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Der zweite Verdächtige
Justiz-Krimi | Der 5. Justiz-Krimi des SPIEGEL-Bestseller-Duos Florian Schwiecker & Michael Tsokos – das große Finale von »Eberhardt & Jarmer ermitteln«
von Florian Schwiecker; Michael Tsokos
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Erscheinungstermin 03.03.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Was, wenn du unschuldig bist, aber sämtliche Beweise gegen dich sprechen?
Im 5. Justiz-Krimi des SPIEGEL-Bestseller-Duos Florian Schwiecker & Michael Tsokos müssen Anwalt Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer gegen Machtmissbrauch, Blind Spots und Vorurteile im Justizsystem kämpfen.
Strafverteidiger Rocco Eberhardt steht vor einem Rätsel: Sein neuer Mandant, Jan Staiger, soll in einem Berliner Nachtclub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Doch Staiger beteuert hartnäckig seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen.
Als es ein weiteres Todesopfer gibt, das ebenfalls in einem Club mit Liquid Ecstasy vergiftet wurde, wendet sich das Blatt. Die vorgelegten Beweise sprechen eindeutig gegen Staiger, und die Anklage lautet jetzt auf Doppelmord. Kann Rocco seinem Mandanten wirklich vertrauen?
Als Rocco die einzelnen Ermittlungsschritte und Spuren noch einmal überprüft, tun sich ungeahnte Abgründe auf. Und mehr denn je ist er auf die Hilfe von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer angewiesen, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
Temporeicher Justiz-Thriller mit Insiderwissen zweier Top-Experten und Bestseller-Autoren
Der ehemalige Strafverteidiger Florian Schwiecker und der Rechtsmedizinier Prof. Dr. Michael Tsokos gewähren spannende und aufsehenerregende Einblicke in die Arbeit von Polizei, Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Gericht. Und decken ebenso erschreckende Abgründe auf: Homophobie, Machtmissbrauch, bias-based Profiling.
Ein Kriminalroman der Extraklasse: hochspannend und am Puls der Zeit, temporeich und authentisch bis zum überraschenden Ende.
Die Justiz-Krimis der Krimi-Reihe »Eberhardt & Jarmer ermitteln« sind in folgender Reihenfolge erschienen:
- Die siebte Zeugin
- Der dreizehnte Mann
- Die letzte Lügnerin
- Der 1. Patient
- Der zweite Verdächtige
Was, wenn du unschuldig bist, aber sämtliche Beweise gegen dich sprechen?
Im 5. Justiz-Krimi des SPIEGEL-Bestseller-Duos Florian Schwiecker & Michael Tsokos müssen Anwalt Rocco Eberhardt und...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Paperback |
ISBN | 9783426446256 |
PREIS | 12,99 € (EUR) |
SEITEN | 336 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

In einem Berliner Nachlokal wird ein Toter mit heruntergelassener Hose im Darkroom gefunden. Der Homosexuelle hatte zuvor Streit mit seinem Bekannten Jan Staiger. Der herbeigerufene Notarzt kann keine äußeren Verletzungen feststellen und ruft die Beamten des LK 11 an den möglichen Tatort. Laut Obduktion starb er an einer Überdosis Liquid Ecstasy, die ihn Jemand verabreicht haben muss. Als Jan Staiger verhaftet wird, finden sie in seiner Wohnung genau diese Substanz. Der Verteidiger Rocco Eberhardt übernimmt die Verteidigung und noch bevor es zur eigentlichen Verhandlung kommt, wird wieder ein Toter in einer ähnlichen Auffindesitution gefunden. Die Presse vermutet einen Serienmörder.
Das Cover zeigt einen Gerichtsflur mit einem Beamten und passt zusammen mit dem Titel zur Handlung.
Die Protagonisten sind bekannt und so kann ich gleich in diesen 5. Fall einsteigen. Die Handlung ist spannend und realistisch beschrieben. Die kurzen Kapitel listen sämtliche Ermittlungsschritte und Justizverhandlungen auf. Zwischendurch kommt ein gewisser "Fuzz" zu Wort, der Jan Staiger unbedingt als schuldig sehen möchte und über Social Media gegen ihn Stimmung macht. Wieder ein sehr kniffeliger Fall für Rocco und seine Mitstreiter, für die es zum Schluss eine böse Überraschung gibt.

