Den Bach rauf

Eine Kursbestimmung

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Erscheinungstermin 16.01.2025 | Archivierungsdatum 01.02.2026

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Zum Inhalt

Den Mut wiederfinden

Die Zeiten sind sehr anspruchsvoll und fordern von vielen viel. Die Nachrichten oft schlecht, die Aussichten nicht besser. Aber müssen wir in der Sorge und Trübsinn verharren? Was gibt Anlass zu Hoffnung, Zuversicht? Und warum sprechen wir nicht über Perspektiven?

Robert Habeck will mit seiner Schrift Orientierung geben. Er analysiert, wie wirtschaftliche Prosperität die Voraussetzung von Freiheit ist, wie wir die soziale Marktwirtschaft erneuern und wie wir die Fundamente der Gesellschaft stärken, was das Land stark gemacht hat und was wir wieder brauchen, um die Mutlosigkeit zu überwinden, die Gesellschaft zu versöhnen und wieder nach vorn zu schauen. Wir können den Bach raufgehen – dieses Buch zeigt den Weg.

Den Mut wiederfinden

Die Zeiten sind sehr anspruchsvoll und fordern von vielen viel. Die Nachrichten oft schlecht, die Aussichten nicht besser. Aber müssen wir in der Sorge und Trübsinn verharren? Was...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783462008968
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 144

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Das neue Buch von Robert Habeck ist sehr gut zu lesen, sehr informativ. Es werden Hintergründe erläutert und gute Ideen vorgestellt. Dieses Buch sollte von denen gelesen werden, die Robert Habeck und seiner Partei sehr kritisch gegenüber stehen, es ist aber anzunehmen, dass es mehrheitlich von Menschen gelesen wird, die seiner Politik gegenüber positiv eingestellt sind. Schade, denn er bringt überzeugende Argumente für eine europafreundliche und klimafreundliche Politik. Ich werde das Buch sehr gerne empfehlen,

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Robert Habeck macht mir Mut mit dem Büchlein.
Ohne die Probleme klein zureden, benennt er sie, zeigt auch auf, wo er selbst oder die Koalition Fehler gemacht haben.
Dazu sagt er einen Satz, den ich voll und ganz unterschreiben kann: Ich erwarte von Politikern nicht, daß sie keine Fehler machen, sondern daß sie zu ihren Fehlern stehen und versuchen, es besser zu machen.
Mir scheint, da ist Habeck als Mensch und Politiker eine seltene Spezies. Wen ich anfange, aufzuzählen, welche Politiker ihre Fehler bis heute abstreiten (z. B.: Spahn, Scheuer, Aiwanger etc. etc.) oder sich nicht erinnern können (z. B. Olaf Scholz etc.), wird diese Rezension viel zu lang.
Dazu spricht er mir aus der Seele, daß wir Deutschen ein Volk der Jammerer sind (meine Worte, nicht seine). Anstatt darauf zu gucken, wie gut es uns geht - vor allem verglichen mit anderen Ländern -, schauen wir nur darauf, was uns fehlt. Und natürlich sind immer andere schuld, im Zweifel die Politiker.
Ich hätte nie gedacht, daß ich das mal sage, aber: so einen Menschen wünsche ich mir als Bundeskanzler. Lieber ein „Kinderbuch Autor“ als einen skrupellosen Blackrock Manager.
Bitte lest dieses Buch! Ich empfehle es von Herzen.
Das Hörbuch wird wunderbar vorgelesen von Johannes Steck. Großartig!

