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Café Katz - Der Tote in der Bibliothek
Der Tote in der Bibliothek
von Sylke Hörhold
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Erscheinungstermin 01.03.2025 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Der frühpensionierte Polizeipsychologe Franz Katz führt zusammen mit seiner Frau Luise ein Nachbarschaftscafé. Die Idylle wird jäh gestört, als seine Pflegetochter Amanda unter dem Verdacht verhaftet...
Vorab-Besprechungen
Schon das Cover macht Lust auf eine Tasse Kaffee oder Neles berühmten Capuccino. Ein Tischchen mit zwei Stühlen vor der Tür des gemütlich aussehenden Cafés – einladend. Das „Café Katz“ in Bautzen ist gedacht als Ort zum Klönen und Leute treffen, einen Kaffee genießen oder auch in einem Krimi stöbern. Die beschauliche Atmosphäre wird allerdings jäh gestört, als Franz Katz, ehemaliger Polizeipsychologe und seine Frau erfahren müssen, dass ihre inzwischen längst erwachsene und beruflich erfolgreiche Pflegetochter Amanda wegen Mordverdachts verhaftet worden ist. Ausgerechnet im historischen Bibliothekssaal der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften ist Prof. Rochardt ums Leben gekommen. Amandas Noch-Ehemann. Gestorben, weil ihm offensichtlich jemand Erdnusspulver in sein Notizbuch gestreut hatte. Rochardt war höchst allergisch auf Erdnüsse. In den Görlitzer Sammlungen sollte ein you-tube-Video gedreht werden, in dem der bekannte Professor über einen Schatz aus Napoleonischer Zeit reden wollte, den er (? – eher seine Noch-Ehefrau) entdeckt haben wollte. Ausgerechnet die eher schüchterne, zurückhaltende Amanda, die Leon wohl immer noch geliebt hat, auch wenn sie von ihm getrennt war, soll ihn nun ermordet haben? Franz und Luise können es nicht glauben, auch wenn sie zugeben müssen, dass die Indizien, die die Polizei veranlasst haben, Amanda zu verhaften, erdrückend sind. Gemeinsam mit ihren Freunden starten sie eigene Ermittlungen. Bis auf den neuen Leiter der Mordkommission kennt Franz noch fast alle Kollegen bei der Polizei, ist nach wie vor beliebt und kommt so an die ein oder andere Information, die andere nicht bekämen. Er kann später sogar offiziell als Berater fungieren, da Amanda zunächst mit niemandem redet. Franz findet über eine spezielle Gebärdensprache Zugang zu ihr. Nach und nach gelingt es ihm und Luise, von Amanda zu erfahren, was es mit den Briefen und dem angeblichen Schatz auf sich hat. Seine Alleingänge sind nicht ungefährlich, aber letztlich erfolgreich.
Ein unterhaltsamer cozy crime. Wer die Gegend nicht kennt, bekommt Lust, mal hinzufahren und wer Appetit auf „Frosé“ bekommen hat, kann das Rezept am Ende des Buches finden.
Schon das Cover macht Lust auf eine Tasse Kaffee oder Neles berühmten Capuccino. Ein Tischchen mit zwei Stühlen vor der Tür des gemütlich aussehenden Cafés – einladend. Das „Café Katz“ in Bautzen ist...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783910866232 |
PREIS | 16,90 € (EUR) |
SEITEN | 332 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Meinung: Schon das Cover hat mich magisch angezogen und sofort neugierig gemacht. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der frühpensionierte Polizeipsychologe Franz Katz, der gemeinsam mit seiner Frau Luise ein kleines, gemütliches Nachbarschaftscafé führt. Alles scheint seinen gewohnten Gang zu gehen – bis eine Tragödie das beschauliche Leben des Paares erschüttert: Ihre Pflegetochter Amanda gerät unter Verdacht, ihren Ehemann ermordet zu haben. Er starb unter mysteriösen Umständen während der Dreharbeiten im historischen Büchersaal der Görlitzer Sammlungen. Doch ist Amanda wirklich die Täterin? Oder steckt jemand anderes hinter dieser erschreckenden Tat?
Das klingt spannend, oder? Ich kann nur sagen: Lest es selbst!