Ist er wirklich schuldig?
Mal wieder ein gelungener Justiz Krimi von Florian Schwiecker und Michael Tsokos. In dem 5ten Fall ermitteln der
Anwalt Rocco Eberhardt und der Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer.
In einem Berliner Club wurde ein Mann mit Liquid Ecstasy vergiftet. Angeblich soll Jan Staiger diesen Mord begangen haben.
Rocco Eberhardt vertritt ihn und kann beweisen, dass er unschuldig ist. Aber nun gibt einen zweiten Toten und Staiger
soll schon wieder der Mörder sein. Der Anwalt bezweifelt die Unschuld vertritt ihn aber doch.
Spannend geschrieben. Der für mich Verdächtige (nicht Jan Staiger) blieb bis zum Schluß unklar. Und das Ende ist dann doch
überraschend.
Hoffe die Serie geht weiter, weil ich den Schreibstil und die Spannung sehr gut finde.

Sehr gut geschriebener Justiz Krimi. Mir gefallen vor allem die kurzweiligen Kapitel die verschiedene Positionen beleuchten. Sehr gut!

„Der zweite Verdächtige“ ist der fünfte Justiz-Krimi des erfolgreichen Duos Florian Schwiecker und Michael Tsokos und bietet den Lesern ein packendes Finale der Reihe um die Ermittler Eberhardt und Jarmer. Die Kombination aus fesselnder Erzählweise und rechtlichem Fachwissen, für das Tsokos als Rechtsmediziner bekannt ist, macht das Buch zu einem spannenden Leseerlebnis.
In diesem Band stehen die beiden Ermittler vor einem komplexen Fall, der sie an die Grenzen ihrer Fähigkeiten führt. Die Handlung ist geprägt von unerwarteten Wendungen und moralischen Dilemmata, die die Charaktere zwingen, ihre eigenen Überzeugungen zu hinterfragen. Schwiecker und Tsokos gelingt es, die Spannung bis zur letzten Seite aufrechtzuerhalten, während sie gleichzeitig ein authentisches Bild der Justiz und ihrer Herausforderungen zeichnen.
Insgesamt ist „Der zweite Verdächtige“ ein gelungener Abschluss der Reihe, der sowohl Fans der vorherigen Bände als auch Neulinge in seinen Bann ziehen kann. Die Kombination aus packender Handlung, tiefgründigen Charakteren und einem authentischen Einblick in die Welt der Justiz macht dieses Buch zu einem Muss für Krimi-Fans.

Wie fühlt man sich, wenn man eines Mordes verdächtigt wird, den man nicht begangen hat? Und wenn alle Beweise gegen einen sprechen.
Ich habe mir diese Frage beim Lesen auch immer wieder gestellt und war glücklich, nicht in der Situation des Angeklagten zu stecken.
Sehr spannend zu Lesen !!

Dieser Thriller ist der 5. Band der Reihe.
Der Schreibstil ist wie immer packend.
Die Protagonisten überzeugen, besonders Fuzz, der Bösewicht
Die penible Recherche von Rocco und Tobi war richtig gut.
Die Autopsie und Auswertung der Beweise waren fast so, das man sie sehen konnte.
Fühlt man sich so, wenn man verdächtigt wird, einen Mord verübt zu haben, den man nicht begangen hat?
Ein guter Abschluß der Serie, den ich gern empfehle

Wahnsinnig brisanter Fall
Ich liebe die Eberhardt/Jarmer-Reihe von Michael Tsokos sehr, weil es eine fantastische Kombination von Rechtsmedizin und Justiz ist. Man kann die Bücher auch gut unabhängig voneinander lesen, da die Fälle in sich geschlossen sind. Der vorliegende Fall war super spannend und echt perfide. Hat mir richtig gut gefallen, ich hab generell das Gefühl diese Reihe wird von Buch zu Buch besser.
Im Vergleich zu einigen anderen Fällen merkt man als Leser hier relativ schnell, dass irgendwas im Busch ist. Der Fall ist nicht allzu komplex und relativ nahbar, also auch super für Einsteiger im Bereich Justizkrimis geeignet. Trotzdem ist das Buch einfach stimmig und packend geplottet.
Ich finde Roccos Arbeitsweise, die Art wie er immer wieder in die Trickkiste greift und Beweise oder Zeugen auftut richtig cool. Es macht einfach Spaß ihm und Jarmer bei der Arbeit zuzusehen. Generell hat er einfach ein grandioses Team um sich und so ein bisschen fühlen sich die Bücher wie ein Wiedersehen mit einer schrägen Freundesclique an.
Die Kapitel sind schön knackig und temporeich angelegt. Thematisch ist der Fall durchaus aktuell und brisant, wodurch es von Anfang an interessant und spannend ist. Das Buch liest sich locker weg, ist schlüssig geplottet. Die Auflösung fand ich sehr überraschend und das Ende ist ja mal ein tierisch böser Cliffhanger. Brauche dringend den nächsten Band

