
Scheißglitzertage
von Antonia Michaelis
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Erscheinungstermin 14.07.2023 | Archivierungsdatum 03.08.2023
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Zum Inhalt
Der Sommer, nach dem alles anders war.
Wenn man jung ist, fühlt sich das Leben an wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Dein Herz klopft so heftig, dass es einfach Liebe sein muss – oder doch Angst? Wer weiß das schon? Es ist heiß auf Usedom in jenem Sommer 2022, der Ostseestrand ist warm unter den Zehen und Finnley Kovalsky, 17, Förderschüler im letzten Schuljahr, will raus: aus der Platte, aus dem Grau, rein ins Abenteuer. Wie sein Freund Neil und der gutmütige Leif. Und plötzlich ist da auch das ukrainische Mädchen Ulja. Doch wohin verschwindet sie ständig? Und was hat es mit dem mysteriösen Oberst und immer mehr Militär auf der Insel auf sich? Mit den Gerüchten über einen bevorstehenden russischen Angriff? Während einer der Freunde die Insel militärisch verteidigen will, zweifelt der andere an den Behauptungen aus dem Netz. Und über all dem flirrt die Liebe zwischen Ulja und den Jungs in der Sommerluft – bis Finnley sich entscheiden muss, ob er bereit ist, für seine Überzeugungen alles aufs Spiel zu setzen.
Was, wenn deine erste Liebe deine letzte ist?
- Ein mitreißender Coming-of-Age-Roman über Fremdenfeindlichkeit, Freundschaft und Freiheit.
- Finnley, Neil und Leif haben reale Vorbilder.
- Voll authentisch: ein hochaktuelles Jugendbuch ab 14 Jahren.
- Kennst du „Tschick“ oder „Die Welle“? Dann wirst du diese Sommergeschichte lieben.
- So hart wie bittersüß: Wer manipuliert, wer informiert, wer überlebt?
Der Sommer, nach dem alles anders war.
Wenn man jung ist, fühlt sich das Leben an wie eine Achterbahnfahrt der Gefühle: Dein Herz klopft so heftig, dass es einfach Liebe sein muss – oder doch...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783751203937 |
PREIS | 20,00 € (EUR) |
SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Wow! Was für ein Buch! Ein toller, jugendlicher Schreibstil- und sehr bildgewaltig. Was wäre wenn Krieg wäre? Diese Verschmelzung von Fantasie mit aktuellem Geschehen ist genial, aber ich befürchte, dass der Roman dadurch auch schnell seine Aktualität verlieren könnten. Mit der Handlung habe ich so nicht gerechnet. Manchmal war es mir fast schon etwas zu viel und ich ertappte mich dabei, dass ich mich lieber vom Thema abgeschottet hätte, da es mir so wirklich erschien. Die Ungereimtheiten, denen die Jungs und Ulja auf den Grund gehen, Uljas undurchsichtiges Verhalten, aber auch die Vorgänge auf der Insel, bestimmen die Handlungen des Buches. Obwohl irgendwann der Zeitpunkt kommt, wo der Leser die Vorgänge immer mehr durchschaut nimmt dies dem Buch nicht die Spannung. Sehr toll geschrieben, mit spannenden Charakteren und Mitreisender Handlung, doch die Triggerwarnungen des Buches sollten ernst genommen werden. Es ist nicht immer ganz leicht zu verdauen.

Oh Mann!
Was für ein krasses Buch.
Ich bin nur so durchgeflogen.
Absolut aktuell und unfassbar spannend.
Ganz ehrlich - ich habe wirklich an mir gezweifelt und war kurz davor zu googeln, was zur Hölle da auf Usedom abgeht und wieso das an mir vorbei gegangen ist.
Ein ganz tolles Gedanken Experiment, dass Antonia Michaelis da auspackt.
Ein Buch, dass einem nochmal sehr eindrucksvoll in Erinnerung ruft, dass man heute genau hinschauen muss, wenn man im Internet unterwegs ist.
Der Mensch sieht oft nur das, was er sehen will.