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte entfaltet einen Sog, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Besonders beeindruckt haben mich die liebevoll gezeichneten Charaktere. Sie wirken authentisch und vielschichtig, sodass ich mich schnell mit ihnen verbunden fühlte.
Fesselnd fand ich auch, wie Amandas Familie und Freunde auf eigene Faust ermitteln und dabei immer tiefer in die Geheimnisse der Vergangenheit eintauchen. Ein weiteres Highlight war die Atmosphäre des Cafés. Die Beschreibungen sind so lebendig, dass ich es förmlich vor mir sehen konnte – den Duft von frisch gebrühtem Kaffee in der Luft, das leise Klappern von Tassen, das Murmeln der Gäste. Es fühlte sich an, als säße ich selbst dort und würde eine Tasse Cappuccino genießen, während ich das Geschehen beobachte.
Besonders gelungen ist die Mischung aus Spannung, Humor und Herzenswärme. Obwohl es sich um einen Kriminalfall handelt, bleibt die Geschichte fern von düsteren oder blutrünstigen Szenen. Stattdessen lebt sie von charmanten Figuren, klugen Dialogen und einer angenehmen Wohlfühl-Atmosphäre. Bis zum Schluss blieb es spannend, und ich hatte keine Ahnung, wer der wahre Täter war. Immer wieder überraschten mich unerwartete Wendungen.
Dieses Buch ist ein echter Geheimtipp für alle, die gerne miträtseln, dabei aber nicht auf Humor und Herzlichkeit verzichten wollen.
Eine klare Leseempfehlung!

Ein schöner, fast cosy Krimi aus der Lausitz.
Die Bibliothek in Görlitz spielt eine Hauptrolle. Die Kapitel beginnen mit Zitaten meiner liebsten englschen Krimiautorinnen. Es gibt Humor und eine verwickelte Geschichte.
Und doch hat mich das Buch nicht vollkommen begeistert. Vielleicht haben mich die Dialoge nicht wirklich berührt? Vielleicht hat die Autorin zu viel gewollt?
Gern versuche ich den nächsten Band der Reihe ...

Schon das Cover spricht mich an, da ich Katzen liebe und auch solch romantische Cafés in meiner Stadt vermisse.
Ganz zu Beginn war mir die Sprache für einen Krimi zu poetisch, fast schon schwülstig, aber das legte sich zum Glück schnell. Die Sprache war dann flüssig zu lesen und enthielt nur einige wenige kleine Sprachfehler, die nicht weiter störten.
Die Atmosphäre im Café Katz fand ich durchweg wunderbar. Wie gerne wäre ich auch Teil eines solchen Cafés.
Der Schauplatz des Verbrechens war einmalig - ich muss unbedingt einmal nach Görlitz reisen und mir diese tolle Bibliothek ansehen.
Die Geschichte war spannend, mit den Ermittlungen der Polizei und den Privatermittlungen des Teams Café Katz. Der Leser kann mitfiebern, wer von den vielen Verdächtigen nun der Täter ist (oder waren es etwa mehrere?). Besonders pikant ist dabei auch Jordan, der im Team Polizei immer querschießt.
Auch wenn einzelne Punkte nicht ganz glaubwürdig waren, war die Geschichte insgesamt in sich stimmig und die Auflösung passte. Ein paar lose Enden gab es zwar zum Schluss noch, z.B. die Information, woher der Täter immer die Polizeiinformationen hatte, diese waren aber nicht wirklich störend.
Insgesamt hat mich dieser Krimi mit sympathischen Protagonisten gut unterhalten.

Rezension zu Café Katz – Der Tote in der Bibliothek von Sylke Hörhold
Mit Café Katz – Der Tote in der Bibliothek präsentiert Sylke Hörhold einen charmanten, klugen und atmosphärischen Rätselkrimi, der sich als liebevolle Hommage an die klassische britische Krimiliteratur versteht. Eingebettet in die pittoreske Kulisse von Görlitz, überzeugt dieser Krimi mit scharfem Witz, liebenswert-skurrilen Figuren und einer raffinierten Handlung, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
Inhalt & Atmosphäre
Franz Katz, einst Polizeipsychologe, genießt seinen Ruhestand mit seiner Frau Luise und betreibt ein gemütliches Nachbarschaftscafé – bis die Idylle abrupt zerstört wird: Seine Pflegetochter Amanda wird verhaftet, weil sie angeblich ihren Ehemann, einen prominenten YouTube-Professor, ermordet hat. Der Wissenschaftler kam unter mysteriösen Umständen während Filmaufnahmen im historischen Büchersaal der Görlitzer Sammlungen ums Leben.
