
we fell in love in october
Roman über queere Liebe und die Frage, was uns wirklich glücklich macht
von Inka Lindberg
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Erscheinungstermin 13.09.2022 | Archivierungsdatum 07.07.2023
Oetinger | Moon Notes
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Zum Inhalt
»Das kann doch nicht alles sein im Leben«, sagt sich Lisa, bricht ihre Ausbildung als Bankkauffrau ab und bricht damit auch mit allem, was ihre Eltern und Freund Max sich vorgestellt haben. In einer Spontanaktion bucht sie ein Busticket nach Köln. Dort beginnt ein Abenteuer, in dem sie auf die Tätowiererin Karla trifft, die ihr eine Welt zeigt, die Lisa bis dahin nur aus Filmen kannte. Zwischen Couchsurfing, Partys und existenziellen Lebenskrisen erkundet die junge Frau nicht nur ihre Sexualität, sondern auch die Möglichkeit, dass Träume keine Träume bleiben.
»Ich habe selten etwas gelesen, das so intensiv, aufklärend und relatable zugleich ist. Ich wünschte, mich hätte dieses Buch während meines inneren Coming-outs begleitet.«
Lena von @maybegayby
»Das kann doch nicht alles sein im Leben«, sagt sich Lisa, bricht ihre Ausbildung als Bankkauffrau ab und bricht damit auch mit allem, was ihre Eltern und Freund Max sich vorgestellt haben. In einer...
Verfügbare Ausgaben
AUSGABE | Anderes Format |
ISBN | 9783969760284 |
PREIS | 15,00 € (EUR) |
SEITEN | 384 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Dieses Buch hat mich sehr berührt und mich emotional sehr mitgenommen.
Ich fühlte mich mit der Protagonistin sehr verbunden und konnte den Druck über die unsichere Zukunft und der eigenen Identität sehr nachvollziehen.
Inka Lindberg hat einen sehr angenehmen und sanften Schreibstil und ich habe die Geschichte innerhalb weniger Stunden verschlungen.
Ich finde dieses Buch ist ein Geschenk für jeden, der noch herausfinden möchte, wie er/sie seine Zukunft gestalten möchte - denn nicht jeder weiß das eben sofort, das finde ich eine ganz besonders wichtige Aussage in diesem Buch und vor allem, dass das ok ist.

Das Cover ist eher im klassischen Stil gezeichnet, was mir sehr gut gefiel.
Die Figuren sind in schwarz/ weis und der Hintergrund farbig.
So wird der Fokus auf das Wesentliche gelegt.
Auch der Titel ist dazu passend gestaltet.
Der Schreibstil des Buches ist angenehm, flüssig und gut verständlich.
Schnell fand ich in die Geschichte rein und kam gut mit den Begebenheiten zu recht.
Allgemein lässt sich die Geschichte gut und flüssig lesen.
Auch die Charaktergestaltung war detailliert und ausgiebig.
Diese Geschichte handelt von Lisa.
Eine sympathische und authentische Protagonistin, die mir wirklich schnell ans Herz gewachsen.
Man kann sich leicht mit ihr identifizieren und fühlt sich mit ihr schnell verbunden.
Vorallem das Thema Selbstfindung wird hier richtig gut ausgearbeitet.
Ein wirklich gutes und auch wichtiges Buch!
4 von 5 ⭐
Danke für das Rezensionsexemplar
Moon Notes Verlag 💫🤍

Das Buch ist sehr gut geschrieben und für alle, die Köln mögen sehr zu empfehlen, da man auch viel über die Stadt und die Menschen dort erfährt. Außerdem gibt es eine passende Playlist zu dem Buch, was mir sehr gefallen hat und es werde viele wichtige Themen im Buch angesprochen.

