leo-Perutz-Preis 2018 sowie den Friedrich-Glauser-Preis 2019 nominiert und erschien ebenso wie sein zweiter Roman »Fast ein Wunder« (2019) bei Picus.

Allgemeines
Erschienen im Picus Verlag am 12.03.2025 als HC mit 224 Seiten
Gliederung: Roman in drei Teilen
Erzählung in der dritten Person aus der Perspektive von Anna
Handlungsort und -zeit: Obersteiermark, ein Herbst-Wochenende in der Gegenwart

Inhalt
Fünfzehn Jahre nach ihrem gemeinsamen Abitur lädt Marco drei befreundete Klassenkameraden, Anna, Lea und Ferdi(nand) zu einem Wochenende ins Jagdhaus „Waldesruh“ eines entfernten Onkels ein. Das fünfte Mitglied der Clique, Max, der damals Annas Freund war, hat sich kurz nach dem Abitur das Leben genommen. Seiner wollen die Freunde, die in den letzten Jahren nur flüchtig Kontakt gehalten haben, an diesem Wochenende gedenken. Die Wiedersehensfreude ist zunächst groß, doch es zeigt sich schnell, dass die ehemaligen Klassenkameraden sich sehr unterschiedlich entwickelt und eigentlich keine Gemeinsamkeiten mehr haben. Ein weiterer Störfaktor ist die Tatsache, dass Lea einen Fremden mitbringt, nach ihrer Aussage hat sie Frank im Zug kennengelernt und er hat sie freundlicherweise zum Jagdhaus gebracht. Frank wirkt sympathisch, dennoch ist nicht jeder erfreut, in der Gegenwart eines Außenseiters über Vergangenes zu sprechen und Probleme aus dem aktuellen Leben zu offenbaren…

Beurteilung
Der Roman beginnt mit der Ankunft von Anna, die als Erste im Jagdhaus „Waldesruh“ eintrifft. Das Haus liegt abgelegen im Wald, die düstere Atmosphäre des offenbar größtenteils unbewohnten Hauses in der Dämmerung eines kalten Herbstabends wird sehr gut transportiert. Diese Atmosphäre wird mit dem Eintreffen der anderen drei Personen zunächst angenehmer, allerdings wird es bald deutlich, dass es zwischen einigen Personen Spannungen gibt, die nicht nur auf ihre völlig unterschiedlichen Lebenswege und Einstellungen zurückzuführen sind. Besonders der Gastgeber Marco schwankt zwischen extremen Stimmungen, mal ist er albern und total aufgedreht, mal aggressiv – letzteres vor allem, wenn die Unterhaltung auf den früheren Klassenlehrer Treichl kommt, mit dem die ehemaligen Schüler mehr oder weniger unangenehme Erfahrungen gemacht haben und den Marco als engster Freund des verstorbenen Max für dessen Selbstmord verantwortlich macht.
Die unterschiedlichen Charaktere der vier Freunde und des eigentlich uneingeladenen Gastes Frank, dem vor allem Anna mit einem gewissen Misstrauen begegnet, treten deutlich zutage. Anna, aus deren Perspektive der Leser die Ereignisse miterlebt, ist die Einzige der Gruppe, die die Schwierigkeiten in ihrem Leben in den Griff bekommen hat und sie fällt auch an diesem Wochenende durch einen sachlichen Blick auf die Vorfälle auf. Als ein weiterer Mensch ungeplant in das Jagdhaus kommt und die Dinge eskalieren, stellt sie die Stimme der Vernunft dar.
Einige Umstände der Erzählung wirken jedoch nicht vollkommen glaubwürdig, das soll wegen der Spoilergefahr nicht weiter ausgeführt werden.

Fazit
Ein subtil spannender Roman über das Wiedersehen ehemaliger Freunde in einem düsteren Jagdhaus, ein emotional herausforderndes Zusammentreffen mit unerwartetem Verlauf!

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