
Sensibel
Über moderne Empfindlichkeit und die Grenzen des Zumutbaren
von Svenja Flaßpöhler
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Erscheinungstermin 20.10.2021 | Archivierungsdatum 07.03.2022
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Zum Inhalt
»Sensibilität ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Im Kampf um Anerkennung unterdrückter Gruppen spielt sie eine wichtige Rolle. Aber sie kann auch vom Progressiven ins Regressive kippen. Über...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Hardcover |
ISBN | 9783608983357 |
PREIS | 20,00 € (EUR) |
SEITEN | 208 |
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

„Sensibel“ von Svenja Flaßpöhler ist eine sehr gute Ausarbeitung des aktuellen Zustands unserer Gesellschaft dar. Es ordnet sich aktuell Alles neu. Die alten Vorbilder und Leitlinien haben ausgedient. Dieser Zustand sorgt dafür, dass zur Zeit die Nerven blank bei den Menschen blank liegen na die Neufindung der zu gehenden Pfade nur mit großer Empathie und Sensibilität zu finden sind.
Das Buch hat sehr gute Ansätze, die jedoch auf Grund des gewählten Themas zur schweren Kost zählt.

Ein super Buch um die Diskussionskultur anzuheizen. Es ist unheimlich wichtig sein eigenes Verhalten zu reflektieren. Man muss raus aus seiner eigenen Bubble, weg von der heutigen angesagten „Cancelculture“ hinzu mehr Selbstreflexion, demokratisches Verständnis und verändertes Verhalten in Diskussionen. Vor allem die verschiedenen Thematiken haben mich unheimlich interessiert! Als Beispiele können Rassismus, Inklusivität der Sprache, Emanzipation und Probleme von Minderheiten genannt werden.

Ein wirklich spannendes Buch, das eine Linie zieht von verschiedenen Stadien und Realitäten der Sensibilität in der Gesellschaft. Als Beispiel benennt die Autorin einen Soldaten im Mittelalter und stellt diesem einen aufgeklärten Familienvater der heutigen Zeit gegenüber. Wie die Autorin auch verschiedene Ansichten unterschiedlicher Philosophen hinzuzieht, immer beide Seiten einer Medaille beleuchtet und dann in den heutigen Kontext stellt, finde ich auch sehr befriedigend zu lesen.
Ich kann dieses Buch definitiv weiterempfehlen - muss aber auch sagen, dass ich nicht mit allen Schlussfolgerungen übereinstimme. Bspw. ist die Autorin gegen das Gendern (zumindest meiner Interpretation nach) und ich stehe weder hinter den Gründen noch hinter dem Fazit.