Dieses Buch hat mich sehr gespalten zurückgelassen, da ich mich sehr auf die queere Love-Story gefreut hatte. Leider hat mich die Romanze zwischen Lisa und Carla ziemlich kalt gelassen. Ich fand Lisas Geschichte, wie sie sich aus ihrem Kleinstad-Kosmos befreit, sich gegen ihre engstirnige Mutter behauptet und aus einer unglücklichen Beziehung verabschiedet, so spannend, dass die oft eher nebenher laufende Liebesgeschichte für mich eher irrelevant war.

Inka Lindberg ist es wieder einmal gelungen ein Buch ganz im Sinne der Generation Z zu schreiben. Sie versteht es die Sprache gekonnt einzusetzen, ohne dass es gezwungen oder aufgesetzt wirkt und drückt Gedanken und Gefühle aus, die bestimmt viele im Alter der Protagonistin fühlen oder mal gefühlt haben. Auch wenn Lisa sehr unwissend im queeren Bereich ist und man das vielleicht an manchen Stellen gar nicht nachvollziehen kann, so fand ich es doch super interessant ihre Entwicklung zu sehen und wieder einmal erinnert zu werden, dass das ganze Thema auch in den jüngeren Generationen nicht selbstverständlich ist. Ein Buch für alle, die sich noch finden und sich danach ja vielleicht nicht mehr allein mit ihren Gedanken fühlen.

Das war ein Wohlfühlroman.
Unschuldig und schön. Mitten aus dem Leben gerissen.
Wir treffen die Protagonistin, sie ist enttäuscht vom Leben und möchte ausbrechen aus diesem.
Was sie dazu veranlasst über Nacht ein Ticket von einer bayerischen Kleinstadt nach Köln zu buchen. Unterwegs mit nur ein paar Euro und ohne Handy oder einen Plan. Angekommen hilft ihr das Schicksal und eine große Portion Glück bei der Couchsuche.
Sie kommt in einer jungen WG unter, welche ihr Leben auf den Kopf stellt. Sie lernt neue Leute kennen, aber auch ihr Weltbild zu hinterfragen.
Sie blickt mit neuen Augen auf ihr Leben und fragt sich was sie sich wirklich wünscht, und nicht was die Gesellschaft von ihr erwartet.
Und vor allem fragt sie sich was an Carla ist, dass sie sie einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Hierbei ist die Prota so natürlich. Die ersten Berührungspunkte mit dem Begriff "Queer" und einiger andere, regen sie zum nachdenken an. Hier ist es nicht das die zuerst unwissende Figur mit einmal über Nacht ihre wahre S3xualität kennt und sich perfekt eingliedern kann. Nein, sie stellt Fragen. Fragen die jeder von uns wahrscheinlich so oder ähnlich schon einmal hatte. Sie macht Bauchklatscher in Fettnäpfchen. Das machte sie und die gesamte Geschichte nahbar und gefühlsecht. Zusammen mit der Hauptfigur konnte man dazu lernen. Ihr, und somit uns, wurde vieles aus der queeren Communitiy erklärt und nähergebracht. DAs mochte ich sehr und möchte gern noch viel mehr davon lesn.

Wholesome, queer & cute!
Leider war mir die zweite Hälfte zu viel Hin und Her und es gab gefühlt mehr Szenen zwischen Lisa und ihrem Ex als welche mit Karla. Dennoch erfrischend repräsentativ und schön für zwischendurch!