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Robert Habeck fasst hier auf knappen 100 Seiten seine in den letzten Monaten und Jahren geäußerten Positionen zu verschiedenen Themen zusammen und formuliert eine Empfehlung zur Zuversicht als Grundlage der allgemeinen Handlungsweise in der Gegenwart wie in der ungewissen Zukunft. Er gibt sich dabei menschlich fehlbar und fordert ein gewisses Bewusstsein für die Eigenverantwortung als Politiker wie auch als Bürger. Politisch erkennt er den Populismus, angefacht durch den um sich greifenden Pessimismus, als stärksten Feind der Demokratie und fordert zum Kampf gegen dessen zersetzende Kraft auf. Dabei ist eine gewisse Dringlichkeit, auch losgelöst vom nahen Wahltermin, zu spüren und auch der Wunsch sich und das eigene Handeln zu erklären. Den gegenwärtigen Debatten und Kräfteverhältnissen entspricht er mit dem thematischen Einstieg, einer persönlichen Definition des Heimatbegriffes. Neues über die Positionen des grünen Kanzlerkandidaten erfährt der Leser nicht, aber die beständige Betonung der Folgen des Klimawandels und der unbedingten Notwendigkeit von drastischen Maßnahmen im Umgang mit dessen Folgen ist für den baldigen Wähler beruhigend. Als "Nutzbuch" ist seine Positionsbestimmung stringent und klar. Auch wenn Robert Habeck die Bedeutung eines Wahlprogramms anzweifelt und das Tun betont ist "Den Bach rauf" nichts anderes als ein ausformuliertes Wahlprogramm mit persönlichem Anstrich und einem Fokus auf den gelungenen Projekten der vorzeitig gescheiterten Ampelregierung. Hervorzuheben ist, dass Habeck ohne persönliche Angriffe auskommt, nie indiskret wird und damit den Regeln einer höflichen Debattenkultur folgt.

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Robert Habeck ist ein Mann mit Werten. In diesem Buch beschreibt er sehr sachlich und ruhig wichtige Themen. Er gibt Aussicht auf Chancen, Perspektiven und macht Mut. Ein integres Buch, dass mir so manche Entscheidung leichter gemacht hat.

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Robert Habeck blickt zurück auf die letzten Jahre, und scheut sich dabei auch nicht eigene Fehler einzugestehen. Er bietet gleichzeitig einen Ausblick darauf, was kommen kann, und schafft es dabei Hoffnung zu machen. Lesenswert!

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Ein sehr starkes Buch, das Hoffnung macht in schwierigen Zeiten.
Aufgrund der Kürze ist das Buch natürlich keine umfassende Biographie oder auch Analyse der deutschen Politik und Politikgeschichte. Dennoch vermag es Robert Habeck auf wenigen Seiten die Hintergründe seiner Argumente fundiert darzulegen, seine Gedanken und Anregungen dazu überzeugend zu vermitteln und eine gehörige Portion Hoffnung zu schüren. Besonders die Einblicke in Momente, in denen Habeck Zweifel, Besorgnis oder gar Angst verspürt hat, machen das Buch zu einem sehr authentischen Erlebnis. Auch der verständliche Sprachstil sorgt dafür, dass die Inhalte zugänglich und im Vergleich zu vielen anderen politischen Texten barrierearmer sind.
Überzeugt auf ganzer Linie; politisch und menschlich.

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Ein ehrliches, informatives Buch. Es erklärt, warum die Situation so ist. wie sie ist, was die Ampel versucht hat und was man besser machen könnte. Viele der politischen Entscheidungen der letzten Jahre verstehe ich jetzt besser. Nach der Lektüre glaube ich, dass eine Kombination aus wirtschaftlichem Wohlstand, sozialer Gerechtigkeit und Schutz unserer Lebensgrundlagen möglich ist. Dieses Buch sollte viele Leser finden, dann hätte Populismus wahrscheinlich keine Chance mehr.

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Robert Habeck gewährt mit seinem Buch einen kurzweiligen, teilweise aber auch ernüchternden Einblick in den Berliner Politikbetrieb. Man merkt schnell, dass es sehr persönliche Gedanken und Empfindungen sind.

