
Ja, Schnecke, ja
Roman
von Jan Snela
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Erscheinungstermin 15.02.2025 | Archivierungsdatum 22.03.2025
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Zum Inhalt
SWR-Bestenliste März 2025
»Wie lange es noch diesem Wahnsinn standhält, das an und für sich ja wohl standhafte Haus?«
Jan Snela erzählt in seinem Roman von dem großen Durcheinander, in dem wir stecken: wir Menschen, wir Tiere, wir Pflanzen. Davon, wie wir einander begegnen können. Und von der Liebe in ihren mannigfaltigen Spielarten: zwischen einem Mann und einer Frau, zwischen Robotern, Menschen und anderen Lebewesen, zwischen östlicher und westlicher Tradition.
»Jan Snelas eigentliches Thema ist die Sprache, die er wählt – oder die ihn wählt – für diese Geschichte aus der fantastischen Welt eines einsam in seinem Zimmer zurückgelassenen Dichters epischer Kurznachrichten. Kaum ein anderer Autor seiner Generation schafft es, Poesie und Komik so miteinander zu verquicken, dass sie auch noch identisch sind.« Katja Lange-Müller
Dass es Amanda an die japanische Frauenuniversität nach Nara zieht, um eine außergewöhnliche Schneckenart zu untersuchen, ist ihrem Freund Hannes suspekt. Die Elysia Marginata kann sich von ihrem Körper trennen, und auch Hannes fühlt sich, alleingelassen mit Amandas Mäusen Isidor und Isadora, wie ein abgeworfenes Schneckenglied. Flieht Amanda vielleicht gar vor ihrer gemeinsamen Zukunft? Lieber nicht zu viel darüber nachdenken. Stattdessen: Überlange Textnachrichten an Amanda, die Mäuse ignorieren, das Haus nicht verlassen. Die verfahrene Situation ändert sich erst, als Hajo in Hannes‘ Leben tritt, dessen Zuneigung aber eigentlich dem Mäusepaar gilt ... Mit einem glänzenden Sinn für Humor entlockt Jan Snela der Sprache – mal in fluffiger Haibun-Prosa, mal in betörenden Haiku-Miniaturen – die ihr innewohnende Fantasie und erkundet, welche bemerkenswerten Antworten auf die großen Fragen unserer Gegenwart sich hinter dem Geheimnis von Augenblick und Vergänglichkeit verbergen.
»Hier will einer partout nicht akzeptieren, dass der Alltag grau ist.« Jan Wiele, FAZ zu »Milchgesicht«
»Eine kleine Revolte gegen die Festgefahrenheit des Lebens« Leo Schwarz, Die Zeit zu »Milchgesicht«
SWR-Bestenliste März 2025
»Wie lange es noch diesem Wahnsinn standhält, das an und für sich ja wohl standhafte Haus?«...
Vorab-Besprechungen
Bitte nicht vor dem 15. Februar 2025 besprechen.
Bitte nicht vor dem 15. Februar 2025 besprechen.
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783608962406 |
PREIS | 26,00 € (EUR) |
SEITEN | 416 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Was für ein außergewöhnliches Buch! Ja, Schnecke, ja hat mich vor allem durch den einzigartigen Schreibstil begeistert – poetisch, verspielt und mit einem wunderbaren Sinn für Humor. Jan Snela jongliert mit Sprache auf eine Weise, die selten ist: mal in haibunartiger Prosa, mal in Haiku-Miniaturen. Diese Mischung verleiht dem Roman eine ganz besondere Atmosphäre, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat.
Die Geschichte selbst ist ebenso ungewöhnlich wie der Stil. Amanda reist nach Japan, um eine seltene Schneckenart zu erforschen, die sich von ihrem Körper trennen kann – eine Metapher, die sich durch den ganzen Roman zieht. Ihr Freund Hannes bleibt zurück und fühlt sich selbst wie ein abgeworfenes Schneckenglied, verloren in überlangen Nachrichten an Amanda, vernachlässigten Mäusen und einer wachsenden Isolation. Doch dann tritt Hajo in sein Leben, der eigentlich nur Augen für die Mäuse hat, aber dennoch etwas in Hannes verändert.
Was mich besonders fasziniert hat, ist die Art, wie der Roman zwischen Melancholie und absurdem Humor balanciert. Die Geschichte selbst ist teils skurril, teils tiefgründig, und genau diese Mischung macht sie so lesenswert. Einzig die Handlung selbst ist manchmal etwas schwer greifbar – es ist weniger eine lineare Erzählung als vielmehr ein sprachliches Experiment.
Insgesamt ein faszinierendes Buch mit einem brillanten Schreibstil, das sich von der Masse abhebt. Wer Lust auf etwas völlig anderes hat, wird hier definitiv fündig. 4 von 5 Sternen!

„Ja, Schnecke, ja“ von Jan Snela war für mich eine außergewöhnliche Leseerfahrung. Der Roman verbindet auf poetische und oft skurrile Weise verschiedene Erzählstränge, in denen Liebe, Menschlichkeit und die Grenzen zwischen Lebewesen verschwimmen. Besonders beeindruckt hat mich die kunstvolle Sprache, die zwischen Poesie und Humor pendelt und das Lesen zu einem echten Genuss macht.
Allerdings fiel es mir stellenweise schwer, der Handlung zu folgen, da der Stil sehr verspielt und anspruchsvoll ist. Wer klassische Erzählstrukturen erwartet, könnte sich hier schwer tun. Doch genau das macht auch den Reiz des Buches aus – es fordert heraus und regt zum Nachdenken an.
Bewertung: 4 Sterne
Ein Buch für alle, die sprachliche Experimente lieben und sich auf eine außergewöhnliche literarische Reise einlassen möchten! 😊