Tod im Club
Die Reihe um Staatsanwalt Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Jenner hat mich schon mit Band 1 in ihren Bann gezogen. Unverkennbar ist bereits das jeweilige Cover- eine wichtige Person mit roten Akzenten, der Rest in grau, schwarz und weiß. In den Büchern wird häufig ein Tabu Thema angesprochen, das mit den jeweiligen Fall in Verbindung steht. Auch der aktuelle Band „Der zweite Verdächtige“ passt sich der Reihe an. Thema sind Drogen- und Machtmissbrauch.
Ein junger Mann stirbt mit einer Überdosis Drogen in einer Schwulenbar. Auch wenn die Todesursache rasch geklärt ist, birgt der Fall Geheimnisse. Spannend wird dargestellt, wie Rocco Eberhard den Fall Stück für Stück auseinander nimmt, um die Unschuld seines Mandaten zu beweisen. Dann kommt es zum Showdown…
Ich habe das Buch geliebt. Nicht zu extrem, nicht zu brutale Schilderungen- ganz Schwieker/ Tsokos wird hier sachlich analysiert, was passiert ist. Spannung wird dennoch aufgebaut, da man als Leser nicht direkt jeden Gedanken kennt und sich das Gesamtbild erst entwickelt. Ich mag diese Art von Fällen vor allem deshalb, weil sie brisante Themen gekonnt verpacken. Ein extra Klecks Sahne ist da quasi die spannende und authentische Beschreibung. Ich gebe fünf Sterne und bin zufrieden.

Ein doppelter Bluff
In der Männerkneipe "Königssohn" findet ein Kellner beim morgendlichen Saubermachen einen Toten. Die alarmierte Kripo kann die Todesursache des jungen Mannes Lukas Wegener, Spitzname Erzengel, nicht feststellen. Nach der Obduktion ist sich Rechtsmediziner Dr. Jarmer sicher, dass das Opfer an einer Überdosis Liquid Ecstasy gestorben ist. Handelt es sich um Suizid, Unfall oder Mord?
Hauptkommissar Berger nimmt mit Jan Staiger den jungen Mann fest, der mit dem „Erzengel“ zusammen im „Königssohn“ war und einen kurzen Streit mit ihm hatte. Rechtsanwalt Rocco Eberhardt erreicht aufgrund der schwachen Beweislage, dass sein Mandant bis zum Prozessbeginn auf freien Fuß gesetzt wird. Vier Monate später stirbt der nächste junge Mann in einer Schwulenkneipe an Liquid Ecstasy. Angeblich war auch er ein Bekannter von Jan Staiger, was dieser entschieden bestreitet. Sein Anwalt wird Opfer eines Shitstorms, den scheinbar ein Schmierblatt ausgelöst hat. In Wirklichkeit steckt ein geheimnisvoller Unbekannter namens Fuzz hinter der Kampagne. Er scheint besessen von seinem Plan, Jan Staiger hinter Gitter zu bringen. Und er schreckt vor nichts zurück, um dieses Ziel zu erreichen.
„Der zweite Verdächtige“ ist der fünfte Band der Justiz-Krimi-Reihe »Eberhardt & Jarmer ermitteln« vom Autorenduo Florian Schwiecker und Michael Tsokos. Das Buch kann ohne Vorkenntnis der Serie gelesen werden.
Nach den Todesfällen beobachten wir Staranwalt Eberhardt bei der Arbeit und lernen dabei die Abläufe in unserem Justizsystem kennen. Wie mir bestätigt wurde, ist die Darstellung zutreffend. Eine Säule unseres Rechtssystems, die Unschuldsvermutung, kommt in diesem Fall bedenklich ins Wanken. Einmal mehr wird gezeigt, wie leicht sich die Öffentlichkeit durch Presse und Soziale Medien manipulieren lässt. Staiger wird als Serienkiller gebrandmarkt, obwohl er, das nur nebenbei, dieses Kriterium auch im Fall seiner Täterschaft nicht erfüllt. Von Serienmord spricht die Fachliteratur, u.a. das FBI, wenn ein Täter mit zeitlichen Abständen mindestens drei Menschen ermordet. Auf jeden Fall wird der Beschuldigte vorverurteilt und sein Anwalt gleich mit. Unter diesen erschwerten Bedingungen kommen den Ermittlungen von Privatdetektiv Tobi wesentliche Bedeutung zu. So gibt er Hinweise, die Rechtsmediziner Dr. Jarmer und seinen Kollegen von der Toxikologie zu neuen Erkenntnissen führen. Dabei erhalten wir spannende Einblicke in deren Arbeit.
Die Protagonisten haben mich überzeugt, auch der für mich schwierige Hauptkommissar Berger. Ob er, Rocco, Tobi oder Dr. Jarmer, sie alle sind glaubwürdige Charaktere, die sogar über etwas Privatleben verfügen.
Das Autorenduo präsentiert seinen undurchsichtigen Fall gekonnt in einer von Beginn an stimmigen Atmosphäre und schreibt in einem klaren, lockeren Stil, der den Lesefluss unterstützt. Die Fachkenntnis und Recherchearbeit der Autoren heben diesen Krimi aus der Masse hervor.
Mein Fazit
„Was, wenn Staiger ihn die ganze Zeit verarscht hatte und gar nicht das Opfer war, dem man zu Unrecht etwas vorwarf?“(S. 114) Dieser Gedanke beschäftigt Anwalt Rocco Eberhardt lange Zeit und daraus gewinnt die Geschichte einen Teil ihrer Spannung. Die Antwort auf diese Frage erfolgt erst fast am Ende.
Fast von Beginn an hatte ich das Problem, dass mir der Ermittler unsympathisch war und ich ihm nicht traute. Schon wie die erste Verhaftung zelebriert wurde, stieß mir sauer auf. Gleichzeitig war da das Gefühl, etwas zu übersehen. Damit lag ich richtig! Mehr möchte ich nicht verraten, nur dass ich bestens unterhalten wurde und diesen spannenden Justizkrimi genossen habe.
Nachdenklich macht mich die Vorstellung, wie ein Unschuldiger in die Mühlen unseres Rechtssystems gerät. Leider spielen dabei immer noch gesellschaftliche Vorurteile, hier Homophobie, eine große Rolle.
Von mir gibt es die volle Punktzahlung nebst Leseempfehlung. Ich werde mir umgehend die vier ersten Bände besorgen.