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Im Grunde das Parteiprogramm der Grünen nochmal ausführlich dargestellt und erläutert, um positiv in die Zukunft zu schauen und
Dinge in unserem Land anzupacken.
Herr Habeck äußert sich auch selbstkritisch über die Zeit der Ampelregierung, mögliche eigene Fehler (z.B.: beim Heizungsgesetz und den Fehlinformationen, die darüber kursierten), verteidigt aber auch seine Errungenschaften (Sicherstellung der Wärmeenergie über den Winter nach
dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine).
Der Autor gibt sich sympathisch und bürgernah, auch der Literaturwissenschaftler wird erkennbar.
Zum Schluss wird es persönlich, wenn Habeck die Bedrohungen schildert, denen er und seine Familie zunehmend ausgesetzt sind (Vorfall Hallig Hooge).
Interessante Kursbestimmung mit möglichen Lösungsansätzen und Vorschlägen, die Zukunft (trotz aller Probleme) zu gestalten.
Im Hinblick auf die Bundestagswahl 2025 ein wichtiger Titel.

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Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Kanzlerkandidat und Buchautor, hat ein neues Buch geschrieben. Schon am Titel erkennt man den Optimismus, den Robert Habeck hier vermitteln möchte. Die Zeiten, ich schreibe dies Anfang Februar 2025, sind düster, Neuwahlen stehen an, man weiß nicht, was kommen wird, da braucht es einen Silberstreifen am Horizont.

Robert Habeck ist für mich nicht nur sympathisch, sondern auch klug, kompromissbereit, kompetent und integer, er hat Visionen, die mich ansprechen, er weiß komplexe Sachverhalte gut zu vermitteln und er verfällt nicht dem Populismus, der leider derzeit umgeht. Er gibt viele Fakenews um ihn und seine Politik, er muss Hass und Hetze aushalten, und gibt dennoch nicht auf, im Gegenteil, für ihn zählt offenbar jetzt erst recht.

Dies kann man auch diesem Buch entnehmen. Er zieht nicht nur Bilanz, sondern gibt auch Fehler zu, benennt, wie man es hätte besser machen können, sieht aber auch, dass man nicht immer alles vorausahnen kann, man auch Kompromisse eingehen muss. Zeigt auf, wo gute Dingen gelungen sind, und wie man, vielleicht noch besser, in die Zukunft starten könnte. Denn die Zukunft ist etwas, was man immer im Blick haben muss, nicht nur für spätere Generationen, sondern auch für uns selbst, denn wir leben ja nicht nur heute.

Mir gefällt auch gut, dass er, auch negative, Beispiele bringt und Geschichten erzählt, die ihm selbst passiert sind. Und dass er Lösungen sucht, die gemeinsam angegangen werden können, denn auch die Probleme betreffen ja alle. Man muss es nur wollen, miteinander sprechen und eben auch mal Kompromisse finden. Das kann anstrengend sein, aber auch befriedigend. Und manchmal eben auch etwas erzeugen, was nur halbgut ist, aber besser, als gar nichts gemacht zu haben.

Ich finde, dieses Buch sollte jeder lesen, auch, wenn man kein Fan Robert Habecks ist. Einfach mal den Mann selbst sprechen lassen, statt nur die anzuhören, die über ihn sprechen, wäre doch eine Option, oder? Vielleicht wandelt sich die Einstellung ja, zumindest etwas? Wer Robert Habeck sowieso schon mag, erhält vielleicht ein paar neue Argumente, auch gegen Populisten und Demokratiefeinde.

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"Den Bach rauf: Eine Kursbestimmung" von Robert Habeck ist ein eindrucksvolles und hochaktuelles Buch, das die politischen Geschehnisse der letzten Jahre analysiert und Bilanz zieht. Habeck zeigt sich selbstkritisch und rechtfertigt sein Handeln sachlich und uneitel. Seine Vision, wirtschaftlichen Wohlstand mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden, zieht sich durch das gesamte Buch. Habeck bietet klare und realistische Lösungsansätze und vermittelt Hoffnung auf vernünftige Lösungen. Trotz einiger ambitionierter Vorschläge wird das Buch als erfrischend und notwendig beschrieben. Ein Must-Read für alle politisch Interessierten.