MEINUNG:
Das Buch viel mir zufällig in die Hand, weil es sehr viele gute Bewertungen hatte und ich ehrlich gesagt, auch sofort in das Cover verliebt war. Es strahlt so viele Wärme und Geborgenheit aus. Es hat mich sofort angesprochen.
We fell in love in october ist auch eine Liebesgeschichte, aber es ist noch so viel mehr. Es ist auch die Geschichte einer Emanzipation und des Loslassens. Genau das macht Lisa. Sie erkennt, dass die keine Bankkauffrau werden will und dass sie die sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz auch nicht mehr ertragen kann, genauso wie die Enge des bayerischen Dorfes. Sie flieht spontan nach Köln, weil die Busfahrkarten dahin am billigsten waren. Sie findet spontan eine WG per Couchsurfing und lernt dort Tätowierein Karla kennen. Für Lisa beginnt die Reise zu sich selbst, vor allem als sie feststellt, dass sie bei Karla mehr empfindet als nur bloße Freundschaft. Diese Gefühle übermannen Lisa, denn so richtig passt es nicht in ihr bisher gekanntes Weltbild. Auch wenn es für mich, die in der Großstadt groß geworden ist, nur schwer nachvollziehbar war, dann man wie Lisa sprichwörtlich hinter dem Mond groß geworden ist, schildert die Autorin es wirklich voller Wärme und auch Authentizität. Es ist absolut klar, dass Lisa total verunsichert ist, viele Ängste hat und viele Leute damit auch vor den Kopf stößt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und sie nimmt aber nicht den ganzen Raum ein, was mir ausgesprochen gut gefallen hat. Die Autorin nimmt dabei vielen Themen wie Outing und gibt Einblick in die LGBTQ+ Welt auf, die mir teilweise schon bekannt waren, aber für viele LeserInnen sicher richtig spannend ist. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Am Ende hätte gerne Karla noch ein bisschen besser kennen gelernt. Ihre Sichtweise wäre wirklich toll und spannend gewesen.
FAZIT:
We fell in love in october ist eine ganz zauberhafte, queere Liebesgeschichte, aber es ist auch noch so viel mehr und ich finde, das Buch hebt sich wirklich ab in LGBTQ+ Kosmos und unter den New Adult Liebesgeschichte, weil es so herrlich authentisch ist und auch mal in Deutschland spielt. Ich freue mich auf weitere Romane von der Autorin!

Das Buch hat eine gute Storyline, die Familienverhältnisse spielen eine Rolle dabei und es ist interessant die Gefühle des Hauptcharakters zu erfahren. Die Beziehungen die sich aufbauen sind schön und die verschiedenen Themen die angesprochen werden sind gut dargestellt. Die romantischen Gefühle die sich entwickeln sind schön beschrieben. Das Buch klärt außerdem über einige Dinge auf und spricht wie erwähnt verschiedene Themen an (Essstörungen, Homophopbie, usw.) die gut dargestellt wurden.

Lisa ist eine sehr starke Protagonistin, die aus ihrem eintönigen, vorgeplanten Lebe ausbricht, um ihre Jugend zu leben. Karla ist das genaue Gegenteil, von dem, was sich Lisas Familie für Lisa vorgestellt hatte. Sie ist rebellisch und tut, was sie will. Sie nimmt Lisa mit in ihre Welt. Die Charaktere in der WG waren alle sehr sympathisch und man konnte sich richtig wohlfühlen. Die Lovestory ist sehr süß, auch wenn ein paar Probleme auftraten, zum Beispiel die Engstirnigkeit von Lisas Mutter.

Ein sehr schönes Buch über Selbstfindung und bedingungslose Liebe. Es handelt so viele wichtige Themen ab und ich denke, dass sich jeder in diesem Buch zum Teil wiederfinden wird. Es war einfach so schön zu lesen und so schön und sensibel geschrieben. Ich wünschte, es würde mehr solcher Bücher geben.

This book really touched me. It's not just for people new to this topic. I haven't read a coming-out story this engaging in a long time.
I liked that it showed both good and not-so-good sides of things. Sometimes the main character frustrated me, but I couldn't stop reading to see what happened next.
It's not just about being LGBTQIA+. It's about jobs, fitting in, and friends. The main character grows a lot. What I learned most is how important it is to be honest about feelings, in love and in life. This is the kind of book I wished I had when I was coming out.
The story gives different points of view and teaches that there's no one "right" way to see things. Some phrases made me think, even though they're like Tumblr quotes. They fit well. The way the book is written and described feels perfect.
You can feel the author really cared about this story, and I could understand how the character felt.