In einem Berliner Nachtclub wird ein Mann gefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft sind davon überzeugt, dass es Jan Staiger war, der ihn mit K.O.-Tropfen vergiftet haben soll. Doch er beteuert seine Unschuld. Rocco Eberhardt übernimmt seinen Fall und wird sein Strafverteidiger. Doch er glaubt nicht daran, dass Staiger der Täter ist. Sein Instinkt sagt ihm, dass hier etwas nicht stimmt. Hilfe bekommt er auch diesmal von Dr. Justus Jarmer. Dann geschieht ein weiterer Mord und für Staiger sieht es gar nicht gut aus. Er wird verhaftet. Kann Rocco Eberhardt ihn jetzt noch vor einer Verurteilung retten? Und wer steckt dahinter?
Wow, was für ein Schluss!
Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das Buch war von vorne bis hinten spannend. Ich mag die Protagonisten, so wird es nicht langweilig. Hat mich jedenfalls richtig gut unterhalten, so mag ich es! Von mir eine Leseempfehlung.

Rezension zu Der zweite Verdächtige von Florian Schwiecker & Michael Tsokos
Mit Der zweite Verdächtige liefern Florian Schwiecker und Michael Tsokos einen hochspannenden Justiz-Krimi, der nicht nur mit seinem fesselnden Plot überzeugt, sondern auch brisante Themen wie Machtmissbrauch, Homophobie und Vorurteile im Justizsystem beleuchtet. Als Finale der Eberhardt & Jarmer-Reihe setzt dieser Band einen würdigen Schlusspunkt unter eine packende Serie, die durch ihr Insiderwissen und ihre realitätsnahe Darstellung von Polizei, Rechtsmedizin und Strafverteidigung besticht.
Spannender Fall mit brisantem Justizthema
Strafverteidiger Rocco Eberhardt übernimmt den Fall von Jan Staiger, der beschuldigt wird, einen Bekannten in einem Berliner Nachtclub mit Liquid Ecstasy vergiftet zu haben. Trotz erdrückender Beweise beteuert Staiger seine Unschuld – und Rocco glaubt ihm. Doch als ein weiteres Opfer unter identischen Umständen stirbt, sieht es für Staiger noch düsterer aus: Nun steht er unter Verdacht, ein Doppelmörder zu sein.
Während Rocco gegen ein Justizsystem kämpft, das sich von Vorurteilen und voreiligen Schlüssen leiten lässt, bleibt ihm nur ein Weg: Alle Beweise neu zu prüfen – und dabei auf die Expertise von Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer zu setzen. Doch je tiefer sie graben, desto erschreckendere Abgründe tun sich auf …
Realismus & Insiderwissen – ein Blick hinter die Justizkulissen
Wie gewohnt profitieren die Leser von der Fachkompetenz der Autoren: Florian Schwiecker als ehemaliger Strafverteidiger und Michael Tsokos als renommierter Rechtsmediziner sorgen für eine authentische, präzise und dennoch leicht verständliche Darstellung von Ermittlungsarbeit, Gerichtsprozessen und forensischen Methoden. Besonders beeindruckend ist die Art, wie die Autoren die blinden Flecken unseres Justizsystems thematisieren – insbesondere bias-based Profiling und die Gefahr voreingenommener Ermittlungen.
Rasant, fesselnd & bis zum Schluss unvorhersehbar