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In ,,Den Bach rauf” reflektiert Robert Habeck die letzten Jahre die er als Wirtschaftsminister in der Politik mitgewirkt hat und nimmt die aktuellen Probleme und Schwierigkeiten des Landes in den Blick. Dies tut er auf sehr verständliche Art und Weise indem er viele Beispiele und Metaphern verwendet um Sachverhalte besser darzustellen. Dadurch lässt sich das Buch trotz des eher ,,trockenen” Politikthemas einfach lesen und verstehen.
Robert Habeck schafft es gut die Probleme dieses Landes, die Rolle Europas und Deutschland als Teil dessen zu skizzieren und bietet teils auch gute Lösungsvorschläge. Was mir weiter positiv aufgefallen ist, dass er sich nicht zu schade ist Fehler offen zuzugeben. Dies lässt ihn für einen Politiker sehr nahbar und menschlich wirken und hat meine Meinung verstärkt, dass er der geeignetste Kanzlerkandidat bei dieser Wahl ist.
Ich empfehle dieses Buch allen, die an der aktuellen politischen Lage interessiert sind und sich ein besseres Bild von Habeck und seiner Politik machen wollen.

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Den Eindruck eines abgebrühten Polit-Profis, an dem alles abprallt, macht Robert Habeck auch nach zwei Jahrzehnten in der Politik eigentlich nicht. Und als Angehöriger einer Generation, die noch Erinnerungen an die Grünen auch in ihrer frühen Phase haben dürfte, dürfte ihm das Bedürfnis, alles auszudiskutieren, nicht ganz fremd sein. In seinem Wahlkampf setzte er auch auf "Gespräche am Küchentisch" als Format, mit Menschen ins Gespräch über ihren Alltag und ihre Probleme zu kommen. Sein Buch "Den Bach rauf" ist auch so zu verstehen - ein Monolog zwar, aber einer, der auch ein bißchen Erklärungs- und Rechtfertigungsbericht eines Vielgescholtenen ist. Nach dem Motto: Lasst uns doch mal miteinander reden.

Es geht, natürlich, um die Koalition und ihre Streitigkeiten, die Herausforderungen, gerade auch für die Wirtschaft, Ukraine-Krieg und Energiepreise, die Projekte, die Habeck viel Ärger einbrachten, gerade auch durch Indiskretionen des Koalitionspartners. Da sind dann auch durchaus Verletzungen spürbar über Anfeindungen, auch persönlicher Art, über Hass im Netz, der auch ans Persönliche geht. Ein bißchen scheint es, als werbe der Autor: Leute, habt mich doch auch ein bißchen lieb.

Habecks Buch ist auch ein Appell, nach Gemeinsamkeiten und Verbindendem zu suchen, in einer Zeit, in der in daueraufgeregten Sprechblasen vor allem der Streit im Vordergrund steht. Eine Diskussion über einen Wertekompass, auch in der Politik, um die Frage: In was für einem Land wollen wir leben? Gerade vor dieser Wahl, angesichts der Debatten der letzten Wochen, ist das eine Frage, auf die die Leser*innen und insbesondere die Wähler*innen sehr schnell eine Antwort finden müssen. Ist Habecks Buch dabei eine Entscheidungshilfe? AfD-Wähler werden es vermutlich nicht im Bücherschrank haben. Als einstiger Kinderbuch-Autor dürfte Habeck um die Wichtigkeit von Mutmach-Büchern wissen, die Kinder stärken. Dieses Buch ist gewissermaßen ein Mutmach-Buch für Erwachsene, ohne sie dabei zu bevormunden.

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Robert Habeck ist, auch unabhängig davon ob man hinter der Politik der Grünen steht oder nicht, ein beeindruckender Politiker. Selten habe ich einen Politiker, der noch aktiv im Amt ist, so reflektiert auf seine Entscheidungen und seine Arbeit zurückblicken sehen. Habeck gesteht Fehler ein, erklärt verständlich, verdeutlicht aber auch, was in den letzten Jahren gut lief.
Ich würde mir wünschen, dass mehr Politiker so auf ihre Amtzeit zurückblicken würden, statt einfach immer nur ihr übergroßes Ego zur Schau zu stellen.