Doch die Café-Katz-Familie ist sich sicher: Amanda ist unschuldig! Kurzerhand beschließen Franz, Luise und ihre Freunde, den Fall auf eigene Faust zu lösen. Was folgt, ist eine ebenso spannende wie unterhaltsame Detektivarbeit, die tief in die Vergangenheit, die Geheimnisse der Bibliothek und die persönlichen Schatten von Franz Katz führt.
Die Atmosphäre ist eine wunderbare Mischung aus britischem Cozy Crime, lokaler Görlitzer Geschichte und klassischer Whodunit-Spannung. Besonders die Schauplätze – von der urigen Bibliothek mit ihren verborgenen Schätzen bis zum heimeligen Café – verleihen dem Roman einen besonderen Charme.
Charaktere & Humor
Franz Katz ist ein herrlich unkonventioneller Ermittler: ein brillanter Denker mit trockenem Humor, der sein kriminalpsychologisches Gespür nicht ablegen kann. Unterstützt wird er von seiner tatkräftigen Frau Luise, einer Frau mit Herz und Verstand, die mehr als einmal die Fäden in der Hand hält. Die Nebenfiguren – von treuen Stammgästen bis hin zu skurrilen Verdächtigen – bereichern die Geschichte mit Humor und Wärme.
Ein besonderes Highlight ist der feine Wortwitz, der sich durch den ganzen Roman zieht. Das Zusammenspiel der Figuren, ihre Eigenheiten und die humorvollen Dialoge erinnern an die besten Werke von Agatha Christie oder die britischen Krimiklassiker à la Dorothy L. Sayers.
Spannung & Krimirätsel
Der Kriminalfall selbst ist raffiniert konstruiert und voller Wendungen. Trotz humorvoller Szenen bleibt die Spannung hoch, denn das Netz aus Verdächtigen, Motiven und Indizien wird immer komplexer. Besonders gelungen ist die Mischung aus psychologischem Tiefgang und klassischem Rätselkrimi: Die Motive der Figuren sind tiefgründig, und Franz Katz muss nicht nur Indizien verfolgen, sondern auch in die Psyche der Verdächtigen eintauchen.
Das Finale zwischen Bücherregalen und versteckten Geheimnissen hält einige überraschende Enthüllungen bereit – und sorgt für ein rundum gelungenes Lesevergnügen.
Fazit
Café Katz – Der Tote in der Bibliothek ist ein Krimi, der mit Charme, Witz und cleverer Spannung begeistert. Fans klassischer Whodunit-Geschichten und Cozy Crime werden diesen humorvollen, intelligenten Rätselkrimi lieben – am besten mit einer guten Tasse Tee oder Cappuccino genießen!
Bewertung: ⭐⭐⭐⭐⭐ (5/5)
Ein wunderbar atmosphärischer Krimi mit skurrilen Charakteren, feinem Humor und einem klugen Kriminalfall – perfekt für Fans britischer Krimikunst!

Ein sehr packendes Buch. Mich hat es von Seite eins an gefesselt und würde immer spannender. Das Ende kam anders als erwartet. Klare Empfehlung

Noch ein Toter in der Bibliothek
Polizeipsychologe Franz Katz wurde bei einer Geiselnahme so schwer verletzt, dass er vorzeitig in Pension gehen musste. Zusammen mit seiner Frau Lu betreibt er jetzt ein Nachbarschaftscafé, das für seinen Drachen-Cappuccino berühmt ist. Seit kurzem lebt auch Pflegetochter Amanda wieder in der Nähe, nachdem sie ihren untreuen Ehemann verlassen hat. Umso überraschter sind Lu, Franz und das Team vom Café Katz, als Amanda ihren Gatten, der als eine Art Indiana Jones in den Sozialen Medien berühmt ist, in die Görlitzer Sammlungen, ihren aktuellen Arbeitsplatz, einlädt. Dort, im historischen Büchersaal im Barockhaus, wollen der Geschichtsprofessor und seine Noch-Ehefrau Amandas spektakuläre Entdeckung präsentieren: Napoleons Briefe, die zu seiner in der Region verschollenen Kriegskasse führen sollen. Wer rechnet damit, dass der YouTuber plötzlich vor laufender Kamera zusammenbricht und stirbt? Und wo sind die kostbaren Briefe?