Die Geschichte ist temporeich erzählt und voller spannender Wendungen. Bis zuletzt bleibt unklar, ob Staiger wirklich unschuldig ist – oder ob Rocco Eberhardt sich diesmal in seinem Urteil geirrt hat. Der finale Twist sorgt für ein überraschendes, aber stimmiges Ende, das dem Buch zusätzliche Tiefe verleiht.
Fazit
Der zweite Verdächtige ist ein Justiz-Krimi auf höchstem Niveau: spannend, realitätsnah und mit wichtigen gesellschaftlichen Themen verknüpft. Wer packende Justizthriller mit Tiefgang liebt, wird von diesem Buch nicht enttäuscht sein.
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
Ein grandioser Abschluss der Reihe – temporeich, klug konstruiert und mit einem brisanten Justizthema, das lange nachhallt!

Jan Staiger hat ein massives Problem, denn sein Freund wird mit GHB vergiftet und er wird als Mörder festgenommen. Hauptkommissar Berger ist sich sicher das Jan der Täter ist und nimmt ihn in Haft. Der Strafverteidiger Rocco Eberhard übernimmt den Fall und versucht Klarheit in diesen Fall zu bekommen. Er ist sich nicht ganz sicher, ob Jan unschuldig ist oder nicht. Oberstaatsanwalt Krumpe ist sich da sehr sicher, doch die Richterin lässt Jan wieder laufen. Ein paar Monate später wird wieder ein junger Mann in einem Nachtclub mit GHB vergiftet aufgefunden. Für Berger steht der Täter längst fest und so sitzt Jan wieder im Gefängnis und über ihn und Rocco werden Gerüchte verbreitet. Der Ausgang bleibt sehr vage.
„Der 2. Verdächtige“ von Schwiecker/Tsokos ist ein sehr spannender Justiz-Krimi. Das Cover gibt uns Lesern schon den Einblick in das innere eines Gerichtsgebäudes und dort spielt der Großteil dieses Krimis sich ab. Sein Hauptcharakter, der Strafverteidiger Rocco Eberhard wird sehr sympathisch dargestellt, der auch mal mit sich und seinem Schützling hadert. Er ist sehr beliebt im Gericht und bei den meisten Menschen, denen er begegnet, doch dieser Fall könnte sein Image beschädigen. Dieser innere Widerspruch wird sehr gut dargestellt und auch sehr authentisch. Diese Figur trägt den Krimi in einer sehr besonderen Art und Weise und das macht diesen Krimi sehr nahbar. Aber auch alle anderen Personen sind sehr gut eingeführt und man kann sich gut in diesen Krimi einfühlen. Die Spannung kommt durch den rasanten Szenenwechsel. Die immer wieder eingestreuten Gedanken des wirklichen Täters lassen diesen Roman noch verzwickter und spannender erscheinen. Und das ist er am Ende auch, sehr spannend und verzwickt. Dieser Krimi wird zum Ende immer spannender, vor allem, weil der wahre Täter lange im Dunkeln bleibt. Die Story ist sehr gut aufgebaut und auch sehr spannend und mit einigen überraschenden Wendungen gespickt. Die Spannung bleibt deshalb bis zum Ende erhalten.
Ich bin von diesem Krimi total überzeugt. Ich hatte schon vorher mit den Autoren zu tun und auch dieser Krimi war wieder qualitativ an der oberen Messlatte. Eine klare Leseempfehlung kann ich aussprechen.