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Was ich an Robert Habeck schätze und was sich auch durch dieses Buch zieht, ist seine Gabe, die Menschen direkt abzuholen, wo sie stehen und ihnen mit Verständnis zu begegnen. Das gelang ihm bei den Küchentischgesprächen und das gelingt ihm auch in diesem kurzen Büchlein, welches gerade durch seine Kürze wirklich jedem ans Herz gelegt werden kann. Gerade Menschen, die entweder noch unentschlossen ob ihrer Wahl sind oder auch Menschen, die auf keinen Fall grün wählen wollen, sollten wirklich einmal in dieses Buch schauen. Denn Robert Habeck zeigt hier, dass ihm die Probleme aller Bevölkerungsschichten nicht nur bewusst sind, sondern er sie auch versteht und bekämpfen will. Wir lesen hier in wirklich einfacher, für die breite Masse verständlicher Sprache, was getan werden muss und wo auch er Fehler gemacht hat. Viel zu selten liest man von Politikern, die Fehler zugeben und sie nicht einfach nur anderen in die Schuhe schieben. Eine politische Schrift ohne Selbstbeweihräucherung oder Diffamierung anderer ist wirklich eine Wohltat.

Mir gibt dieses Buch Hoffnung. Hoffnung auf eine Zukunft, die sich zu leben lohnt, auf eine Politik, die sich kümmert und auf Menschlichkeit. Ich hätte dieses Buch gerne meiner Mutter gegeben, die aber leider sehr unerwartet verstarb.

Ich wünsche diesem Buch viele Leser und Robert Habeck die Möglichkeit zu beweisen, was hinter seinen Worten steckt.

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Er hat recht Und er macht einen guten Job .Auch als Autor. Und Zuversicht im
kompetenten Umfeld macht Hoffnung.
danke !

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Ein Stück weit erklärt er die Politik der Ampel-Regierung, ein Stück weit rechtfertigt er sie. Nicht ganz zu Unrecht, denn es gab Erfolge, sogar wichtige. Aber sie gingen im Streit und seiner Wahrnehmung als beherrschendes Thema sang- und klanglos unter.
Aber Robert Habeck geht noch einen Schritt weiter: Er redet über seine Fehleinschätzungen und Patzer, er gesteht ein, was er heute anders machen würde, er legt den Finger in die Wunden eigener und anderer versemmelter Baustellen in der Politik, nicht nur der letzten drei Jahre.

Er beschreibt auch einen Lernprozess und man spürt, dass er eine tiefe Sehnsucht verspürt, nach einem Umgang der Menschen untereinander, der ebenso von Lernprozessen, von Fehlerkultur und einem wertschätzenden Umgang geprägt ist.

Und er erklärt ausführlich die politischen Entscheidungsprozesse, wo es hakt, nicht schnell genug vorangeht, wie mühselig das Aushandeln ist, weil blockiert wird von irgendwelchen Seiten, nicht immer vom politischen Gegner, manchmal auch von eigentlich verbündeten Verbänden.
Er sucht aber auch Antworten auf die Fragen, warum es so anziehend auf Menschen wirkt, ihre Zukunft in der Verklärung einer Vergangenheit zu suchen, die nur im Rückblick besser war.

Ich habe das Buch teilweise gehört, teilweise gelesen. Und dabei vor allem festgestellt, dass hier ein Mensch schreibt, dem seine Mitbürger am Herzen liegen. Und einer, der eine Menge mehr Ahnung von komplexen Themen hat, als es ihm seine Kritiker zutrauen. Stattdessen wird er als "Kinderbuchautor" regelrecht beschimpft. (Was im Übrigen nur Leute tun können, die keine Ahnung davon haben, auf was man gerade bei Kinderbüchern alles achten muss, um dem Publikum nicht nur gerecht zu werden, sondern auch zu Spaß am Lesen und dem Wunsch nach Wissenserwerb zu führen.)