Sehr interessante Geschichte mit sehr interessanten Charaktern. Ich finde es sehr interessant wie die Themen erste Liebe, fake News und dem Ukraine Krieg verarbeitet werden.

Ich habe das Buch eher quer- als durchgelesen und fand es ehrlich gesagt, ein wenig zu absurd und abgedreht.

Gutes Jugendbuch zu einem aktuellen und wichtigen Thema! Antonia Michaelis hat mich in meiner Jugend begleitet und ich empfehle ihre Bücher weiterhin gern.

Habe Antonia Michaelis vor vielen Jahren bei einer Lesung getroffen - was für eine Energie!!
In Scheißglitzertage beschreibt sie ein Kriegs-Szenario auf der beschaulichen Insel Usedom. Mir gefiel der Ansatz, dass wir uns nicht so sicher fühlen sollten...
Die Jungs und das Flüchtlingsmädchen Ulfa werden von AM durch eine spannende Geschichte geschickt. Wahrheit oder Lüge sind nicht unbedingt immer als solche zu erkennen.
Tolles Thema und passende Sprache.

Ein unglaublicher Sommer
Es ist Sommer. Finnley und seine Freunde haben noch ein Jahr Förderschule vor sich, aber jetzt sind erstmal Ferien.
Finnley verkauft Eis und träumt von einer schönen Zukunft. Kurz vor Schluss verlangt ein Mädchen Erdbeer-Cookie-Eis - das gibt es doch gar nicht! Aber Ulja ist da sehr bestimmend und so erfüllt Finnley ihr den Wunsch und verliebt sich sofort in die unabhängige, wilde, geheimnisvolle Ulja, die immer wieder verschwindet, aber auch wieder auftaucht. Sie kommt aus der Ukraine und träumt davon, in Berlin Musik zu machen.
Und dann gibt es noch Finnleys Freunde Leif und Neil. Neil jobbt bei einem Bestatter und ist immer perfekt gekleidet und wirkt viel älter. Ich mochte seine Sprüche sehr. Leif wird wie ein gutmütiger Bär beschrieben.
Ihre Abende verbringen die drei Freunde auf der Balkonei - dem Balkon von Finnleys Wohnung, in der er mit seiner Mutter und seinen kleinen Halbgeschwistern lebt. Seine Mutter hat - wie viele - Angst, dass die Russen kommen und macht Hamsterkäufe. Und wenn man in der Facebook-Inselgruppe von Usedom nachliest, dann wird es wohl auch immer gefährlicher.
Und dann tauchen auch noch so viele Tote im Umfeld der Freunde auf. Was geschieht hier?
Ein wunderbarer Roman, so ganz im Stil von Antonia Michaelis. Ich liebe ihren Schreibstil und ihre Sicht auf die Welt und bin auch dieses Mal ganz eingetaucht in den Roman und war mit dabei in diesem Sommer.
Ein Roman, der so viele aktuelle Themen anspricht und einbindet. Der zum Nachdenken aufruft. Und auch immer ein wenig geheimnisvoll ist und bleibt.
Vieles versteht man erst am Ende des Buches vollends und das macht gerade den Zauber des Buches aus. Lasst euch ein auf diese Scheißglitzertage.