Ja... die Reihe um Jarmer und Eberhardt kann man sich immer geben... man wird nie enttäuscht😊
Das Buch hat mich total gepackt und es war wirklich super spannend von der ersten bis zur letzten Seite.🥰
Nach wie vor, bin ich von den Charakteren total begeistert und ich mag Tobi am allerliebsten😍😁
Es ist zwar ein total unblutiger Thriller, aber das Zusammenspiel zwischen Polizei, Rechtsmedizin und dem Gericht finde ich immer wieder total faszinierend und sehr gut beschrieben.
Die Autoren haben mich hier ziemlich aufs Glatteis geführt, was mir wiederum auch sehr gut gefallen hat.
Ich hatte natürlich eine komplett andere Vermutung🤭
Es wurde zwar ein Hinweis eingestreut, aber ich war zu blöd, es zu begreifen😂
Chapeau🥰
Aber hey... was war das bitte für ein Ende??? Leute... ich sterbe😭😭
Ich finde, man muss nicht unbedingt die Vorgänger kennen, es lässt sich auch gut verständlich als einzelnen Band lesen.
Schwiecker und Tsokos bekommen eine klare Empfehlung
5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟🌟🌟

Auf Florian Schwieker und Prof. Dr. Michael Tsokos als Autorenduo ist Verlass. Ohne den Inhalt zu kennen, kann man dies kaufen. Die Justizreihe um den Strafverteidiger Rocco Eberhardt und Rechtsmediziner Dr. Justus Jarmer ermittelt in ihrem 5. Fall.
Dieses Mal steht das Thema Machtmissbrauch, Vorurteile und Drogen im Vordergrund. Jan Staiger, soll in einem Nachtlokal einen seiner Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben. Staiger ist von der Rolle als er verdächtigt wird, seinen Bekannten umgebracht zu haben und beteuert seine Unschuld. Rocco glaubt ihm und bekommt ihn zunächst aus der Untersuchungshaft. Kurz danach stirbt eine weitere Person und Jan steht erneut unter Verdacht. Rocco gerät unter Druck, einen Schuldigen verteidigt zu haben. Kann er sich wirklich irren?
Das Buch wird aus Sicht des Strafverteidigers erzählt, wodurch man tiefe Einblicke in die Arbeit erhält. Man merkt welche Fachkenntnisse die Autoren besitzen und den Leser hierdurch auch auf falsche Fährten locken. Der Schriftstil in angenehm in kurzen Kapiteln gefasst. Die Themen wurden gut aufgearbeitet und es bereitet schöne Lesestunden dieser Geschichte zu folgen.

Ein Buch das von Seite eins bis zum Schluß spannend war. Ich kanns nur empfehlen, es ist wirklich gut.

Ein absoluter Page-Turner - mal wieder. Im Darkroom einer Schwulenbar liegt ein Toter, gestorben an einer Überdosis k.o. Tropfen. Sein letzter Kontakt Jan Staiger gerät unter Mordverdacht und für Kriminalhauptkommissar Berger ist die Sache klar, mit dementsprechende4 Härte geht er vor. Rechtsanwalt Rocco Eberhardt hält als Strafverteidiger dagegen, auch wenn er lange darüber im Unklaren ist was genau ihn an dem Fall stört. Natürlich trägt auch die Rechtsmedizin in dieser Angelegenheit einen wichtigen Anteil bei der Aufklärung des Falls.
Der Aufbau mit vielen Wendungen ist sehr durchdacht, mir gefällt der Schreibstil und der Einblick in die Abläufe der Rechtsmedizin, Polizei und im Gericht. Die Polizei dein Freund und Helfer - oder nicht?
Der Cliffhanger auf der letzten Seite - gemein, sehr gemein. Wann ist der Erscheinungstermin des nächsten Bandes?