„Café Katz-Der Tote in der Bibliothek“ ist der Auftaktband zu Sylke Hörholds neuer Krimireihe mit dem frühpensionierten Polizeipsychologen Franz Katz als Hauptcharakter. Für mich war es das erste Buch der Autorin,
Der Titel erinnert nicht von ungefähr an einen Krimiklassiker von der Grand Dame of Crime, Agatha Christie. Hier wie dort kommt es überraschend zu einem Todesfall in einer Bibliothek, wobei hier die Gemeinsamkeiten auch schon enden. Jedes Kapitel beginnt mit dem Zitat eines berühmten Schriftstellers, darunter einige britische Krimiautoren.
Die Ehefrau des Toten gerät schnell ins Visier der Kripo. Als Amanda einen Fluchtversuch unternimmt und jede Aussage zum Fall verweigert, kommt sie in Untersuchungshaft. Franz Katz, obwohl noch schwer angeschlagen, eilt ihr zu Hilfe. Denn er ahnt, warum Amanda beharrlich schweigt,
Ich bin schnell in die Geschichte hineingekommen und habe mitgerätselt. Die Charaktere haben mich überzeugt, ob Franz, Lu und Nele oder das Ermittlungsteam rund um Kriminalhauptkommissar Lukas. Einige etwas skurrile Protagonisten, wie Franz’ betagte, aber fitte Verwandtschaft, vervollständigen den „Figurenspiegel“. Sylke Hörhold schreibt locker und bildhaft. Zunächst mutete ihr Stil etwas steif an, aber dann habe ich mich rasch eingelesen.
Mir hat die Geschichte gut gefallen. Neben dem Kriminalfall habe ich einiges über die Region erfahren, in der ermittelt wird. Mein Interesse an den Görlitzer Sammlungen wurde geweckt. Ich werde sie mir bei nächster Gelegenheit anschauen. Wie es sich für einen Cozy Crime gehört, ist das Verbrechen eher unblutig. Die Auflösung war für mich schlüssig, nur eine Frage blieb offen. Ein paar Verwicklungen mehr, hätten der Spannung gutgetan und eine tüchtige Prise Humor würde mir auch noch gefallen.
Die Rezepte am Buchende klingen lecker, ich werde sie mit Sicherheit noch ausprobieren.
Ich habe mich im Café Katz wohlgefühlt, die sympathische Gesellschaft und die angenehme Atmosphäre genossen. Beim nächsten Fall bin ich wieder dabei.
Ich vergebe gut vier Sterne und eine Leseempfehlung an alle Fans von Cosy Crime mit Lokalkolorit.

Franz Katz ist pensionierter Polizeipsychologe und betreibt zusammen mit seiner Frau ein kleines Café, das für seinen besonderen Capuccino berühmt ist. Seit einiger Zeit lebt ihre ehemalige Pflegetochter in der Nähe, die ihren Gatten verließ. Das Ganze spielt im beschaulichen (wirklich hübsch die Stadt!!) Görlitz. Als Amandas Mann auftaucht, bricht er im Museum zusammen und stirbt. Hat Amanda etwas damit zu tun? Katz fängt an zu ermitteln.
Der Auftakt zu einer neuen Görlitzer Krimireihe ist wunderbar. Skurrile, leicht kauzige Gestalten bevölkern den Krimi, Katz ist angeschlagen und doch genial und die Café-Umgebung mischt mit. Ein Cosy-Krimi zum Miträtseln, der einfach Freude beim Lesen bereitet!