Aufgefallen an diesem Buch ist mir das Cover. Lisa kommt zum Schluss, dass das doch nicht alles gewesen sein kann im Leben. Sie bricht ihre Ausbildung bei einer Bank ab. Auch mit allem, was ihre Eltern und Freund Max sich vorgestellt haben. Sie bucht ein Busticket nach Köln. Dort lernt sie die Karla kennen. Diese ist Tätowiererin und zeigt ihr eine Welt, die Lisa nur aus der Ferne kannte. Die beiden Frauen erkunden zwischen Couchsurfing, Partys und existenziellen Lebenskrisen auch die Möglichkeit, dass Träume nicht solche bleiben müssen. Ich habe selten ein so ein tolles wunderbares und intensives, aufklärendes Buch gelesen wie dieses. Geschrieben wird die Geschichte aus der Sicht von Lisa. Dabei kommen die Gedanken und Gefühle, ihre Hemmungen und Ängste sehr gut zum Tragen. Das Lesen wie sich die Gefühle der beiden entwickeln fand ich superspannend und sehr gut nachvollziehbar. Die Geschichte hat mich von Beginn an in den Bann gezogen. Man liest eine Geschichte voller Emotionen, Ecken, Kanten und besonderen Gefühlen. Das Buch empfehle ich sehr.

Ein schöner Roman, welcher das Thema Queer behandelt. Man kann zusammen mit der Protagonistin viel über das Thema “Diversity” lernen. Der Roman behandelt schwerere Themen und gleichzeitig ist es ein schönes Buch für alle Lebenslagen.

Ein süßer coming-out Roman, der sich perfekt für gemütliche Sommerabende eignet.
Die Liebesstory ist am Ende keine Überraschung, aber es ist ein gemütlicher Roman, bei dem die Autorin ihren Bildungsauftrag wahrnimmt und viele Erklärungen rund um die LGBTQIA+ Community geschickt einwebt, ohne dass es zu einem erklär-bär-Buch wird.
Eine schöne Mischung aus Stadtführer, Aufklärung und Liebe.
Besonders toll fand ich auch, dass die Hauptperson immer mal wieder mit ihrem Reizdarm zu tun hat. Schön, dass hier eine repräsentation geschafft wird für ein leiden, das doch einige haben.

*Gestern war ich gefühlt noch ein Kind und heute soll ich auf einmal erwachsen sein?*
Lisa wirft von einem Tag auf den nächsten ihren Ausbildungsjob in der Bank hin und flüchtet aus dem kleinen bayrischen Dorf nach Köln. Dort trifft sie neue Freunde – und die Tätowiererin Karla, die sie ganz schön durcheinander bringt.
Lisas Entschluss sich dem Einfluss ihrer Mutter und ihres Heimatortes zu entziehen wurde gut nachvollziehbar dargestellt. Sie ist nicht einfach nur launisch, als sie alles hinschmeißt, sondern viel mehr in einer Krise, bei der sie endlich realisiert, wie festgefahren sie ihr Leben im Moment lebt. Das spontan gekaufte Busticket nach Köln bringt sie scheinbar in eine andere Welt. Hier gibt’s Party, gute Freunde aber auch die unterschiedlichsten Menschen, die ihre eigene Sexualität frei ausleben. Lisa hat dadurch einiges, was sie aufarbeiten muss. Wie sehr will sie den Plänen folgen, die ihre Mutter für sie erdacht hat? Wie sicher ist sie sich in Bezug auf ihre eigene Sexualität? Was will sie mit ihrem Leben anfangen? In welche Richtung soll es beruflich weitergehen? Alles Fragen, die sie sich stellt und die sie ganz schön ins Grübeln bringen.
Gerade, was diese Aspekt angeht, empfand ich den Roman als Coming-of-age- Roman, der sich mit typischen Fragen des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Interessant fand ich besonders die unterschiedlichen Formen von eigener Sexualität auf die sie hier trifft. Manche der Definitionen waren mir total neu (wobei ich mich frage, ob man immer alles streng definieren muss). Was mit nicht so gut gefallen hat war Lisas Art mit Vielem umzugehen. Sie igelt sich zum Teil in vordefinierten Ideen ein und braucht eine Weile um diesen zu entkommen. Klingt zwar realistisch, ist zum Lesen aber etwas zäh. Besonders Karla gegenüber verhält sie sich sehr unfair – mal geht sie auf die Anziehung ein, dann stoßt sie sie wieder von sich.
Fazit: An sich finde ich es gut, dass hier so manches thematisiert wird, was in vielen Büchern noch tabu ist. Andererseits haperte es etwas an der Umsetzung. Zum Teil war die Geschichte wenig spannend.