Schade fand ich, dass das Hörbuch nicht von Robert Habeck selbst eingelesen wurde, es klang ein wenig fremd und nicht so authentisch. Aber egal,das ist eher Jammern auf hohem Niveau.
So manches Mal habe ich gedacht, dieses Buch sei eigentlich nicht in erster Linie für LeserInnen gedacht, die sowieso schon grün wählen, sondern eher für solche, die noch nicht wissen, wen sie wählen wollen und auch für Anhänger von CDU/CSU oder FDP sehr hilfreich😉:

"Ich versuche, mich an die zu wenden, die nicht zufrieden mit mir sind. An die, die zornig oder verunsichert oder bedrückt sind, weil sie sich große Sorgen um ihre Zukunft machen: ob ihre vom Großvater gegründete Firma überlebt, ob die Energieversorgung durch Erneuerbare sicher ist, ob wir beim Klimaschutz ausreichend vorankommen, ob wir uns nicht mit der Unterstützung der Ukraine übernehmen.
Und dann passiert meist das, was so häufig im direkten Kontakt passiert: Ein normales Gespräch entwickelt sich, in dem einer dem anderen zuhört, antwortet, nachfragt. Natürlich führt es nicht unbedingt zu einer gleichen Sicht auf die Dinge. Aber man redet von Mensch zu Mensch.
Ich verstehe ein Problem besser, kann mir erklären lassen, was den Ärger auslöst, und kann selbst erklären, warum ich dies oder jenes getan habe. Das zeigt vielleicht, wie wir alle eine bessere Kommunikation untereinander hinbekommen können. Wir sollten uns als Menschen mit unseren Fragen, Skrupeln, Ängsten, Wünschen und Meinungen ernst nehmen, raustreten aus den Rollen unserer jeweiligen Gruppe. Die da oben. Die Ossis. Die Bayern. Die Grünen. Die Schwurbler. Die Radfahrer. Das ist alles falsch und nicht hilfreich. Denn hinter jedem Zorn stehen ja ein Leben, eine Enttäuschung oder zumindest enttäuschte Hoffnung. Der Sound der Selbstgerechtigkeit dröhnt in den eigenen Echokammern am hohlsten."

Es lohnt sich aber auch für alle, die noch auf der Suche nach Argumenten,

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Demokratie leben

Robert Habeck schreibt so, wie er spricht. Nicht so, wie ein typischer Politiker sich darstellt, nein. Eher so, wie es der Nachbar von nebenan oder ein guter Freund tun würde – offen und auch mal selbstkritisch mit einer gehörigen Portion gesundem Menschenverstand.

Nun, ich kenne diese Hassbotschaften, denen die Grünen ausgesetzt sind. Warum? Weil diese Hater in ihrer eigenen Blase leben, sie nicht über den Tellerrand hinausschauen wollen oder es vielleicht auch gar nicht können. Haben Teile unserer Gesellschaft verlernt, selbständig zu denken? Sich zu informieren? Haben sie es sich in unserer Demokratie, in der sie angeblich nicht leben, zu bequem gemacht?

Das Buch enthält nicht wirklich Neues und doch sind es so einige Gedanken, so einige Passagen, die Mut machen, denen ich viel abgewinnen kann. Wer sich für Politik, für Wirtschaft, für die Gesellschaft nicht nur in unserem Land, auch weltweit, interessiert und sich mit – wohlgemerkt seriösen - Informationen versorgt, der kennt vieles von dem, was Habeck anspricht. Ein Buch, das verständlich geschrieben ist und das sich flüssig liest. Er spricht etwa die vergangenen drei Jahre an, das umstrittene Gebäudeenergiegesetz, die überbordende Bürokratie, durchaus selbstkritisch, wie bereits erwähnt. Die Gaspreisbremse und wie alles anfing – ich habe die Nachrichten dazu stets verfolgt und weiß, dass er recht hat mit dem, was er jetzt, im Nachhinein, dazu schreibt. Deutschland ist sicher durch den Winter gekommen, wir wissen es. Alle haben an einem Strang gezogen.