Der 2. Verdächtige von Schwieker und Tsokos, ein Justiz-Krimi, der mich total in seinen Bann gezogen hat.
Die Forensischenelemente sind sehr detailiert und glaubwürdig dargestellt, dass sie sehr greifbar sind. Die Ermittlungsarbeit hält den Spannungsbogen, und die Arbeitsweise ist sehr gut ausgearbeitet.
Die Charaktere fand ich sehr vielschichtig, und ihre Entwicklung wie auch die Konflikte die abund an zwischen ihnen standen haben zusätzlich zur Spannung beigetragen.
Man weiss dass eine Wendung in der Story kommen wird, da der Titel des Buches es einfach erahnen lässt, aber man erahnt nicht wann und, man stellt von Anfang an Theorien auf, doch dann kommt es ganz anders.
Es ist mir sehr gut gelungen, mich durch den einfachen und fliessenden Schreibstil in der Geschichte zu vertiefen.
Die klare und präzise Erzählweise, um die Welt der Verbrechen können Schwieker und Tsokos gut an den Leser vermitteln, dass man mit Leichtigkeit in die Geschichte eintauchen kann.
Ich kann das Buch jedem empfehlen, vor allem Krimifans, die auf der Suche nach einem wahren Leseerlebnis sind.

In einem Club für Homosexuelle wird eine Leiche entdeckt. Die Polizei ist schnell zur Stelle und verhaftet direkt einen Verdächtigen.
Rocco Eberhard ist ein berühmter Anwalt, er glaubt nicht an die Schuld seines Mandanten und hilft ihm so gut er kann.
Doch plötzlich passiert ein zweiter Mord und alle Indizien sprechen wieder für den gleichen Täter.
Kommt es zu einer Verurteilung?
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es gibt keine Ausschweifungen oder unnötige Beschreibungen. Der Text ist in kurze und prägnante Kapitel aufgeteilt. Am Anfang jedes Kapitels werden der Tag, Ort und Uhrzeit genannt. Man hat dadurch eine schöne Übersicht und kann nicht durcheinander kommen.
Dadurch, dass der Autor sich nur auf die Tage bezieht, an denen auch tatsächlich etwas passiert - ist die Spannung von der ersten Seite an vorhanden und steigert sich kontinuierlich während der Handlung.
Was ich ganz toll finde ist, wie klar die Charaktere dargestellt sind. Das Gute und das Böse ist deutlich von einander getrennt. Es gibt keinen unnötigen Tiefgang in die Nebencharaktere - man kriegt nur die Information, die für den Fall auch relevant ist.
Die Polizei ist dein Freund und Helfer - von wegen!
Die Handlung war für mich persönlich etwas ganz Neues. Ich bin eher gewohnt bei einem Mordfall die Ermittler anzufeuern, statt den Verdächtigen und seinen Anwalt.
Man kriegt eigentlich kaum etwas von der Ermittlung mit. Die meiste Handlung spielt sich in Gerichtsälen ab. Für mich war das eine tolle Abwechslung - eine andere Perspektive mal zu betrachten.
Das Ende fand ich jedoch etwas enttäuschend. Es gibt auf jeden Fall eine große, unerwartete Wendung. Jedoch habe ich etwas mehr erwartet, als dass der Täter plötzlich und unerwartet sich im Gerichtssaal auf den Stuhl setzt und offen sagt - ich war es.
Das Buch ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert - für alle die, ernste und realitätsnahe Thriller mögen!

Der neue Justiz-Krimi von Florian Schwiecker & Michael Tsokos sorgt wieder für Hochspannung. Der Leser bekommt aufsehenerregende Einblicke in die Arbeit von Polizei, Rechtsmedizin, Staatsanwaltschaft und Gericht.
Erschreckende Abgründe werden aufgedeckt.
Der neue Mandant von Strafverteidiger Rocco Eberhardt soll in einem Nachtklub einen Bekannten mit Liquid Ecstasy vergiftet haben.
Ist Jan Staiger wirklich unschuldig?
Rocco glaubt ihm und setzt alles daran, ihn freizubekommen.
Doch dann wird ein weiterer Mann ermordet.
Ist Jan Staiger wirklich glaubwürdig und wie passen die angeblichen Beweise ins Bild ?