Meine Meinung
Mir war die Autorin Antonia Michaelis keine Unbekannte mehr und bisher fand ich ihre Romane auch immer wirklich toll. Jetzt stand mit „Scheißglitzertage“ ihr neuestes Werk auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mir gut gefallen und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mir das eBook auf den Reader geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.
Ihre handelnden Charaktere hat die Autorin echt sehr gut gezeichnet. Ich konnte sie mir gut vorstellen und auch von den Handlungen her war es gut nachzuempfinden.
So traf ich auf Finnley. Er ist Förderschüler und kommt aus nicht unbedingt so guten Verhältnissen. Finnley lebt aus Usedom, will aber weg von da, nach Berlin. Dafür arbeitet er hart. Ich konnte Finnley richtig gut verstehen und habe mit ihm mitgefiebert.
Dann ist da noch Ulja. Sie stammt aus der Ukraine, lebt aber jetzt in einem Flüchtlingsheim. Auch sie wirkte auf mich vorstellbar, ihre Erzählungen aus dem Heim und vom Krieg, es wirkte alles gut greifbar auf mich.
Neben den beiden genannten Figuren gibt es noch andere, die sich ebenso richtig gut ins Geschehen einfügen. Dabei lernt der Leser auch Finnleys Freunde kennen. Mir hat die geschaffene Mischung hier richtig gut gefallen.
Der Schreibstil ist wirklich wieder toll. Ich kam sehr gut und flüssig durch die Seiten hier hindurch und konnte dem Geschehen so auch echt gut folgen.
Die Handlung hat mich dann auch echt gut für sich gewonnen. Es geht ziemlich rasant los, man ist als Leser direkt richtig gefesselt von der Geschichte hier. Dazu kommen dann diese überraschenden Wendungen und Entwicklungen, mit denen man wirklich nicht rechnet.
Die Autorin bedient sich in diesem Roman hier auch wichtiger Themen, gerade auch passend für die jugendliche Zielgruppe. So geht es um Fake News und ihre Gefahr, um Verschwörungen, um Drogenkonsum, Fremdenfeindlichkeit und auch um die allgegenwärtige Angst vor einem Krieg. Das alles bringt die Autorin richtig gut in die Geschichte ein, der Leser kann es nachempfinden. So wird man dann auch zum Mitdenken und Nachdenken angeregt.
Allerdings dieses Emotionale, was man von der Autorin eigentlich kennt, das hat mir hier irgendwie gefehlt. Mir persönlich kam alles ein wenig seicht und weich vor.
Das Ende ist dann in meinen Augen gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte hier enthalten, es macht das Geschehen so sehr gut rund, löst alles auf und entlässt seine Leser dann auch zufrieden wieder in die Realität.
Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Scheißglitzertage“ von Antonia Michaelis ein Roman, der mich soweit auch echt gut für sich einnehmen konnte.
Gut gezeichnete vorstellbare Charaktere, ein angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und auch von den Themen her sehr interessant gemacht empfunden habe in der mir aber dieses typische für die Autorin gefehlt hat, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Das Leben fühlt sich an wie eine Achterbahn, wenn man jung ist. Das Herz klopft gewaltig in der Brust, so muss sich Liebe anfühlen. Auf Usedom ist es im Sommer 2022 sehr heiss, Finnley Kovalsky, ist 17 Jahre alt und will raus aus dem grauen Alltag. Das gleiche wollen seine beiden Freunde Neil und Leif. Da ist noch das ukrainische Mädchen Ulja, welches immer verschwindet. Was hat es mit dem Oberst und immer mehr Militär auf der Insel? Was ist daran an dem Gerücht, dass ein Angriff bevorstehen soll. Hier liest der Leser eine etwas andere Geschichte, die je länger man liest, immer spannender und fesselnder wird. Hinter den Kulissen passiert so einiges. Dieses Buch macht darauf aufmerksam auf die Schnelllebigkeit der Fakenews in der heutigen Gesellschaft. Dies passiert am schnellsten über die sozialen Medien. In dem heutigen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine werden diese Mittel gezielt benützt, um Menschen zu beeinflussen. Es ist eine mal eine andere Geschichte mit einem brandaktuellen Thema. Sehr empfehlenswertes Buch.

Mein Drittes Buch von Antonia Michaelis und ich fand leider nicht unbedingt ihr Bestes.
Mir haben in ihren bisherigen Bücher die Pageturner, die Art zu schreiben, die Charaktere,...eigentlich kurz gesagt fast alles gefallen.
Leider kam hier nicht dieses Michaelis-Feeling auf.
Die Thematik an sich finde ich gut dargestellt, aber den Verlauf etwas wirr. Ich wurde auch leider mit den Hauptpersonen nicht besonders warm. Das was ich noch am ehesten loben kann, ist zum einen den trotzdem tollen Schreibstil der Autorin (habe das Buch trotzdem wirklich schnell lesen können, weil sie es einfach versteht gut zu schreiben) und das wirklich schöne Cover.
Insgesamt, mittleres Vergnügen.