Viele Themen brennen uns unter den Nägeln, seien es der Klimawandel oder auch die Skrupellosigkeit mancher Politiker, die der Stimmen wegen auch mit einer in Teilen gesichert rechtsextremistischen Partei kungelt und dann alles kleinredet, ja von sich weist und mit dem Finger auf andere zeigt, die er dann auch noch zu erpressen versucht. Der schon viel zu lange dauernde Angriffskrieg und die Autokraten, die Fremdenfeindlichkeit und… und … und… sind eines der vielen Themen, die er anspricht.

Er nennt sein Buch „Den Bach rauf“, dieses Buch soll den Weg dazu zeigen. Zunächst lässt er Margot Friedländer zu Wort kommen: „Schaut nicht auf das, was euch trennt. Schaut auf das, was euch verbindet.“ Ein schöner Einstieg ins Buch, aber auch ein schönes Schlusswort, wie ich finde.

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Obwohl ich kein Fan des Autors bin, hat mir das Buch dennoch gefallen. Einfach, weil es optimistisch gestaltet ist und Hoffnung in dunklen und kriesengebeutelten Zeiten geben will. Das mag ich und ich finde auch, dass die Welt das gerade braucht. Ich fand das Buch interessant und vielschichtig mit Tiefe. So gestaltete sich das Lesen auch kurzweilig und es wurden auch interessante Zusammenhänge erläutert. Ich empfehle es deshalb gerne weiter.

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Ein respektvoller, menschlicher Mann, mit einer Vision zum Wohle der Gesellschaft und ihrer Zukunft. Wir brauchen mehr dieser bedachten, nicht-populistischen Stimmen in unserer Regierung!!

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Dieses Buch habe ich wie viele andere benutzt, um mich vor der Wahl über die Kandidaten zu informieren. Robert Habeck hat hier ein kurzes und knackiges Bändchen vorgelegt, das sympathisch und ehrlich daherkommt

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Robert Habeck zieht Bilanz. Bilanz seines Politikerlebens, Bilanz der letzten Jahre in der Regierung. Dabei beleuchtet er Dinge, die ihm immer wieder vorgeworfen wurden, aber eben auch Dinge, die vielleicht nirgendwo so richtig erwähnt wurden, aber doch erfolgreich umgesetzt wurden. Es gab eben nicht nur Schatten, es gab auch Dinge, die das Land voran gebracht haben.

Gleichzeitig macht er sich Gedanken um die politischen Umgangsformen und dem Miteinander im Land. Er ruft auf in den direkten Kontakt zu gehen, anstatt im Internet aufeinander einzuschlagen. Mir hat dieses kurze Buch gut gefallen. Es ist ist durchaus kritisch aber auch optimistisch. Den Kopf in den Sand stecken wird unsere Probleme nicht lösen. Und die Welt dreht sich weiter, ein Zurück in alte Zeiten wird es nicht geben, nicht bei uns und nicht in der Welt.

Ich kann das Buch durchaus empfehlen, auch um etwas positiver auf die Zukunft zu schauen.

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Ehrlich, ehrlicher, Robert Habeck. In seiner Kurstbestimmung findet Habeck einfache Worte für schwierige Themen und bringt einen zum Nachdenken über die Welt und wie wir sie für uns und andere gestalten möchten. "Den Bach rauf" macht Mut - gerade in dieser schwierigen Zeit, wo Rechte wieder auf dem Vormarsch sind. Ich kann nur sagen, dass wir mehr Menschen wie ihn brauchen. Eine Leseempfehlung für alle, die sich gerade verloren und alleine fühlen. Ihr seid es nicht. Wir sind immer noch mehr.

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Großartiges, unterhaltsames und inspiriendes Buch, das einen hohen Mehrwehr hat. Ich hatte das Geühl das ich dem Autor beim denken zuhöre und das fand ich großartig. Vielen Dank an Robertk Habeck
Ich freu mich schon auf seinen nächsten Bücher

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