Rocco Eberhardt hat einen Namen in der Riege der Berliner Strafverteidiger. Wer sich nun als Leser auf seinen neuen Fall, besser auf sein neues Mandat einlässt, erfährt auch warum das so ist. Rocco will den Fall hinter dem verhandelten Fall verstehen, was bedingt, dass sein Mandant ihm unbedingt die Wahrheit erzählt. Bei seinem aktuellen Mandat ist er sich anfangs nicht sicher, ob Jan Staiger, der des Mordes angeklagt ist und vehement seine Unschuld beteuert, ihm die Wahrheit erzählt. Doch dann ist Rocco sich sicher, Jan Staiger ist unschuldig. Gegen ihn ist eine Intrige im Gange. Es fragt sich nur wer dahintersteckt. Mitzuerleben wie Rocco mit Unterstützung seines Freundes Tobi versucht die unbestreitbar vorhandenen Indizien zu entkräften, Ungereimtheiten aufzudecken und Zeugen in den Gerichtsverhandlungen gezielt für seine Strategie zu nutzen, hat mich unwahrscheinlich kurzweilig unterhalten. Zugleich fand ich es spannend wie Rocco vor Gericht, ganz der Stratege, gleichzeitig aber auch brillanter Schauspieler, seine Verteidigung aufbaut und wenn mal etwas nicht nach Plan läuft sich nichts anmerken lässt.
Man merkt beim Lesen, dass die beiden Autoren sich in der Materie, Rechtsmedizin und Gerichtsverfahren, bestens auskennen. Es gelingt ihnen aber auch Leser gezielt auf eine falsche Fährte zu locken, so dass die Spannung bis zum Ende aufrecht gehalten wird. Von mir gibt’s eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung und 5 Lese-Sterne.

Die Krimiserie mit dem Anwalt Rocco Eberhardt und dem Rechtsmediziner Justus Jarmer ist immer wider extrem spannend und zeitaktuell geschrieben. Das Autorenduo Tsokos und Schwiecker thematisiert gern Themen aus Politik, Gesellschaft, Rechtswesen und Medizin und verpackt diese in gut zu lesende Spannung. Im fünften Band ist es ein junger Homosexueller, der in einem Berliner Club einen Mord begangen haben soll. Sofortige Verhaftung und Durchsuchung seiner Wohnung durch den forschen Kommissar Berger und dessen Team verwundern, doch führt an einer Zelle in Untersuchungshaft kein Weg vorbei. Keine leichte Arbeit für den Rechtsanwalt und Verteidiger Rocco Eberhadt.
Atemlos und begeistert verfolgt man die Story mit ihren wechselnden Berliner Orten. Leseempfehlung!

„Der zweite Verdächtige“ hat mich von der ersten Seite an gepackt! Die Kombination aus spannendem Gerichtsthriller und authentischen Einblicken in die Rechtsmedizin funktioniert hier einfach perfekt. Man spürt sofort, dass Michael Tsokos und Florian Schwiecker absolute Profis auf ihrem Gebiet sind – das macht die Geschichte nicht nur glaubwürdig, sondern auch richtig fesselnd.
Die Charaktere, allen voran der Strafverteidiger Rocco Eberhardt, wirken realistisch und greifbar. Besonders gut gefallen hat mir, dass neben der spannenden Handlung auch moralische Fragen rund um Schuld, Gerechtigkeit und Wahrheit aufgegriffen werden. Dadurch bekommt der Thriller noch mal eine extra Tiefe.
Der Fall selbst war clever aufgebaut, mit einigen Wendungen, die ich so nicht habe kommen sehen. Dazu kommt der angenehme, flüssige Schreibstil, der einen regelrecht durch die Seiten treibt.
Für mich ein absoluter Pageturner und eine klare Leseempfehlung für alle, die Justizthriller mit echtem Insiderwissen und Nervenkitzel lieben!

Schnappatmung bei Gericht
Wie auch die vorherigen Bände der beiden Autoren Schwieker und Tsokos, so steht auch dieser Fall in nichts nach und hat mir wieder sehr gut gefallen.
Ich bin vom Schreibstil sehr begeistert "kurz, präzise, aufs Wesentliche beschränkt" und auch die Zeit- und Ortsangaben finde ich großartig und sehr hilfreich.
Der aufmerksame Leser kann natürlich wieder mitermitteln und der Täter ist dann keine große Überraschung mehr (diesmal hatte meine Vermutung gepasst), auch wenn es zum Schluss doch überraschend war.
Ich habe das Buch in einem durchgelesen und habe mich selber im Gerichtssaal sitzen sehen und das Geschehene quasi live mitverfolgt (so spannend war das).
Manchmal liegt der Schlüssel ganz wo anders versteckt, als man denkt und ich hoffe sehr, dass das jetzige Ende nicht das Ende ist was... das kann es nicht gewesen sein, oder doch so etwas wie die Sache mit dem Schnürsenkel (der Leser wird es verstehen), ja, das passt besser (für mich zumindest)
Natürlich hat Rocco Eberhardt auch diesen Fall bravourös gemeistert und für die ein oder andere Schnappatmung bei Gericht gesorgt.
Von mir eine absolute Leseempfehlung, so müssen Krimis (m.M.) nach geschrieben werden. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und einen weiteren spannenden Fall
5*
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