Ich verfolge Inka schon seit Jahren und passend zum Pride Month wollte ich gerne mal ihren Roman “We fell in love in october” lesen. Und auch wenn das Buch eine gemütliche Herbststimmung mit sich bringt, kann man es auch sehr gut bei wärmeren Temperaturen lesen. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte es - obwohl ich eigentlich kaum Zeit zum Lesen hatte - recht schnell beenden.
In dem Buch geht es viel um Identität, darum, neue Dinge erleben und zu sich selbst zu finden. Die Protagonistin Lisa flieht aus ihrem Heimartdorf in Bayern, weg von ihrer toxischen Mutter und ihrer langjährigen, eher traditionellen Beziehung nach Köln und findet dort neue Freund:innen, verliebt sich und findet heraus, was sie im Leben erreichen möchte. Das Buch gibt einem das Gefühl, dass es normal ist, auch mal “lost” zu sein und nicht immer genau zu wissen, wie die Zukunft aussehen wird.
Für mich war es kein absolutes Lesehighlight, aber auf jeden Fall eine sehr süße Geschichte, die wichtige Werte vermittelt. Schade, dass es das Buch noch nicht gab, als ich mit der Schule fertig war und vom Dorf in die Großstadt gezogen bin. Ich glaube, es hätte mir damals sehr viel mitgeben können.

Mit unrealistischen Dialogen, einer eher platten und schon ziemlich ausgelutschten Storyline und einer Protagonistin, die man, bei ihren ganzen moralisch fragwürdigen Entscheidungen, nur schwer supporten kann, fällt es sehr schwer etwas Positives an dem Buch zu finden.

We fell in love in october bringt endlich mal wieder eine natürliche Liebesgeschichte hervor. Geprägt von Unsicherheiten und Lisa, die sich und ihren Platz in der Welt wirklich erstmal finden muss. Manchmal war ich versucht das sie mich damit nervte, aber andererseits hat es die Geschichte einfach so unglaublich realistisch gemacht. Lisas Unsicherheiten und die damit verbundenen Abwehrmechanismen.
Karla war der absolute Gegenpart, aber gemeinsam war das eine gut funktionierende Kombination für die Handlung und mir hat die Geschichte einfach wirklich gut gefallen.

Die Idee, die Geschichte in Deutschland spielen zu lassen, finde ich gut und abwechslungsreich, allerdings hat mir die Umsetzung nicht gefallen. Ich fand das Setting irgendwie nicht so interessant und das hat den Vibe der Geschichte kaputt gemacht. Außerdem bin ich mit dem Schreibstil nicht warm geworden, der für mein Geschmack zu beschreibend war. Die Story an sich war ganz süß und die Emotionen wurden definitiv rübergebracht. Alles in allem war es ein schönes Buch, mit ein paar Schwächen.

Lisa hat genug von ihrem langweiligen Leben in der bayrischen Provinz und kauft sich in einer Hals-über-Kopf-Aktion ein Busticket nach Köln. Dort angekommen eröffnet sich ihr eine Welt voller Möglichkeiten und zum ersten Mal hört Lisa auf ihre eigene Träume und findet nicht nur sich selbst, sondern auch die Liebe ihres Lebens...
Ich mochte die queere Repräsentation in diesem Roman und auch Lisa konnte ich gut nachvollziehen. Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht ganz packen, die Story kratzte für mich noch zu sehr an der Oberfläche. Wer aber zum ersten Mal eine queere Liebesgeschichte lesen möchte, kann mit diesem Buch nichts falsch machen!